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S-Bahnhof .Gateway Gardens.

Vorlagentyp: B
11 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen
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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 14.10.2013, B 498

Betreff: S-Bahnhof "Gateway Gardens" Vorgang: A 400/13 RÖMER Zu Frage 1 Die neu geplante Station Gateway Gardens ist Teil der Umverlegung der Strecke zwischen den Bahnhöfen "Frankfurt/Main-Stadion" und "Flughafen Regionalbahnhof". Die neue Station ist damit Teil des Streckennetzes der Deutschen Bahn AG. Aufgrund der Reform zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur obliegt die Finanzierung den Kommunen und dem Land. Die Strecken können - unter bestimmten Voraussetzungen - nach dem Gesetz über Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden finanziert werden, womit sich neben den Kommunen und dem Land auch der Bund beteiligt. Unabhängig von den finanziellen Verpflichtungen sieht es die Stadt Frankfurt am Main als Aufgabe an, durch das Angebot eines attraktiven ÖPNV, dessen Nutzung stetig zu erhöhen und damit nicht nur aus verkehrlichen Gründen zur Attraktivität des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Frankfurt am Main beizutragen. Zu Frage 2 Zusätzliche Einnahmen aus dem Betrieb der Station entstehen bei der Stadt Frankfurt nicht (Sie entstehen beim RMV, der auch die Verkehrsleistung an der Station bestellen wird.). Zu Frage 3 Entfällt, siehe Frage 2 Zu Frage 4 Entfällt, siehe Frage 2 Zu Frage 5 Durch die Erschließung mit der S-Bahn kann für das Gebiet Gateway Gardens die straßenseitige Erschließung auf ein Minimum reduziert werden. Der Magistrat verweist in diesem Zusammenhang auf den Beschluss zum Bebauungsplan Nr. 851 vom 31.01.2008, § 3326. Neben der Reduzierung der Aufwendungen für Erschließungsmaßnahmen bleibt, und dies ist besonders erfreulich, der Stadtwald im Umfeld des Gebiets unbeeinträchtigt. Derartige Nutzen lassen sich monetär leider nicht belastbar beziffern. Zu Frage 6 Die Annahme der Beschäftigtenzahlen für Gateway Gardens beruht auf den planerischen Rahmendaten, die der Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 851 zugrunde lagen. Zu Frage 7 Der Magistrat geht von einem Entwicklungszeitraum für das gesamte Gebiet bis zum Jahr 2021 aus. Zu Frage 8 Voraussetzung für eine Förderung nach dem GVFG ist der Nachweis der volkswirtschaftlichen Rentierlichkeit der Maßnahme. Der Nachweis ist über eine (bundeseinheitlich) standardisierte Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) zu führen. In dieser Untersuchung wird unter Einfügung der neuen Station in das vorhandene Verkehrsnetz eine Umverlegung der Verkehrsströme berechnet. Als Eingangsdaten wurden die Daten aus dem Verfahren zur Satzung des Bebauungsplanes zusammen mit den Daten von Stadt, Planungsverband und Land zum Verkehrsraum Rhein-Main verwendet. Aus dieser Berechnung ergeben sich die für die Station "Gateway Gardens" erwarteten 14.000 Personenfahrten pro Tag. Die Daten sind wesentlich für die Dimensionierung der Zugänge zur Station und zur Einbindung in das Netz des ÖPNV. Zu Frage 9 In der standardisierten Bewertung wird eine Unterscheidung nach Nutzergruppen nicht mehr geführt. Zu Frage 10 Unternehmen dieser Größe, wie bereits die schon in Gateway Gardens angesiedelten Unternehmen LSG und Condor, sind darauf angewiesen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Arbeitsplatz durch ein gut vernetztes Angebot des ÖPNV erreichen können. Die Anbindung an den ÖPNV ist aus unternehmerischer Sicht wesentlich, um qualifiziertes Personal zu gewinnen. Auch aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist diese Anbindung wesentlich, um der Verlegung von Arbeitsplätzen an diesen Standort zuzustimmen. Zu Frage 11 Die Beschäftigten von DB Schenker waren vorher überwiegend in Berlin und Mainz tätig. Über Bilfinger liegen keine genaueren Daten vor, es handelt sich hier derzeit um eine unternehmensstrategisch genannte Größenordnung. Zu Frage 12 Insoweit DB Schenker betrachtet werden kann, waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einzugsbereich einer S- oder U-Bahn-Station tätig. Zu Frage 13 Neben der Innenstadt von Frankfurt am Main und den Bürostandorten in deren Umfeld hat das Gebiet Gateway Gardens eine eigene Standortqualität. Herausragend sind hier die gute verkehrliche Anbindung über den Flughafen, Regionalbahnhof und Verkehrsstraßen, sowohl in die Region als auch in den internationalen Raum. Gateway Gardens wird damit zu einem idealen Standort für in der Region verwurzelte Unternehmen, deren Geschäftsfeld sowohl national, wie auch international ausgerichtet ist. Auf dem Arbeitsmarkt Frankfurts kann das Angebot an Arbeitsplätzen weiter diversifiziert und zukunftsfähige Arbeitsplätze angeboten werden. Im internationalen Vergleich ist die Zahl von Unternehmenszentralen ein Index, die Zentralität und Vitalität eines Standorts zu messen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 29. Juli 2013AA 400S-Bahnhof Gateway GardensSTVV-Anfrage · RÖMER
  2. 14. Oktober 2013Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 11 Wochen
    BB 498S-Bahnhof .Gateway Gardens.
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 5
Sitzung 25 · 01.11.2013
TO I, TOP 50
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 498 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneFDPFreie Wähler
Ablehnung:
SPDFAG
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD und FAG (= Zurückweisung)

Verkehrsausschusses
Sitzung 25 · 03.12.2013
TO I, TOP 50
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 498 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDFreie WählerPiraten
Ablehnung:
Römer
Sonstige:
Linke (Kenntnis)FDP (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FREIE WÄHLER und Piraten gegen RÖMER (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. und FDP (= Kenntnis)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 26 · 10.12.2013
TO II, TOP 21
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 498 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerPiraten
Ablehnung:
Römer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten gegen RÖMER (= Zurückweisung)

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