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Kulturentwicklungsplanung weiter vorantreiben

Vorlagentyp: B
362 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren1 Sitzung
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Zusammenfassung

Die Kulturentwicklungsplanung in Frankfurt am Main zielt darauf ab, die kulturelle Teilhabe zu stärken und die Chancen der Digitalisierung für Kunst und Kultur zu nutzen. Durch eine strukturierte Erhebungs- und Beteiligungsphase sollen konkrete Handlungsempfehlungen für die Stadtverordnetenversammlung erarbeitet werden, um die Entwicklung der Kulturlandschaft nachhaltig zu sichern.

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Bericht

Zwischenbericht: Im Jahr 2021 hat der Magistrat nach intensiven vorgeschalteten Recherchen und unvermeidbaren coronabedingten Verzögerungen durch sein Fachamt, Kulturamt Frankfurt am Main, mit der Kulturentwicklungsplanung begonnen, um unter einer breiten Beteiligung der Frankfurter Kulturakteurinnen und -akteure sowie externer Fachleute und der interessierten Öffentlichkeit die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Kultur in Frankfurt am Main zu stellen. Schwerpunkte des Planungs- und Beteiligungsprozesses sind die Stärkung der kulturellen Teilhabe, die Chancen der Digitalisierung für Kunst und Kultur und die Potentiale der freien Kulturszene der Stadt.

Dem Beginn des Prozesses ging eine Phase intensiver konzeptioneller Vorbereitung und methodischer Überlegungen unter externer fachlicher Beratung voraus, aus der eine Gesamtkonzeption für die Kulturentwicklungsplanung der Stadt Frankfurt am Main hervorgegangen ist. Die Gesamtkonzeption sieht drei inhaltlich aufeinander aufbauende Prozessphasen vor, die einen strukturierten Ablauf ermöglichen und auf die partizipative Erarbeitung von konkreten Handlungsempfehlungen für die Stadtverordnetenversammlung abzielen: Die erste Phase (Erhebungsphase) dient der Erfassung und Sammlung unterschiedlicher fachlicher Perspektiven und eines möglichst breiten und umfassenden Meinungsbildes zur gegenwärtigen Situation der Kultur in Frankfurt sowie der Beschreibung aktueller Herausforderungen und Entwicklungschancen. Aus den Ergebnissen der verschiedenen Befragungen und Untersuchungen der Erhebungsphase werden anschließend die Themen und Fragestellungen für den weiteren Prozessverlauf abgeleitet. In der zweiten Phase (Beteiligungsphase) sind alle Frankfurter Kulturakteurinnen und -akteure dazu eingeladen, in moderierten Workshops über die aus den Ergebnissen der Erhebungsphase abgeleiteten Themen und Fragestellungen zu diskutieren und Ideen für mögliche Handlungsoptionen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Die Ergebnisse dieser Workshops sind die Grundlage für die Entwicklung von kulturpolitischen Maßnahmenvorschlägen, die in der dritten Prozessphase (Konzeptionsphase) in den Kulturentwicklungsplan für Frankfurt am Main aufgenommen werden. Nach Beschluss des Kulturentwicklungsplans einschließlich der Priorisierung der Einzelmaßnahmen durch die Stadtverordnetenversammlung kann der Magistrat die Umsetzung der Maßnahmen einleiten, um die Frankfurter Kulturlandschaft vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen und neuer Anforderungen an das Kulturangebot zukunftsfähig zu machen.

Als externen Begleiter für den Prozess hat der Magistrat mit Dr. Patrick S. Föhl einen bundesweit anerkannten Experten für strategische Kulturplanungen gewinnen können, der die Stadt bei dem umfangreichen und komplexen Vorhaben berät sowie die Befragungs- und Beteiligungsformate methodisch verantwortet und moderiert. Darüber hinaus wurde im Kulturamt eine Stabsstelle für die Kulturentwicklungsplanung geschaffen, die den Gesamtprozess in Abstimmung mit allen beteiligten Stellen innerhalb des Magistrats koordiniert, als zentrale Ansprechstelle zum Prozess für alle Kulturakteurinnen und -akteure fungiert sowie für die Vorbereitung und Durchführung der Formate und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Um eine bestmögliche Transparenz bei der Kulturentwicklungsplanung sicherzustellen wurde für den Prozess eine Website (https://kep-ffm.de) eingerichtet, die stets über aktuelle Schritte und Zwischenergebnisse der laufenden Planungen informiert.

Auch sämtliche Auswertungsberichte und Protokolle der einzelnen Untersuchungen und Workshops können dort eingesehen werden. Ebenso wurde ein öffentlicher Newsletter mit aktuellen Informationen zur Kulturentwicklungsplanung eingerichtet und kann über die Website abonniert werden, außerdem wird in den Sozialen Medien auf den Prozess hingewiesen.

Neben den kontinuierlichen digitalen Kommunikationsmedien werden ferner über Plakate und Druckerzeugnisse auf einzelne Formate des Prozesses hingewiesen sowie regelmäßig die Öffentlichkeit mittels Pressemitteilungen informiert. Über einen E-Mail-Verteiler werden darüber hinaus Frankfurter Kultureinrichtungen, Verbände und im Kulturbereich tätige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren regelmäßig mit Informationen zur Kulturentwicklungsplanung versorgt und auf anstehende Formate und Veranstaltungen aufmerksam gemacht.

Seit dem Start des Planungs- und Beteiligungsprozesses im November 2021 wurde die Arbeiten am Kulturentwicklungsplan mit großer Intensität durchgeführt und hierbei wichtige Etappenziele erreicht. So konnten sowohl die verschiedenen Befragungen und Interviews mit unterschiedlichen Personenkreisen in der Erhebungsphase als auch die besonders breit angelegte Beteiligungsphase inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden.

Erhebungsphase

Im Einzelnen wurden in der Erhebungsphase folgende Formate durchgeführt: Fokusgruppengespräche

Zwischen Herbst 2021 und Sommer 2022 haben acht Fokusgruppengespräche stattgefunden, um die Bedarfe und Wünsche von ausgewählten Personengruppen für die zukünftige Entwicklung des Frankfurter Kulturangebotes in Erfahrung zu bringen. Im Fokus standen dabei die spezifischen Interessen und Anforderungen von Menschen mit familiärer Migrationsbiographie, von "Digital Natives", von Kindern im Kita- und Grundschulalter, von Kulturnutzerinnen und -nutzern über 65 Jahren, von Menschen mit Behinderung und von Kulturtouristinnen und -touristen. In den einzelnen Interviews wurden jeweils zwischen 8 und 15 Teilnehmende befragt. Insgesamt haben 80 Personen an den Fokusgruppengesprächen teilgenommen.

45 Interviews mit Expertinnen und Experten

Von März bis Mai 2022 wurden durch den externen Prozessbegleiter Dr. Patrick S. Föhl 45 leitfadengestützte Interviews mit Vertreter:innen der Kultureinrichtungen und der freien Szene aus allen künstlerischen Sparten geführt. Eine Liste aller befragten Expertinnen und Experten findet sich im entsprechenden Auswertungsbericht, der in der Anlage beigefügt ist. Neben den Ergebnissen der Interviews ist darin auch der Befragungsleitfaden enthalten, der der vertieften Auseinandersetzung mit den inhaltlichen Schwerpunkten der Kulturentwicklungsplanung diente.

Online-Umfrage

Von Anfang Mai bis Mitte Juni 2022 waren alle Frankfurter Kulturschaffenden dazu eingeladen, an einer breit angelegten, offenen Online-Umfrage zur aktuellen Situation der Kultur in der Stadt und zu den drei Schwerpunkten der Kulturentwicklungsplanung teilzunehmen. An der Umfrage haben sich 310 Kulturakteurinnen und -akteure beteiligt. Durch die Online-Umfrage sollte schon vor der Beteiligungsphase eine breite Mitwirkung der Kulturschaffenden ermöglicht werden.

"kep.lab" - Bürgerbeteiligung im öffentlichen Raum

Mit dem "kep.lab" fand im August und September 2022 ein mobiles Informations- und Befragungsformat an zentralen Orten im öffentlichen Raum statt (am Museumsufer, an der Hauptwache und im Osthafenpark). Dort konnten sich alle Interessierten über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte der Kulturentwicklungsplanung informieren und ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft des Frankfurter Kulturangebotes einbringen. Auf große Stellwände konnten Antworten auf die Fragen "Was gefällt Ihnen am Kulturangebot?" und "Was vermissen Sie am Kulturangebot?" geschrieben sowie weitere Wünsche und Ideen über einen Fragebogen mitgeteilt werden. Die mobile Rauminstallation des "kep.lab" wurde von einem Künstlerinnen- und Künstlerkollektiv gestaltet und diente mit ihren Sitzmöglichkeiten, dem kleinen gastronomischen Angebot sowie verschiedenen DJ-Sets als offene Plattform zum Austausch mit Passantinnen und Passanten. Rauminstallation und Sitzmöglichkeiten sind so gestaltet, dass sie für zukünftige Veranstaltungen wiederverwendet werden können.

Befragung der Besucherinnen und Besucher

Von Juli 2022 bis Mai 2023 wurden in sieben ausgewählten Frankfurter Kultureinrichtungen statistische Daten der Besucherinnen und Besucher erhoben.

Die Befragungen fanden im Jüdischen Museum Frankfurt, im Museum MMK für Moderne Kunst, im Senckenberg Naturmuseum, in der Oper Frankfurt, im Schauspiel Frankfurt, im Künstler*innenhaus Mousonturm und im Produktionshaus NAXOS statt. Insgesamt haben 4.845 Personen an der Befragung teilgenommen. Erhoben wurden dabei etwa Angaben zum Wohnsitz der Besucherinnen und Besucher, Alter, Geschlecht, Bildungsgrad und der Anteil von Menschen mit familiärer Migrationsbiographie. Auch Daten über die Nutzung von Kommunikations- und Marketinginstrumenten wurden erfasst. Mit der Befragung der Besucherinnen und Besucher in den Kultureinrichtungen wird zugleich der Beschluss § 1954 vom 16.11.2017 (NR 403) umgesetzt, dessen Ausführung aufgrund der durch die Corona-Pandemie Schließungen und Einschränkungen der Kultureinrichtungen und der Reisetätigkeit erst jetzt in hinreichender Repräsentativität erfolgen konnte.

Filmfestivalstudie

Zwischen Herbst 2021 und Sommer 2022 wurde eine umfangreiche Studie zur Situation und Entwicklung der Frankfurter Filmfestivals durchgeführt. Grundlage hierfür war eine Befragung der Festivalleiterinnen und -leiter zur jeweiligen Situation mittels eines 115 Fragen umfassenden Fragebogens, an dessen Erstellung neben dem Kulturamt auch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten, das Filmhaus Frankfurt und das Film- und Kinobüro Hessen mitgewirkt haben. Folgende Frankfurter Festivals und Projekte wurden im Rahmen der Studie untersucht: LUCAS - Internationales Festival für junge Filmfans, Visionale − Hessisches JugendMedienFestival, Africa Alive Festival, Verso Sud − Festival des italienischen Films, CUBA IM FILM, FESTIVAL DE CINE CUBANO, Nippon Connection − Japanisches Filmfestival, Türkisches Filmfestival Frankfurt International, Venezuela im Film − Qué chévere, LICHTER FILMFEST FRANKFURT INTERNATIONAL, New Generations - Independent Indian Film Festival, Project K - The Korean Film Festival, Días de Cine − Lateinamerikanisches Filmfest, Filmkollektiv Frankfurt, Terza Visione - Festival des italienischen Genrefilms, Jüdische Filmtage, Remake. Frankfurter Frauen Film Tage. Die Untersuchung erfolgte in der Regel anhand der Zahlen der letzten regulär vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2019 stattgefundenen Filmfestivals.

Spielstättenerhebung

Im Frühjahr 2022 wurde eine Erhebung der freien Spielstätten der Darstellenden Künste durchgeführt. Untersucht wurden dabei die folgenden 21 Spielstätten und Probezentren der freien Darstellenden Künste in Frankfurt: Die Dramatische Bühne, Frankfurt LAB, Frankfurter Autoren Theater, Freies Theaterhaus, Gallus Theater, Interkulturelle Bühne, Internationales Theater Frankfurt, Kellertheater Frankfurt, Kinder- und Jugendtheater Frankfurt im Titusforum, Kulturhaus Frankfurt - Die Katakombe, Künstler*innenhaus Mousonturm, Landungsbrücken Frankfurt, Megalomania Theater, Produktionshaus NAXOS, Protagon - Freunde und Förderer Freier Theateraktion, Theater Alte Brücke, Theater Die Schmiere, Theater im Löwenhof, Theater in der Stalburg, Titania, Z-Zentrum für Proben und Forschung. Grundlage der Studie waren sowohl quantitative Daten der einzelnen Häuser als auch umfangreiche Gespräche mit den Leitungen der Spielstätten. Zudem wurden Interviews mit Professorinnen und Professoren der in der Region ansässigen Studiengänge der Darstellenden Künste, mit Vertreterinnen und Vertretern der Verbände der Darstellenden Künste, mit den Leitungen der Frankfurter Theaterfestivals und mit dem Theaterbeirat der Stadt Frankfurt geführt. Durchgeführt wurde die Erhebung vom Wiener Büro EDUCULT.

Der Ergebnisse aller Befragungen und Untersuchungen der Erhebungsphase sind diesem Zwischenbericht in der Anlage 1 beigefügt.

Beteiligungsphase

In der Beteiligungsphase wurden im Einzelnen folgende Formate durchgeführt: Kick-off der Beteiligungsphase

Mit einem großen Kick-off am 15.11.2022 startete die Kulturentwicklungsplanung in die Beteiligungsphase. Die Veranstaltung fand von 17-21 Uhr im Großen Saal des Zoo-Gesellschaftshauses statt. Auf dem Kick-off wurden die Ergebnisse der Erhebungsphase und die hieraus abgeleiteten Themen für die Beteiligungsphase vorgestellt. Die Veranstaltung bot allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zudem eine erste Möglichkeit, an der Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen für die weitere Entwicklung der Frankfurter Kulturlandschaft mitzuwirken und über ein Beteiligungsformat Ideen in den Prozess einzubringen. Nach der Begrüßung durch Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig wurde die Diskussion zu den Schwerpunkten der Kulturentwicklungsplanung zudem durch Impulsvorträge von Kirsten Haß (Kulturstiftung des Bundes), Prof. Christiane Riedel (Crespo Foundation) und Jan Deck (laPROF e.V.) angeregt. Der offizielle Programmteil wurde von der Kulturjournalistin Vivian Perkovic moderiert und endete mit einer Podiumsdiskussion, an die sich ein Get-together mit Musik anschloß. Das musikalische Programm wurde vom Frankfurter female DJ-Kollektiv GG VYBE gestaltet. Über 400 Personen aus Kultur, Politik, Verwaltung und der interessierten Öffentlichkeit haben an der Veranstaltung teilgenommen.

19 Workshops der Beteiligungsphase (inkl. "kep.barcamp")

Zwischen März und Juni 2023 fanden insgesamt 19 Workshops (davon 18 digital) mit Frankfurter Kulturakteurinnen und -akteuren statt, um über die kulturpolitischen Themen und Fragestellungen, die aus den Ergebnissen der Erhebungsphase abgeleitet worden sind, zu diskutieren und gemeinsam Lösungsvorschläge und Handlungsoptionen zu erarbeiten. Bis zu 50 Kulturschaffende haben an den einzelnen Workshops teilgenommen und Ideen zur Stärkung des Frankfurter Kulturangebots eingebracht. Aufgrund der großen Nachfrage wurden drei Zusatztermine zu den gefragtesten Themen angeboten. Insgesamt wurden über 1.000 Workshop-Plätze an über 500 Akteurinnen und Akteure aus den Frankfurter Kultureinrichtungen und der freien Szene sowie an weitere Fachleute, etwa aus den Bereichen Kulturelle Bildung, Tourismus und Stadtplanung, vergeben.

Neben den 18 digitalen Workshops, in denen jeweils eines der 15 Themen bearbeitet wurde, die aus den Ergebnissen der Erhebungsphase abgeleitet worden sind, wurde auch ein Barcamp im Studierendenhaus/Offenes Haus der Kulturen auf dem ehemaligen Universitätscampus im Bockenheim veranstaltet. Dort konnten Teilnehmende eigene Themen und Fragestellungen in den Prozess einbringen und mit anderen Kulturschaffenden hierüber in den Austausch treten. In den 18 themenspezifischen, digitalen Workshops wurden die folgenden 15 Themen und Fragegestellungen bearbeitet:

  1. Kulturorte als "Experimentier- und Begegnungsorte" (+ Zusatztermin)
  2. Kulturraum Stadt: Kultur im öffentlichen Raum
  3. Kulturraum Stadt: Dezentrale Kulturangebote
  4. Öffnung der Kultureinrichtungen: Personal und Organisation
  5. Öffnung der Kultureinrichtungen: Programm und Publikum
  6. Inklusion
  7. Kulturelle Bildung für alle Altersgruppen
  8. Ökologische Nachhaltigkeit in der Kultur
  9. Kunst- und Kulturproduktion im digitalen Zeitalter
  10. Digitale Vermittlungsangebote
  11. Digitale Kulturkommunikation
  12. Räume für Kunst und Kultur (+ Zusatztermin)
  13. Austausch zwischen Kultur und Politik
  14. Neue Wege in der Kulturförderung (+ Zusatztermin)
  15. Kulturverwaltung der Zukunft

Moderiert wurden die Workshops von Dr. Patrick S. Föhl zusammen mit den Fachreferentinnen und -referenten des Kulturamtes. Ziel der Workshops war es, entlang von Leitfragen gemeinsam Ideen für die weitere Entwicklung der Frankfurter Kulturlandschaft zu sammeln und zu formulieren. Durch Online-Umfragen, die auch noch nach Beendigung des jeweiligen Workshops ausgefüllt werden konnten, hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, auch im Nachgang noch Anmerkungen und Vorschläge zu übermitteln.

Eine Auswertung des Kick-off sowie die Ergebnisse der 19 Workshops der Beteiligungsphase sind diesem Bericht in der Anlage 2 beigefügt.

Ausblick

Die in den Workshops der Beteiligungsphase erarbeiteten Vorschläge und Ideen bilden die Grundlage für die kulturpolitischen Handlungsempfehlungen, die in der nun beginnenden Konzeptionsphase erarbeitet werden. Die Erstellung der Maßnahmenvorschläge wird voraussichtlich im Sommer 2024 abgeschlossen werden. Die Veröffentlichung des Kulturentwicklungsplans ist in der zweiten Jahreshälfte 2024 geplant.

Im Frühjahr 2024 ist zudem die Diskussionsreihe "kep.talks" geplant. Die "kep.talks" vertiefen Themen der Kulturentwicklungsplanung und laden Expertinnen und Experten zum Gespräch hierüber ein.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 25. Januar 2019EE 47Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Kulturentwicklungsplanung weiter vorantreibenEtatantrag · CDU, SPD, GRÜNE
  2. 16. August 2019BB 291Kulturentwicklungsplanung weiter vorantreibenMagistratsbericht
  3. 4. Dezember 2023Sie sind hier
    BB 449Kulturentwicklungsplanung weiter vorantreiben
    Magistratsbericht
  4. 26. April 2024BB 156Kulturentwicklungsplan weiter vorantreibenMagistratsbericht
  5. 5. Januar 2026Antwort des Magistrats · nach 362 WochenBB 1Kulturentwicklungsplan der Stadt Frankfurt am MainMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
Sitzung 23 · 25.01.2024
TO I, TOP 14
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 449 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeVolt
Ablehnung:
ÖkoLinX-ELF
Sonstige:
AfD (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE. und Volt gegen ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis)

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