Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main - Fortschreibung -
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 29.06.2007, B 449
Betreff: Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main - Fortschreibung - Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 29.03.2007, § 1684 - NR 405 JHA, OA 312 OBR 7, l. B 524/06 - Die im Ortsbezirk 7 in Tageseinrichtungen vorgehaltenen Kindergartenplätze reichen zurzeit aus, um den anspruchsberechtigten Kindern vor Ort einen Kindergartenplatz zu gewähren. Eine Unterversorgung ist faktisch nicht gegeben. Wie in der OA 312 zitiert, liegen die mit Bericht (B 524) angegebenen Versorgungsgrade in Bezug auf Kindergartenplätze bei: 75 % im Kita-Planungsbezirk Praunheim, 80 % im Kita-Planungsbezirk Rödelheim, 120% im Kita-Planungsbezirk Hausen. Demnach liegt der Versorgungsgrad im Kindergartenbereich bezogen auf die o. g. Planungsbezirke im Mittelwert bei 91,66 %, mithin also nahezu im gesamtstädtischen Durchschnitt von 93 %. Diese rein rechnerische Betrachtung muss allerdings mit Aspekten der realen Versorgungssituation relativiert werden. Insoweit wird auch auf die Seite 27 ff im Bericht (B 524) verwiesen. Tatsächlich versorgen Hausener Kindertageseinrichtungen Kinder aus Rödelheim und auch aus Praunheim mit. Außerdem werden Praunheimer Kinder durch Einrichtungen mitversorgt, die im Schulbezirk Römerstadtschule liegen. Dieser Schulbezirk, der der Nordweststadt zugerechnet wird, grenzt direkt an Praunheim an und hat im Kindergartenbereich einen Versorgungsgrad von 128 %. Die in der OA 312 getroffene Einschätzung, dass Praunheimer Kinder nicht in den angrenzenden Wohngebieten mitversorgt werden können, entspricht nicht den Tatsachen. Außerdem ist zu beachten, dass gerade im Kindergartenbereich die administrativen Grenzziehungen der Grundschul- und Kita-Planungsbezirke oft nicht den lebensweltlichen Bezügen entsprechen, da Einrichtungen im Grenzbereich zwischen 2 Bezirken liegen oder Eltern ihr Wohnumfeld nach sozialen Faktoren beschreiben. Auch sind die Planungsbezirke, da basierend auf Schulbezirken, oftmals nicht identisch mit den politischen Grenzen der Ortsbezirke und Stadtbezirke und in vielen Fällen erst recht nicht mit der in der Bevölkerung verankerten Sichtweise, wo ein "Stadtteil" aufhört und der nächste beginnt. Nach dem vom Stadtschulamt im Februar 07 abgehaltenen Planungsforum gibt es in den Einrichtungen des Ortsbezirks 7 nach dem Abgleichen der Voranmeldelisten keine unversorgten Kinder im Kindergartenalter. Das Stadtschulamt hat im Mai 2007 die Leitungen der Kindertageseinrichtungen im Ortsbezirk 7 nach der aktuellen Belegungssituation befragt und die Auskunft erhalten, dass die anspruchsberechtigten Kinder einen Betreuungsplatz in ihren Kindergärten erhalten können bzw. Zusagen erhalten haben. Darüber hinaus sind bei der Infobörse des Stadtschulamts in Rödelheimer Kindertageseinrichtungen zurzeit sogar Kindergartenplätze frei gemeldet. Da zurzeit faktisch keine Unterversorgung mit Kindergartenplätzen im Ortsbezirk 7 gegeben ist, sind die Stadtteile Praunheim und Rödelheim nicht in die Liste der Planungsbezirke mit hohem Handlungsbedarf aufzunehmen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. Dezember 2006BB 524Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main - Fortschreibung -Magistratsbericht
- 11. Februar 2007OFOF 156/7Zum Zweiten: Kinderfreundliche Stadt - bisher aber nicht im Ortsbezirk 7Ortsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.WASG
- 13. Februar 2007OAOA 312Zum Zweiten: Kinderfreundliche Stadt - bisher aber nicht im Ortsbezirk 7 Bericht des Magistrats vom 08.12.2006, B 524Anregung
- 29. Juni 2007Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 29 WochenBB 449Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt am Main - Fortschreibung -Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)