Akzeptanz und Sichtbarkeit queerer Menschen erhöhen
Zusammenfassung
Der Magistrat plant eine zentrale Veranstaltung zur Erhöhung der Akzeptanz und Sichtbarkeit queerer Menschen in Frankfurt. Ziel ist es, relevante queerpolitische Themen zu diskutieren und individuelle Bedarfe zu ermitteln. Dies soll zu einer stärkeren Vernetzung der LSBTIQ-Community führen und die Sicherheit in der Stadt erhöhen.
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Thema Kultur verfolgenBericht
2. A.- 3. Spiegelstrich
Der Magistrat wird eine zentrale Veranstaltung durchführen, zu der alle OBR-Kräfte sowie Mitglieder der KAV eingeladen werden. In diesem Rahmen wird eine Vorstellung der KS LSBTIQ sowie ein fachlicher Input zu für OBR und KAV relevanten queerpolitischen Themen erfolgen; weiter kann im Austausch eine individuelle Bedarfsermittlung geschehen. OBR, die vom Diskurs besonders betroffene Stadtteile vertreten, können dann im Nachgang durch die KS LSBTIQ bedarfsorientiert besucht und ggf. begleitet werden.
C.- 4. Spiegelstrich
Bereits jetzt umfasst die LSBTIQ-Community in Frankfurt Orte, in denen sich unterschiedliche Communitys begegnen. Als ein Beispiel ist hier ein vom Liberal-islamischen Bund eingerichteter Gebetsraum für queere Muslim*innen im LSKH, Frankfurts Queerem Kulturhaus, in der Innenstadt zu nennen. Aber auch viele weitere Gruppen, welche von queeren Menschen mit Mehrfachbetroffenheiten besucht werden, sind an das LSKH angebunden und nutzen die Räumlichkeiten.
Weiter finden aktuell Debatten innerhalb der Frankfurter Community statt, ob und wie eine Öffnung von LSBITQ-Großveranstaltungen wie dem Christopher-Street-Day möglich ist. Der CSD e.V. nimmt hier z.B. aktuell den Aspekt der Barrierefreiheit bewusst in den Blick für weitere Planungen.
Zudem befindet sich das Konzept zur Durchführung eines ersten Frankfurter Pride Month in 2023 in Vorbereitung. Auch hier kann als ein Aspekt die Ermöglichung von Begegnungen unterschiedlicher Communitys in den Blick genommen werden.
Es ist jedoch bei der Diskussion zu bedenken, dass gerade angesichts der Zunahme queerfeindlicher Übergriffe und rechtspolitischer Diskurse sog. "Safe Spaces" bzw. Empowermenträume für die LSBTIQ-Community essentiell sind. Hier bewusste Öffnungen von außen anzustreben, wird als kontraindiziert eingestuft. Es bedarf neben einer besonderen Sensibilität, wo derartige Öffnungsprozesse sinnvoll und sachdienlich sind, auch immer einer Einbeziehung der LSBTIQ-Communitys.
Zu den weiteren im Beschluss erwähnten Maßnahmen wird der Magistrat das Weitere veranlassen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. April 2022NRNR 348LSBTIQ-feindliche Angriffe verurteilen - Übergriffe verhindernSTVV-Antrag · CDU
- 11. Juli 2022NRNR 436Akzeptanz und Sichtbarkeit queerer Menschen erhöhen ISTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 14. Oktober 2022Sie sind hierBB 412Akzeptanz und Sichtbarkeit queerer Menschen erhöhenMagistratsbericht
- 5. Mai 2023BB 193Akzeptanz und Sichtbarkeit queerer Menschen erhöhenMagistratsbericht
- 20. Oktober 2023Antwort des Magistrats · nach 80 WochenBB 393Akzeptanz und Sichtbarkeit queerer Menschen erhöhenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf18 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., ÖkoLinX-ARL und Die PARTEI gegen BFF (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP und LINKE. gegen BFF und ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Kenntnis) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und BFF-BIG (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und AfD gegen CDU, LINKE., AfD, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION (= Kenntnis)