Diskriminierung durch Urinal
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Moselstraße — 10 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.09.2026.
- Karlsplatz: Zusagen einhalten, Verdrängung vermeiden21.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Zusätzliche Mülleimer rund um den Karlsplatz15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Wasser für das Viertel – zusätzlichen Trinkwasserbrunnen in der Moselstraße einrichten02.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Bericht des Magistrats vom 02.10.2015, B 355
Betreff: Diskriminierung durch Urinal Vorgang: A 875/15 RÖMER Zu 1 Aktuell steht an der Moselstraße/Ecke Karlsplatz ein mobiles, temporäres Pissoir, dieses wurde auf Veranlassung der Stabsstelle Sauberes Frankfurt aufgestellt. Das Urinal ist für die Nutzung durch Männer vorgesehen. Aufgestellt wurde das Urinal, um eine Alternative zum Wildurinieren zu bieten, durch welches insbesondere der Karlsplatz sowie die Hausfassaden der Umgebung massiv zweckentfremdet wurden. Aufgrund von Beobachtungen durch Anwohner/innen, das Ordnungsamt und die Stabsstelle Sauberes Frankfurt handelt es sei bei "Wildpinklern" überwiegend um Männer. Da insbesondere in der warmen Jahreszeit der nicht sachgerecht entsorgte Urin eine unzumutbare Geruchsbelästigung darstellt, wurde das mobile Urinal als Übergangslösung, bis das fest verbaute Urinal zur Verfügung steht, aufgestellt. Wissend, dass dies keine umfassende Lösung für beide Geschlechter ist, wurde eine Teillösung als besser erachtet, anstatt gar kein Angebot zu ermöglichen. zu 2 Nein. Der Betrieb eines Pissoirs im Bahnhofsviertel muss neben den Anforderungen der reinen Benutzbarkeit der Bedürfnisanstalt vor allem auch die Anforderungen bezüglich der Sicherheit und Ordnung besonders berücksichtigen. Eine verschließbare Anlage kam in den Planungen für ein Pissoir aufgrund der Situation am Standort nicht in Betracht und wird für das Bahnhofsviertel auch weiterhin als nicht zweckdienlich angesehen. Zu 3 Nein. Der Magistrat wird jedoch weiterhin gegen Wildpinkeln vorgehen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Juni 2015AA 875Diskriminierung durch UrinalSTVV-Anfrage · RÖMER
- 2. Oktober 2015Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 15 WochenBB 355Diskriminierung durch UrinalMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD und FDP gegen LINKE. (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF und RÖMER (= Kenntnis)