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Interkulturelle Bildung und Förderung von Deutschkenntnissen in Frankfurter Kindergärten durch den Ausbau der „frühstart“-Angebote verstärken!

Vorlagentyp: B
70 Wochen bis zur Antwort11 Stationen im Verfahren6 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 13.06.2008, B 352

Betreff: Interkulturelle Bildung und Förderung von Deutschkenntnissen in Frankfurter Kindergärten durch den Ausbau der "frühstart"-Angebote verstärken! Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 18.03.2008, § 3665 - NR 720 CDU, OA 583 und OA 584 OBR 7 - Zwischenbericht: Zu Ziff.1 (NR 720): Das Projekt "frühstart" ist im Jahr 2004 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Herbert-Quandt-Stiftung und der Türkisch-Deutschen Gesundheitsstiftung entwickelt und in Zusammenarbeit mit den Städten Frankfurt am Main, Gießen und Wetzlar sowie mit dem Hessischen Sozialministerium und dem Hessischen Kultusministerium an zwölf Kindertageseinrichtungen erprobt worden. Das Konzept beinhaltet die Module Sprachförderung, Interkulturelle Bildung und Elternarbeit. Ende 2006 ist die Modellphase abgeschlossen worden, die Herbert-Quandt-Stiftung ist inzwischen nicht mehr beteiligt, dafür aber die Gölkel-Stiftung. Von Seiten der Stiftung wird das Projekt im Sommer 2008 ausgeweitet. Zwischenzeitlich ist von den Stiftungen entschieden worden, sechs anderen Städten und Gemeinden in Hessen die Möglichkeit zu geben, mit mehreren Kitas an "frühstart" teilzunehmen. In der diesjährigen Ausschreibungsphase können sich somit keine neuen Kindertagesstätten aus Frankfurt am Main für eine Aufnahme in dieses Projekt bewerben. Die in der Stadt Frankfurt am Main seit der Modellphase beteiligten sechs Kindertageseinrichtungen werden weiter betreut und begleitet. In Stadtteilen und/oder Stadtbezirken mit erhöhtem Förderbedarf von Kindern ist es sinnvoll, gerade im Bereich der vorschulischen Einrichtungen Konzepte wie "frühstart" zu implementieren. Würde die Stadt Frankfurt in Eigenregie eine Konzeption analog zum Frühstartkonzept entwickeln, wäre es wichtig die Trägerpluralität zu berücksichtigen und Einrichtungen unterschiedlicher Träger einzubinden. Die Grundidee, Sprachförderung, Interkulturelle Bildung und Elternarbeit zu verknüpfen, hält der Magistrat für einen guten Ansatz. Entsprechend § 22a SGB VIII wäre hier auch eine Vernetzung und Kooperation mit anderen kinder- und familienbezogenen Institutionen und Initiativen im Gemeinwesen wie der Familienbildung angezeigt. Der Magistrat wird zunächst mit den Trägern, bezw. Trägerdachverbänden von Kindertageseinrichtungen, die in den in der NR 720 benannten Stadtteilen mit erhöhtem Förderbedarf von Kindern liegen, die Bereitschaft zur Teilnahme an der Ausweitung des "frühstart" -Projektes besprechen und die konzeptionellen und finanziellen Voraussetzungen prüfen. Zu Ziff.2 (OA 583): Dem Magistrat wurde mit NR 720 aufgegeben, bei der Festlegung weiterer "frühstart" -Kindertageseinrichtungen darauf zu achten, dass vorrangig Grundschulbezirke, bezw. Stadtteile mit erhöhtem Förderbedarf von Kindern ausgewählt werden. Beispielhaft werden das Bahnhofsviertel, Gallus, Hausen, Höchst, Innenstadt, Nied oder Griesheim genannt. In diesem Rahmen wird eine Ausweitung des "frühstart"- Projekts für sinnvoll erachtet. Die in der OA 583 getroffene Festlegung, das Angebot auf alle Kindertageseinrichtungen im Ortbezirk 7 auszuweiten, wird vom Magistrat hingegen nicht für sinnvoll gehalten. Zu Ziff.3 (OA 584): Der Magistrat nimmt die Anregung der Vorlage OA 584 dahingehend auf, dass zunächst eine trägerübergreifende Bestandsaufnahme der in den Kindertageseinrichtungen des Schulbezirkes Kerschensteinerschule eingesetzten Sprachförderkonzepte erfolgt.Nebenvorlage: Antrag vom 22.08.2008, OF 452/7

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 19. Dezember 2007NRNR 720Interkulturelle Bildung und Förderung von Deutschkenntnissen in Frankfurter Kindergärten durch den Ausbau der .frühstart.-Angebote verstärken!STVV-Antrag · CDU
  2. 22. Januar 2008OFOF 329/7.frühstart.-Angebote für die Stadtteile Hausen und Industriehof!Ortsbeiratsantrag · CDU
  3. 29. Januar 2008OFOF 328/7.frühstart.-Angebote für alle Kindergärten im Ortsbezirk 7Ortsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.
  4. 12. Februar 2008OAOA 583„frühstart“-Angebote für alle Kindergärten im Ortsbezirk 7 Antrag der CDU vom 19.12.2007, NR 720Anregung
  5. 12. Februar 2008OAOA 584„frühstart“-Angebote für die Stadtteile Hausen und Industriehof! Antrag der CDU vom 19.12.2007, NR 720Anregung
  6. 13. Juni 2008Sie sind hier
    BB 352Interkulturelle Bildung und Förderung von Deutschkenntnissen in Frankfurter Kindergärten durch den Ausbau der „frühstart“-Angebote verstärken!
    Magistratsbericht
  7. 22. August 2008OFOF 452/7Ausweitung der .frühstart.-AngeboteOrtsbeiratsantrag · SPD
  8. 9. September 2008VV 742Ausweitung der „frühstart“-AngeboteAnfrage
  9. 10. November 2008BB 701Interkulturelle Bildung und Förderung von Deutschkenntnissen in Frankfurter Kindergärten durch den Ausbau der „frühstart“-Angebote verstärken!Magistratsbericht
  10. 19. November 2008STST 1644Ausweitung der "frühstart" AngeboteStellungnahme
  11. 24. April 2009Antwort des Magistrats · nach 70 WochenBB 274Interkulturelle Bildung und Förderung von Deutschkenntnissen in Frankfurter Kindergärten durch den Ausbau der "frühstart"-Angebote verstärken!Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
KAV
Sitzung 28 · 04.08.2008
TO II, TOP 17
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 352 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 7
Sitzung 25 · 12.08.2008
TO I, TOP 29
Beraten
Die Vorlage B 352 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneFarbechteFDP
Ablehnung:
CDUBFFREP
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: SPD, GRÜNE, FARBECHTE, FDP und UDF gegen CDU, BFF und REP (= Kenntnis)

OBR 1
Sitzung 26 · 12.08.2008
TO I, TOP 37
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 352 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 6
Sitzung 25 · 12.08.2008
TO I, TOP 67
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 352 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 23 · 18.08.2008
TO I, TOP 35
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 352 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 20 · 02.09.2008
TO I, TOP 10
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 352 dient zur Kenntnis. Beschlussausfertigung(en): § 4275,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

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