Interkulturelle Bildung und Förderung von Deutschkenntnissen in Frankfurter Kindergärten durch den Ausbau der "frühstart"-Angebote verstärken!
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 24.04.2009, B 274
Betreff: Interkulturelle Bildung und Förderung von Deutschkenntnissen in Frankfurter Kindergärten durch den Ausbau der "frühstart"-Angebote verstärken! Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 29.01.2009, § 5152 - NR 720 CDU, OA 583 und OA 584 OBR 7, B 701/08 - Es wird Bezug genommen auf die Berichte B 352 vom 13.06.2008 und B 701 vom 10.11.2008. Da das "frühstart"-Projekt der Stiftungen in Frankfurt am Main nicht ausgeweitet wird, plant der Magistrat in Anlehnung an die "frühstart-Konzeption die Entwicklung eines Konzepts zur Verbesserung der Bildungschancen bei Kindern mit besonderem Förderbedarf mit dem Fokus der Förderung der Sprachkompetenz in der deutschen Sprache. Projektentwurf für das Modellprojekt: Sprachförderung - interkulturelle Bildung - Vernetzung im Stadtteil Die Entwicklung eines Konzepts zur Sprachförderung und interkulturellen Bildung soll als Modellprojekt in einem Stadtteil mit besonderen Problemlagen (Armut, hohe Arbeitslosigkeit, hoher Anteil von Familien mit Migrationshintergrund) entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Geplant ist, im Frankfurter Westen mit den Stadtteilen Höchst, Unterliederbach oder auch Nied zu starten. In den genannten Stadtteilen ist sowohl der Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund als auch der Anteil an nicht-erwerbsfähigen SGB II Empfängern über dem städtischen Durchschnitt (s. soziodemographische Daten zu Kindern und Familien im September bzw. Dezember 2007 / Aufstellung JSA v. 16.05.08). Am Modellprojekt können sich ungefähr 12 bis 15 Einrichtungen beteiligen. Das Projekt wird trägerübergreifend konzipiert mit dem Ziel der Beteiligung möglichst unterschiedlicher Träger (kommunale, kirchliche und freie Träger). Unter dem Gesichtspunkt der Prävention ist es sinnvoll, Kinder frühzeitig zu fördern und Eltern einzubinden, sobald sie ihre Kinder einer außerhäuslichen Betreuung anvertrauen. Das Projekt wird daher für die Altersgruppe der ein- bis sechsjährigen Kinder bis zum Schuleintritt konzipiert. Ziel: Entwicklung eines Konzepts zur Verbesserung der Bildungschancen für Kinder mit besonderem Förderbedarf mit dem Fokus der Förderung der Sprachkompetenz in der deutschen Sprache. Teilziele: Kinder mit Migrationshintergrund im Aufbau und der Erweiterung ihrer
Sprachkompetenz in der deutschen Sprache unterstützen. Sprachförderung für Kinder aus Familien mit besonderen Problemlagen. Interkulturelle Bildung durch Förderung der Zwei- und Mehrsprachigkeit. Einbeziehung von Eltern in die Unterstützung der Bildungsprozesse ihrer Kinder. "Eltern für Eltern" - Qualifizierung von Elternbegleitern mit Migrationshintergrund für Eltern mit gleichen Erstsprachen. Erprobung von Literacy-Konzepten als wesentlicher Bestandteil in der Sprachförderung. Vernetzung und Kooperation von Kinderbetreuungseinrichtungen mit
Einrichtungen der Familienbildung und Angeboten für Kinder wie Bibliotheken oder Bildungsinstitutionen im Stadtteil. Laufzeit: Für die erste Modellregion: 2 Jahre Vom 01.04.2009 bis 30.03.2011 Es sind insgesamt zunächst fünf Projekte in Stadtteilen mit besonderen Problemlagen geplant, in 2010 wird ein Projekt in einer zweiten Region beginnen. Projektleitung: Externe Fachkraft Fachliche Begleitung und Steuerung: Eine Mitarbeiterin der Abteilung Trägerübergreifende Kita-Aufgaben im Stadtschulamt Frankfurt am Main Inhaltliche Bausteine des Projekts - Sprachförderung - Interkulturelle Bildung - Elternbildung / Qualifizierung von Elternbegleitern - Vernetzung und Kooperation im Stadtteil Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher aus Kindertageseinrichtungen (Altersgruppe 3 - 6jährige Kinder) und Krabbelstuben / Krippen (Altersgruppe 1 - 3jährige Kinder) Finanzierung: Die Finanzierung des Projekts ist im Jahr 2009 mit Restmitteln geplant. Für den Doppelhaushalt 2010/2011 werden Haushaltsmittel im Aufstellungsverfahren beantragt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Dezember 2007NRNR 720Interkulturelle Bildung und Förderung von Deutschkenntnissen in Frankfurter Kindergärten durch den Ausbau der .frühstart.-Angebote verstärken!STVV-Antrag · CDU
- 22. Januar 2008OFOF 329/7.frühstart.-Angebote für die Stadtteile Hausen und Industriehof!Ortsbeiratsantrag · CDU
- 29. Januar 2008OFOF 328/7.frühstart.-Angebote für alle Kindergärten im Ortsbezirk 7Ortsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.
- 12. Februar 2008OAOA 583„frühstart“-Angebote für alle Kindergärten im Ortsbezirk 7 Antrag der CDU vom 19.12.2007, NR 720Anregung
- 12. Februar 2008OAOA 584„frühstart“-Angebote für die Stadtteile Hausen und Industriehof! Antrag der CDU vom 19.12.2007, NR 720Anregung
- 13. Juni 2008BB 352Interkulturelle Bildung und Förderung von Deutschkenntnissen in Frankfurter Kindergärten durch den Ausbau der „frühstart“-Angebote verstärken!Magistratsbericht
- 10. November 2008BB 701Interkulturelle Bildung und Förderung von Deutschkenntnissen in Frankfurter Kindergärten durch den Ausbau der „frühstart“-Angebote verstärken!Magistratsbericht
- 24. April 2009Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 70 WochenBB 274Interkulturelle Bildung und Förderung von Deutschkenntnissen in Frankfurter Kindergärten durch den Ausbau der "frühstart"-Angebote verstärken!Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf7 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler