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Drogenszene auf offener Straße

Vorlagentyp: B
11 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen
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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 15.06.2012, B 265

Betreff: Drogenszene auf offener Straße Vorgang: A 142/12 REP Der Magistrat nimmt - unter Einbeziehung einer Stellungnahme des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main - zu der Anfrage wie folgt Stellung:

  1. Wie nimmt der Magistrat die Zunahme der offenen Drogenszene im Bahnhofsviertel wahr? Dem Magistrat der Stadt Frankfurt am Main ist es gelungen, über ein ausdifferenziertes Hilfesystem für Abhängige von illegalen Drogen die Drogenszene zu begrenzen. Eine Zunahme der offenen Drogenszene kann hier nicht festgestellt werden.
  2. Welche Delikte werden im Viertel verstärkt Süchtigen zugeordnet? Grundsätzlich handelt es sich um Eigentumsdelikte bzw. sogenannte Beschaffungskriminalität (z. B. Diebstähle und erschwerte Diebstähle aus Fahrzeugen). Daneben kommen Delikte des Betäubungsmittel- und Arzneimittelhandels - jedoch überwiegend in geringen Mengen - vor.
  3. Was wird gegen den offenen Drogenhandel unternommen? Die Polizei ergreift in Form offensiver Kontrollen repressive Maßnahmen zur Unterbindung des Betäubungsmittelhandels und Drogenkonsums in der Öffentlichkeit. Als präventiven Schritt verknüpft die Konzeption OSSIP (Offensive Sozialarbeit, Sicherheit, Intervention und Prävention) die Aspekte von Hilfe durch erfahrene Sozialarbeiter und Repression durch sichtbare Polizeipräsenz im Bahnhofsgebiet.
  4. Kann die Zahl der im Bahnhofsviertel eingesetzten Polizisten von derzeit 6 Beamten aufgestockt werden? Im Bahnhofsviertel wird eine Vielzahl uniformierter und ziviler Kräfte sowohl im täglichen Dienst als auch im Rahmen von Sondermaßnahmen eingesetzt.
  5. Was wird zum Schutz der Anwohner getan? Ein Ziel der polizeilichen Maßnahmen im Bahnhofsgebiet ist, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger, Berufstätigen und Gäste zu erhöhen, Straftaten zu verhindern sowie Handel und Konsum von Betäubungsmitteln in der Öffentlichkeit zu unterbinden bzw. zu minimieren. Durch die Polizeipräsenz ist in aller Regel eine schnelle und engagierte Hilfe gewährleistet.
  6. Wie wird gegen den florierenden Crack-Handel in der Moselstraße vorgegangen? Die Polizei geht täglich gegen den Betäubungsmittelhandel in der Stadt Frankfurt am Main und auch in der Moselstraße vor. Zu taktischen Konzepten können keine Aussagen getroffen werden.
  7. Kann eine Erweiterung der Druckräume Abhilfe schaffen? Die Einrichtung weiterer Konsumräume ist nicht geplant. Ein Erfordernis, die Angebote der niedrigschwelligen Drogenhilfe im Bahnhofsviertel auszuweiten, wird derzeit nicht gesehen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. April 2012AA 142Drogenszene auf offener StraßeSTVV-Anfrage · REP
  2. 15. Juni 2012Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 11 Wochen
    BB 265Drogenszene auf offener Straße
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 1
Sitzung 13 · 21.08.2012
TO I, TOP 20
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 265 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

KAV
Sitzung 18 · 24.09.2012
TO II, TOP 41
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 265 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 13 · 08.10.2012
TO I, TOP 10
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 265 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerRömer
Sonstige:
Piraten (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (= Kenntnis)

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