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Naivität als alternatives Geschäftsmodell? Der „Frankfurter Garten e. V.“ am Ostbahnhof

Vorlagentyp: AFRANKFURTER
84 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren6 Sitzungen
Vorlage
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Inhalt

Anfrage vom 22.04.2017, A 188

Betreff: Naivität als alternatives Geschäftsmodell? Der "Frankfurter Garten e. V." am Ostbahnhof Vorgang: Zwischenbescheide des Magistrats vom 11.08.2017, 01.11.2017 und 23.02.2018 Was im April 2013 als alternatives Vorzeigeprojekt startete steht nach nur vier Jahren vor dem selbstverschuldeten Aus. Der Träger des Urban-Gardening-Projekts, der Frankfurter Garten e. V., hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das Finanzamt hat laut Frankfurter Rundschau vom 20.04.2017 bereits "im Oktober 2016 das Vereinskonto gesperrt" nachdem die alternativen Gärtner(innen), die auf dem Danziger Platz auch eine Gastronomie betreiben, drei Jahre lang keine Steuererklärung eingereicht hatten und sich eine "Steuerforderung des Finanzamtes in Höhe von rund 55.000 €" anhäufte. Ebenso ist die Deutsche Bahn AG, die mit den alternativen Gärtner(innen) und mit Zustimmung der Stadt Frankfurt einen Nutzungsvertrag abschloss, sprichwörtlich hinter den Busch geführt worden. Auf der Homepage der alternativen Gärtner(innen) wird der Stadt Frankfurt und den Schirmherrn des Vereins, wie Umwelt- und Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig, dem Ex-Bürgermeister und Planungsdezernenten Olaf Cunitz und Ardi Goldmann gedankt. Der neue Planungsdezernent Mike Josef übernahm dann 2016 die Schirmherrschaft von seinem Vorgänger. Und selbst Oberbürgermeister Peter Feldmann war laut Pressemeldung des Vereins begeistert und verteilte "Kostenlose Bio-Suppe". Mittlerweile wird Einigen der Appetit ein wenig vergangen sein, denn die Stadt Frankfurt und einige andere Gläubiger waren anscheinend wieder einmal allzu leichtgläubig. Dies vorausgeschickt frage ich den Magistrat:

  1. Gibt es seitens der Stadt Frankfurt eine ordnungsgemäße Zulassung für den Gastronomie-betrieb auf dem Danziger Platz?
  2. Wenn ja, seit wann?
  3. Gibt es zwischen Finanzamt und Ordnungsamt keine Kommunikation wenn drei Jahre lang keine Steuererklärung eingereicht wurde und die Gastronomie weiter betrieben wird?
  4. Ist die Stadt Frankfurt Gläubiger der Frankfurter Garten e. V.?
  5. Wenn ja, in welcher Höhe?
  6. Wie sieht es mit dem Fortbestand des Nutzungsvertrages aus und der weiteren Zustimmung des Magistrat bezüglich des Nutzungsvertrages?
  7. Laut Frankfurter Rundschau vom 20.04.2017 bekomme der Frankfurter Garten e.V. das "Wasser weitgehend kostenfrei". Wie ist hierfür das Konstrukt und wer zahlt für das Wasser?
  8. Wurde das kostenfreie Wasser von den alternativen Gärtner(innen) buchhalterisch korrekt erfasst?
  9. Gibt es eine Möglichkeit, dass die zahlreichen Frankfurter Kleingartenvereine auch ihr Wasser "weitgehend kostenfrei erhalten"?
  10. Betreibt oder betrieb der Frankfurter Garten e. V. nicht auch den so genannten Zukunftspavillon am Goetheplatz?Nebenvorlage: Antrag vom 03.08.2018, NR 623

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. April 2017Sie sind hier
    AA 188Naivität als alternatives Geschäftsmodell? Der „Frankfurter Garten e. V.“ am Ostbahnhof
    STVV-Anfrage · FRANKFURTER
  2. 3. August 2018NRNR 623Wo klemmt’s mit der Beantwortung der A 188 vom 22.04.2017: „Naivität als alternatives Geschäftsmodell? Der ‚Frankfurter Garten e. V.‘ am Ostbahnhof“STVV-Antrag · FRANKFURTER
  3. 3. Dezember 2018Antwort des Magistrats · nach 84 WochenBB 385Naivität als alternatives Geschäftsmodell? Der „Frankfurter Garten e. V.“ am OstbahnhofMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
Verkehrsausschusses
Sitzung 13 · 22.08.2017
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 188 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF

Verkehrsausschusses
Sitzung 17 · 23.01.2018
TO I, TOP 5
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 188 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER

Verkehrsausschusses
Sitzung 20 · 17.04.2018
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 188 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Verkehrsausschusses
Sitzung 23 · 14.08.2018
TO I, TOP 4
Beraten
1. Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 188 spätestens in drei Monaten vorzulegen. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Verkehrsausschuss die Beratung der Vorlage NR 623 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 24 · 21.08.2018
TO I, TOP 31
Beraten
1. Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 188 spätestens in drei Monaten vorzulegen. 2. Die Vorlage NR 623 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Sonstige:
ÖkoLinX-ARL (NR 623 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (NR 623 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 26 · 23.08.2018
TO II, TOP 58
Beraten
1. Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 188 spätestens in drei Monaten vorzulegen. 2. Die Vorlage NR 623 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüne
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD und GRÜNE gegen AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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