Auswirkungen des Riederwaldtunnels für den Ortsbezirk 10
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und dadurch werden alle gefundenen
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat 10 fordert Informationen über den aktuellen Planungsstand des Riederwaldtunnels und die Auswirkungen auf die A 661, insbesondere hinsichtlich Lärm und Schadstoffen. Ziel ist es, die Anwohner vor den negativen Folgen des Tunnelbaus zu schützen und sicherzustellen, dass geeignete Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden.
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Thema Wohnen verfolgenFragen an den Magistrat
- Wie ist der aktuelle Planungsstand des Bauprojekts Riederwaldtunnel?
- Wie hoch wird die zusätzliche Belastung der A 661 nach der Eröffnung des Riederwaldtunnels sein in Bezug auf:
- a)Anzahl weiterer Fahrspuren auf der A 661?
- b)Anzahl Fahrzeuge?
- c)Lärm?
- d)Wird es den sogenannten Tunneleffekt geben?
- e)zusätzliche Schadstoffe von CO2/Stickoxyden?
- Wann wird es wo Lärmschutzwände geben und wie wird sichergestellt, dass Lärmschutzwände auch tatsächlich ihre Funktion erfüllen?
- Was passiert mit dem Aushub vom Tunnelbau?
- Kann eine Fotovoltaikanlage auf dem neu errichteten Lärmschutzwall (Erdwall vom Aushub?) aufgebaut werden?
Begründung
Zu 1.: Inzwischen werden immer wieder neue Planfeststellungstermine genannt. Dadurch ist eine Abschätzung der Auswirkungen für den Ortsbezirk nicht möglich. Zu 2a: Durch den Ausbau der A 661 steigt auch das Fahrzeugvolumen. Ob dadurch weitere Fahrspuren notwendig werden oder der Ausbau gemäß dem aktuell gültigen Planfeststellungsbeschluss mit zweimal zwei Fahrspuren (plus eine Standspur?) beibehalten werden kann ist offen. Zu 2b und c: Für eine Einschätzung besonders der zu erwartenden Lärm- und Schadstoffbelastungen, ist eine realistische Einschätzung über die Anzahl der Fahrzeuge unerlässlich. Zu 2d: Wenn Fahrzeuge nach der Brücke an der Friedberger Landstraße wieder an die Oberfläche kommen, kann es je nach Ausbauplan zu einem Tunneleffekt kommen. Das ist eine plötzliche Lärmentwicklung, wenn die Seitenwände am Tunnelende den Schall nicht mehr zurückhalten.
Zu 3.: Lärmschutzwände sind unerlässlich, um die Bewohnerinnen und Bewohner am Rand der Autobahn vor weiterem unerträglichen Lärm zu bewahren. Hier darf es keine Einschränkungen geben. Nicht ausreichende Höhen müssen vermieden werden und hohe Investitionskosten dürfen keine Rolle spielen.
Zu 4. und 5: Der Tunnelbauaushub kann für den Bau von Lärmschutzwänden benutzt werden. Gerade Preungesheim benötigt dringend einen ausreichenden Lärmschutz vor dem Autobahnlärm.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. Oktober 2020OFOF 1077/10Auswirkungen des Riederwaldtunnels für den Ortsbezirk 10Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 27. Oktober 2020Sie sind hierVV 1808Auswirkungen des Riederwaldtunnels für den Ortsbezirk 10Anfrage
- 12. Februar 2021Antwort des Magistrats · nach 18 WochenSTST 420Auswirkungen des Riederwaldtunnels für den Ortsbezirk 10Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen