Umwandlung des Mertonviertels - Fluch oder Segen für das Naturschutzgebiet Riedwiesen?
Zusammenfassung
Die Umwandlung des Mertonviertels könnte zu einer Erhöhung der Wohnbevölkerung führen, was den Nutzungsdruck auf das Naturschutzgebiet Riedwiesen steigern könnte. Es wird vorgeschlagen, Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz des Gebiets zu gewährleisten und die Natur zu bewahren.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenFragen an den Magistrat
- Es ist zu befürchten, dass mit dem Anwachsen der Zahl von Ortsansässigen (Baugebiet Sandelmühle, Lurgi-Areal) der Nutzungsdruck auf das NSG Riedwiesen anwachsen wird. Zurzeit ist es eher eine der Natur überlassenes Gebiet. Für die Tier- und Pflanzenwelt ist es wünschenswert, wenn es dort so bleibt, wie es aktuell ist. Mit welchen Mitteln und Methoden kann der strenge Schutzcharakter des NSG dauerhaft sichergestellt werden?
- Ist sichergestellt, dass der naturbelassene Weg entlang der Nidda so bleibt wie er ist - und nicht für andere Nutzungsgruppen (Radfahrende) 'optimiert' wird - und so dessen Nutzung zugunsten der Natur eingeschränkt bleibt?
- Inwiefern hat das Grüngürtel-Gebiet um den VDM-Müllberg eine Art Pufferfunktion für das NSG Riedwiesen?
- Was ist von der Idee einer Grünbrücke über die Autobahn zu halten, um die Räume Riedwiesen und den Flugplatz Bonames miteinander zu verbinden?
Kontext
Mit der zukünftigen Umnutzung des Mertonviertels ist mit einer signifikanten Erhöhung der dort dauerhaft ansässigen Wohnbevölkerung zu rechnen. Gleichzeitig ist zwischen der Stadt-Autobahn, U 2-Gleisen und der Nidda im Frankfurter Grüngürtel das streng geschützte Naturschutzgebiet Riedwiesen gelegen. Das 20 Hektar große Kleinod hat sich seit seiner Ausweisung 1983 gut entwickelt.
Begründung
Am besten sollte das NSG Riedwiesen so unbekannt bleiben, wie es zurzeit ist. So ist es am besten geschützt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. September 2021OFOF 49/8Umwandlung des Mertonviertels - Fluch oder Segen für das Naturschutzgebiet Riedwiesen?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 16. September 2021Sie sind hierVV 173Umwandlung des Mertonviertels - Fluch oder Segen für das Naturschutzgebiet Riedwiesen?Anfrage
- 10. Januar 2022STST 12Umwandlung des Mertonviertels - Fluch oder Segen für das Naturschutzgebiet Riedwiesen?Stellungnahme
- 18. Juli 2022STST 1626Umwandlung des Mertonviertels - Fluch oder Segen für das Naturschutzgebiet Riedwiesen?Stellungnahme
- 23. Januar 2023Antwort des Magistrats · nach 73 WochenSTST 232Umwandlung des Mertonviertels - Fluch oder Segen für das Naturschutzgebiet Riedwiesen?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen