Oh je - Römerpark für immer ade? Und vielen Fragen und Stellungnahmen seit 1994
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Auskunftsersuchen vom 12.09.2019, V 1411 entstanden aus Vorlage: OF 481/8 vom 29.08.2019
Betreff: Oh je - Römerpark für immer ade? Und vielen Fragen und Stellungnahmen seit 1994 Vorgang: B 315/17; ST 1506/19 Mit der geplanten "optimalen baulichen Ausnutzung des Gesamtareals" für Wohnungsbau sind anscheinend die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger nach einem erlebbaren Park der ehemaligen römischen Stadt NIDA an der letzten authentischen Stelle unwiderruflich beerdigt. In wohlfeilen Wahlprogrammen verschiedener Parteien ist der Wunsch nach einem Römerpark explizit erwähnt. Beispiel: GRÜNE Frankfurt/letztes Kommunalwahlprogramm: ..."In diesem Sinn unterstützen wir den lang gehegten Wunsch eines archäologischen Gartens im Stadtteil Heddernheim, um die Überreste der Römerstadt NIDA angemessen zu würdigen." Doch wenn es nun praktisch wird, gibt es keine angemessene Reaktionen der regierenden Koalition. Die Stellungnahme des Magistrats vom 12.08.2019, ST 1506, lehnt der Ortsbeirat ab. Der Ortsbeirat fragt den Magistrat:
- Was sprach im beschriebenen Abwägungsprozess der ST 1506 gemäß Hessischem Denkmalschutzgesetz
- a)für eine optimale bauliche Geländeausnutzung und
- b)gegen eine optimale bauliche Geländeausnutzung?
- Spielte dabei der Kaufpreis des Grundstückes eine vordergründige Rolle?
- Welche Ämter und Behörden waren in diesem Abwägungsprozess involviert? War dies eine einvernehmliche Entscheidung, oder gab es auch gewichtige, abweichende Meinungen?
- Meint der Magistrat, dass der gewünschte Römerpark am historischen Ort in Heddernheim grundsätzlich eine entbehrliche Form der Erinnerungs- und Erlebniskultur ist? Begründung: Kann man mit etwas "römischer Folklore" neben der massiven Wohnbebauung, der römischen Stadtgeschichte von NIDA gerecht zu werden? Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 8
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. August 2019STST 1506Bauplanungen auf dem Ausgrabungsgelände in der RömerstadtStellungnahme
- 29. August 2019OFOF 481/8Oh je - Römerpark für immer ade? Und vielen Fragen und Stellungnahmen seit 1994Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 12. September 2019Sie sind hierVV 1411Oh je - Römerpark für immer ade? Und vielen Fragen und Stellungnahmen seit 1994Anfrage
- 20. Dezember 2019Antwort des Magistrats · nach 19 WochenSTST 2370Oh je - Römerpark für immer ade? Und viele Fragen und Stellungnahmen seit 1994Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen