Mangelhaftes Baustellenmanagement
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Zusammenfassung
Das Antragstellende Gremium fordert eine Stellungnahme des Magistrats zu den Mängeln im Baustellenmanagement im Stadtteil Bergen-Enkheim. Die Bürgerinnen und Bürger klagen über Intransparenz, mangelhafte Informationen und eine unzureichende Koordination der Baustellen. Ziel ist es, die Transparenz und Informationsweitergabe bezüglich Baustellen und Verkehrsänderungen zu verbessern.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Vilbeler Landstraße — 16 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 10.10.2026.
- Dauerhafte Linienänderung der Buslinie M43 – Beibehaltung der jetzigen baustellenbedingten Linienführung10.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Standortvorschläge für orangefarbene Bänke18.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Installation von Sonnenschutz an der Bushaltestelle „Roter Graben“28.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Neues zu Vilbeler Landstraße per E-MailFragen an den Magistrat
Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main wird gebeten, zum Baustellenmanagement im Stadtteil Bergen-Enkheim Stellung zu nehmen und darzulegen, wie Transparenz, Koordination, Information der Anwohnerschaft sowie Qualität der Verkehrsführung und Beschilderung bei Baustellen verbessert werden können. Im Stadtteil Bergen-Enkheim kommt es seit längerer Zeit zu zahlreichen, teils parallel laufenden Baustellen im öffentlichen Raum. Obwohl Baumaßnahmen zur Erhaltung der Infrastruktur notwendig sind, häufen sich Beschwerden aus der Bevölkerung über ein aus Sicht vieler Anwohnerinnen und Anwohner unzureichendes, intransparentes und schlecht koordiniertes Baustellenmanagement. Insbesondere wird kritisiert, dass Baustellen häufig ohne ausreichende Vorankündigung eingerichtet werden, eine nachvollziehbare Information der Anwohnerschaft oftmals ausbleibt und verkehrliche Maßnahmen wie Parkverbote und Umleitungen weder konsequent noch bedarfsgerecht umgesetzt werden. Parkverbotszonen werden teilweise sehr frühzeitig oder ohne erkennbare Notwendigkeit eingerichtet und über längere Zeit aufrechterhalten, ohne dass vor Ort Bautätigkeiten stattfinden. Umleitungen sind wiederholt fehlerhaft, widersprüchlich oder führen in Sackgassen und stellen damit eine vermeidbare Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für Verkehrsteilnehmende dar. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat um Stellungnahme zu folgenden Fragen gebeten:
- Aus welchen Gründen gelingt es bislang nicht, Baustellen im Stadtteil Bergen-Enkheim so zu koordinieren, dass widersprüchliche Verkehrsführungen und vermeidbare Fehlleitungen ausgeschlossen werden?
- Wie stellt der Magistrat sicher, dass Parkverbotszonen nur dann und nur so lange eingerichtet werden, wie sie tatsächlich erforderlich sind und dass deren Notwendigkeit vor Ort überprüft wird?
- Welche konkreten Maßnahmen ergreift der Magistrat, um Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig, transparent und verlässlich über Baustellen, Verkehrsänderungen und deren Dauer zu informieren?
Begründung
Diese genannten Defizite lassen sich exemplarisch an folgenden Fällen verdeutlichen: - Riedstraße/Bornweidstraße (Januar 2026): Zeitgleich eingerichtete Baustellen führten dazu, dass die Umleitung zur Baustelle in der Riedstraße unmittelbar in die ebenfalls gesperrte Bornwaldstraße und damit faktisch in eine Sackgasse führte. Gleichzeitig gibt es absurderweise Umleitungsschilder, die den Verkehr unmittelbar in die Baustelle der Riedstraße leiten (siehe Foto). Ein Hinweis, dass man von der Leuchte kommend beim Einfahren in die Riedstraße generell keine Möglichkeit zur Durchfahrt hat und entweder an den Baustellen Riedstraße bzw. Bornweidstraße drehen und zurückfahren muss, fehlt komplett. - Laurentiusstraße (Herbst 2025): Wiederholt wurden Parkverbotszonen eingerichtet. Bei der letzten Maßnahme standen die entsprechenden Schilder rund vier Wochen, ohne dass eine Bautätigkeit erkennbar war, bevor sie schließlich wieder entfernt wurden. - Florianweg/Vilbeler Landstraße: Aufgrund einer Baustelle wurde die Zufahrt in den Florianweg von der Vilbeler Landstraße aus gesperrt und mit einem Sackgassenschild versehen. Gleichzeitig wurde die Laurentiusstraße im Abschnitt zwischen Florianweg und Taschnerstraße zur Einbahnstraße erklärt und war nur von Nord nach Süd befahrbar. Verkehrsteilnehmende, die die Sperrung und die Einbahnstraßenregelung beachteten, hatten damit faktisch keine Möglichkeit mehr, den Florianweg zu erreichen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. Februar 2026OFOF 356/16Mangelhaftes BaustellenmanagementOrtsbeiratsantrag · FDP
- 24. Februar 2026Sie sind hierVV 1406Mangelhaftes BaustellenmanagementAnfrage
- 21. August 2026Antwort des Magistrats · nach 27 WochenSTST 1166Mangelhaftes BaustellenmanagementStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen