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Mangelhaftes Baustellenmanagement

Vorlagentyp: OFFDP
27 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Ortsbeirat 16 beantragt eine Stellungnahme des Magistrats zur Verbesserung des Baustellenmanagements in Bergen-Enkheim, um die Qualität von Transparenz, Koordination und Information für Anwohner zu erhöhen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Beschwerden der Anwohner über mangelnde Information und Koordination bei Baustellen zu reduzieren und die Verkehrsführung zu optimieren.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Vilbeler Landstraße — 17 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.

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Antrag

Der Ortsbeirat 16 möge beschließen: Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main wird gebeten, zum Baustellenmanagement im Stadtteil Bergen-Enkheim Stellung zu nehmen und darzulegen, wie Transparenz, Koordination, Information der Anwohnerschaft sowie die Qualität der Verkehrsführung und Beschilderung bei Baustellen verbessert werden können. Im Stadtteil Bergen-Enkheim kommt es seit längerer Zeit zu zahlreichen, teils parallellaufenden Baustellen im öffentlichen Raum. Obwohl Baumaßnahmen zur Erhaltung der Infrastruktur notwendig sind, häufen sich Beschwerden aus der Bevölkerung über ein aus Sicht vieler Anwohnerinnen und Anwohner unzureichendes, intransparentes und schlecht koordiniertes Baustellenmanagement. Insbesondere wird kritisiert, dass Baustellen häufig ohne ausreichende Vorankündigung eingerichtet werden, eine nachvollziehbare Information der Anwohnerschaft oftmals ausbleibt und verkehrliche Maßnahmen wie Parkverbote und Umleitungen weder konsequent noch bedarfsgerecht umgesetzt werden. Parkverbotszonen werden teilweise sehr frühzeitig oder ohne erkennbare Notwendigkeit eingerichtet und über längere Zeit aufrechterhalten, ohne dass vor Ort Bautätigkeiten stattfinden. Umleitungen sind wiederholt fehlerhaft, widersprüchlich oder führen in Sackgassen und stellen damit eine vermeidbare Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für Verkehrsteilnehmende dar. Vor diesem Hintergrund bittet der Ortsbeirat 16 den Magistrat um Stellungnahme zu folgenden Punkten:

  1. Aus welchen Gründen gelingt es bislang nicht, Baustellen im Stadtteil Bergen-Enkheim so zu koordinieren, dass widersprüchliche Verkehrsführungen und vermeidbare Fehlleitungen ausgeschlossen werden?
  2. Wie stellt der Magistrat sicher, dass Parkverbotszonen nur dann und nur so lange eingerichtet werden, wie sie tatsächlich erforderlich sind, und dass deren Notwendigkeit vor Ort überprüft wird?
  3. Welche konkreten Maßnahmen ergreift der Magistrat, um Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig, transparent und verlässlich über Baustellen, Verkehrsänderungen und deren Dauer zu informieren?

Begründung

Diese genannten Defizite lassen sich exemplarisch an folgenden Fällen verdeutlichen: - Riedstraße / Bornweidstraße (Januar 2026): Zeitgleich eingerichtete Baustellen führten dazu, dass die Umleitung zur Baustelle in der Riedstraße unmittelbar in die ebenfalls gesperrte Bornwaldstraße und damit faktisch in eine Sackgasse führte. Gleichzeitig gibt es absurderweise Umleitungsschilder, die den Verkehr unmittelbar in die Baustelle der Riedstraße leiten (siehe Foto). Ein Hinweis, dass man von der Leuchte kommend beim Einfahren in die Riedstraße generell keine Möglichkeit zur Durchfahrt hat und entweder an den Baustellen Riedstraße bzw. Bornweidstraße drehen und zurückfahren muss, fehlt komplett. - Laurentiusstraße (Herbst 2026): Wiederholt wurden Parkverbotszonen eingerichtet. Bei der letzten Maßnahme standen die entsprechenden Schilder rund vier Wochen, ohne dass eine Bautätigkeit erkennbar war, bevor sie schließlich wieder entfernt wurden. - Florianweg / Vilbeler Landstraße: Aufgrund einer Baustelle wurde die Zufahrt in den Florianweg von der Vilbeler Landstraße aus gesperrt und mit einem Sackgassenschild versehen. Gleichzeitig wurde die Laurentiusstraße im Abschnitt zwischen Florianweg und Taschnerstraße zur Einbahnstraße erklärt und war nur von Nord nach Süd befahrbar. Verkehrsteilnehmende, die die Sperrung und die Einbahnstraßenregelung beachteten, hatten damit faktisch keine Möglichkeit mehr, den Florianweg zu erreichen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. Februar 2026Sie sind hier
    OFOF 356/16Mangelhaftes Baustellenmanagement
    Ortsbeiratsantrag · FDP
  2. 24. Februar 2026VV 1406Mangelhaftes BaustellenmanagementAnfrage
  3. 21. August 2026Antwort des Magistrats · nach 27 WochenSTST 1166Mangelhaftes BaustellenmanagementStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 16
Sitzung 45 · 24.02.2026
TO I, TOP 15
Angenommen
Auskunftsersuchen V 1406 2026 Die Vorlage OF 356/16 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung Linke

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