Neubau der Brücke über den Eschbach zwischen Heinrich-Becker-Straße und Auf dem Ried; Hochwasserschutz - und jetzt?
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Heinrich-Becker-Straße — 5 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 03.08.2026.
- Anfrage zur Anbringung eines behördlichen Messgeräts an der Heinrich-Becker-Straße 20 gegenüber dem Schwimmbad und dem Sportplatz03.08.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Gefahrlose Nutzung der Rollschuhbahn an der Heinrich-Becker-Straße in Nieder-Eschbach09.03.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Gefahrlose Nutzung der Rollschuhbahn an der Heinrich-BeckerStraße in Nieder-Eschbach24.10.2025 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Heinrich-Becker-Straße per E-MailInhalt
Auskunftsersuchen vom 20.08.2010, V 1379 entstanden aus Vorlage: OF 353/15 vom 01.08.2010
Betreff: Neubau der Brücke über den Eschbach zwischen Heinrich-Becker-Straße und Auf dem Ried; Hochwasserschutz - und jetzt? Im Rahmen mehrerer Gespräche mit zuständigen Vertretern der Stadtverwaltung sowie planende Ingenieurbüros hatte Herr Ortsvorsteher Dyhr den geplanten Neubau des Brückenbauwerks über den Eschbach am Nieder-Eschbacher Sportplatz erörtert. Herr Dyhr wies dabei insbesondere auf den Hochwasserschutz hin, da an dieser Brücke, bei Hochwasserlagen, der Bach regelmäßig über das Ufer tritt und die Wassermassen die Heinrich-Becker-Straße hinab laufen und den Schwimmbadparkplatz überfluten und verdrecken. Am 18.05.2009 fand vor Ort ein gemeinsamer Ortstermin statt, an dem die Bedenken des Ortsvorstehers bezüglich Hochwasserschutz, die er u.a. aus seiner langen Zeit als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Nieder-Eschbach und als Wehrführer dieser Feuerwehr erfahren konnte, erörtert wurden. So sei vor Jahren das Bachufer an der Seite der Heinrich-Becker-Straße mit einem kleinen Damm versehen worden, der aber an der Stelle dieser Bachbrücke unterbrochen ist, was dann immer zum Überlaufen des Baches an dieser Stelle wie o.g. beschrieben führte. Herr Dyhr schlug deshalb vor, das Brückenbauwerk höher anzusetzen um erstens die Hochwasserschutzsituation auf der Seite Heinrich-Becker-Straße durch Schließen der Dammwirkung zu verbessern und zweitens die Mulde auf der Seite Auf dem Ried, in der das Wasser immer stehen bleibt, zu beseitigen. Die Heinrich-Becker-Straße hätte ohne größere Probleme an dieser Stelle entsprechend angerampt werden können. Alle Beteiligten an diesem Termin sahen dies auch ein und versprachen, eine entsprechende Änderung in die Planung einfließen zu lassen. Da keine Reaktion mehr kam gingen alle Beteiligten seitens des Ortsbeirates davon aus, dass diesen Bedenken entsprechende Aufmerksamkeit gewürdigt wurde. Das Bauwerk ist nun fast fertig gestellt und wurde nicht höher angelegt. Die bogenmäßige Überhöhung des Bauwerks beträgt, geschätzt maximal 10 cm, durch die größere Dicke des Brückenquerschnitts wurde der Durchlassquerschnitt unter der Brücke statt dessen extrem verringert und dadurch die Hochwassersituation voraussichtlich dahingehend verschärft. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, zu den nachfolgenden Fragen Stellung zu nehmen:
- Warum wurden die Bedenken trotz fachlicher Zustimmung beim o.g. Ortstermin außer Acht gelassen?
- Warum wurde der Ortsbeirat darüber nicht in Kenntnis gesetzt?
- Welche hydraulischen Berechnungen liegen dem Neubau bzw. der Planung zu Grunde, die eine Beeinträchtigung des Hochwasserschutzes nicht sehen?
- Welche Maßnahmen gedenkt die Stadt gegen die von ihr selbst geschaffene Verschärfung der Hochwassergefährdung zu ergreifen? Anlage 1 (ca. 239 KB) Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 15
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 1. August 2010OFOF 353/15Neubau der Brücke über den Eschbach zwischen Heinrich-Becker-Straße und Auf dem Ried; Hochwasserschutz - und jetzt?Ortsbeiratsantrag · CDU
- 20. August 2010Sie sind hierVV 1379Neubau der Brücke über den Eschbach zwischen Heinrich-Becker-Straße und Auf dem Ried; Hochwasserschutz - und jetzt?Anfrage
- 10. Januar 2011Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 23Neubau der Brücke über den Eschenbach zwischen Heinrich-Becker-Straße und Auf dem Ried; Hochwasserschutz - und jetzt?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen