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Mittagessenversorgung nicht nur für Klientel-Kinder

Vorlagentyp: V
22 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Auskunftsersuchen vom 13.04.2010, V 1289 entstanden aus Vorlage: OF 690/7 vom 23.03.2010

Betreff: Mittagessenversorgung nicht nur für Klientel-Kinder Vorgang: B 45/10 Der Magistrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten: - Wann und wo ist geplant, Mittagessen für Schulkinder in Rödelheim und Hausen zu realisieren? - Warum ist bislang nichts passiert, wenn doch die Stadtteile Rödelheim und Hausen "priorisiert" wurden? - Welche Antwort erhalten die Eltern in Rödelheim- West, die dringenden Bedarf an Nachmittagsbetreuung mit Mittagessen angemeldet haben?

Begründung: Im aktuellen Bericht (B45) über die Mittagessenversorgung zeigen sich gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen. Das Schulamt der Stadt Frankfurt stellt Rödelheim und Hausen als Schlusslicht in der Mittagsversorgung der Schülerinnen und Schüler dar. In den Schulen im Stadtteil wird überhaupt kein Essen ausgegeben, nur in Kinder- und Jugendeinrichtungen wird eine winzige Gruppe von Schülerinnen und Schülern mit Mittagsessen versorgt. Wie konnten diese Unterschiede zustande kommen? Woran liegt es, dass der Magistrat erst jetzt auf diese gravierenden Unterschiede aufmerksam geworden ist? Ist der Bedarf an sozialpädagogischem Mittagstisch so viel geringer als z.B. im Nordend? Gibt es in Rödelheim keine berufstätigen Eltern, die dringend auf Versorgung ihrer Kinder angewiesen sind? Gibt es keinen Nachmittagsunterricht an den Schulen in Rödelheim und Hausen? Die Michael-Ende-Schule hat mit ihrem Unterrichtsangebot ebenfalls den Nachmittag für Schülerinnen und Schülern vorgesehen. Die derzeitige Ausstattung für die Versorgung ihrer Schülerinnen und Schülern sollte nicht schlechter sein als in Stadtteilen, in denen es offensichtlich mehr Eltern gibt, die von den GRÜNEN als potentielle oder tatsächliche Wähler betrachtet werden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 7

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Januar 2010BB 45Mittagstischversorgung ja - aber wo sind Transparenz und Gleichbehandlung?Magistratsbericht
  2. 23. März 2010OFOF 690/7Mittagessenversorgung nicht nur für Klientel- KinderOrtsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.
  3. 13. April 2010Sie sind hier
    VV 1289Mittagessenversorgung nicht nur für Klientel-Kinder
    Anfrage
  4. 28. Juni 2010Antwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 924Mittagessenversorgung nicht nur für Klientel-KinderStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

VAnfrage des Ortsbeirats

Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.

  1. 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
  2. 2direkt an den Magistrat
  3. 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
  4. 4Magistrat antwortet (12 Wochen)

Frist: 12 Wochen

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