Mittagessenversorgung nicht nur für Klientel- Kinder
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Im aktuellen Bericht (B45) über die Mittagessenversorgung zeigen sich gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen. Das Schulamt der Stadt Frankfurt stellt Rödelheim und Hausen als Schlusslicht in der Mittagsversorgung der SchülerInnen dar. In den Schulen im Stadtteil wird überhaupt kein Essen ausgegeben, nur in Kinder- und Jugendeinrichtungen wird eine winzige Gruppe von SchülerInnen mit Mittagsessen versorgt. Wie konnten diese Unterschiede zustande kommen? Woran liegt es, dass der Magistrat erst jetzt auf diese gravierenden Unterschiede aufmerksam geworden ist? Ist der Bedarf an sozialpädagogischem Mittagstisch so viel geringer als z.B. im Nordend? Gibt es in Rödelheim keine berufstätigen Eltern, die dringend auf Versorgung ihrer Kinder angewiesen sind? Gibt es keinen Nachmittagsunterricht an den Schulen in Rödelheim und Hausen? Die Michael-Ende-Schule hat mit ihrem Unterrichtsangebot ebenfalls den Nachmittag für SchülerInnen vorgesehen. Die derzeitige Ausstattung für die Versorgung ihrer SchülerInnen sollte nicht schlechter sein als in Stadtteilen, in denen es offensichtlich mehr Eltern gibt, die von den Grünen als potentielle oder tatsächliche Wähler betrachtet werden.
Inhalt
Antrag vom 23.03.2010, OF 690/7
Betreff:
Mittagessenversorgung nicht nur für Klientel- Kinder
Anfrage an den Magistrat
Wann und wo ist geplant, Mittagessen für Schulkinder in Rödelheim und Hausen zu realisieren?
Warum ist bislang nichts passiert, wenn doch die Stadtteile Rödelheim und Hausen "priorisiert“ wurden?
Welche Antwort erhalten die Eltern in Rödelheim- West, die dringenden Bedarf an Nachmittagsbetreuung mit Mittagessen angemeldet haben?
Begründung:
Im aktuellen Bericht (B45) über die Mittagessenversorgung zeigen sich gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen. Das Schulamt der Stadt Frankfurt stellt Rödelheim und Hausen als Schlusslicht in der Mittagsversorgung der SchülerInnen dar.
In den Schulen im Stadtteil wird überhaupt kein Essen ausgegeben, nur in Kinder- und Jugendeinrichtungen wird eine winzige Gruppe von SchülerInnen mit Mittagsessen versorgt.
Wie konnten diese Unterschiede zustande kommen? Woran liegt es, dass der Magistrat erst jetzt auf diese gravierenden Unterschiede aufmerksam geworden ist? Ist der Bedarf an sozialpädagogischem Mittagstisch so viel geringer als z.B. im Nordend? Gibt es in Rödelheim keine berufstätigen Eltern, die dringend auf Versorgung ihrer Kinder angewiesen sind? Gibt es keinen Nachmittagsunterricht an den Schulen in Rödelheim und Hausen?
Die Michael-Ende-Schule hat mit ihrem Unterrichtsangebot ebenfalls den Nachmittag für SchülerInnen vorgesehen. Die derzeitige Ausstattung für die Versorgung ihrer SchülerInnen sollte nicht schlechter sein als in Stadtteilen, in denen es offensichtlich mehr Eltern gibt, die von den Grünen als potentielle oder tatsächliche Wähler betrachtet werden.
Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 22.01.2010, B 45 Beratung im Ortsbeirat: 7
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Januar 2010BB 45Mittagstischversorgung ja - aber wo sind Transparenz und Gleichbehandlung?Magistratsbericht
- 23. März 2010Sie sind hierOFOF 690/7Mittagessenversorgung nicht nur für Klientel- KinderOrtsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.
- 13. April 2010VV 1289Mittagessenversorgung nicht nur für Klientel-KinderAnfrage
- 28. Juni 2010Antwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 924Mittagessenversorgung nicht nur für Klientel-KinderStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme