Höchst: Ettinghausen-Platz - Wann erfolgt die Umsetzung der Interimsmaßnahme und wie sind die Perspektiven für die Neugestaltung?
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Zusammenfassung
Im Antrag wird gefordert, dass der Magistrat Auskunft über den Stand der geplanten Interimsmaßnahme zur Aufwertung des Ettinghausen-Platzes gibt. Diese Maßnahme wird als wichtig erachtet, insbesondere im Kontext des Jahrestages der Reichspogromnacht 2025. Der Ortsbeirat strebt Klarheit und Transparenz in den Planungen an.
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Antwort überfällig
Der Magistrat hätte bis zum 12.06.2025 antworten müssen. Seit 500 Tagen liegt nichts vor.Warum?
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Thema Stadtplanung verfolgenFragen an den Magistrat
- Wird seitens des Magistrats noch mit einer Umsetzung der Interimsmaßnahme bis zum
- November 2025 gerechnet?
- Warum wurde das geplante Treffen mit der Arbeitsgruppe "Geschichte und Erinnerung" kurzfristig abgesagt, obwohl ein hoher Informations- und Abstimmungsbedarf besteht?
- Wie und zu welchem Zeitpunkt wird der Ortsbeirat 6 in die weiteren Planungen eingebunden - sowohl hinsichtlich der Interimsmaßnahme als auch der finalen Platzgestaltung?
- Möchte der Oberbürgermeister und Dezernent für die westlichen Stadtteile sich für den Ettinghausen-Platz genauso einsetzen wie für den Bolongaropalast?
- Bekommt der Ortsbeirat 6 bis Ende des Kalenderjahres 2025 im Rahmen einer Ortsbeiratssitzung einen konkreten Umsetzungsplan der finalen Platzgestaltung vorgestellt, die bis zum
- Jahrestag der Reichspogromnacht umgesetzt wird?
Kontext
Entsprechend der Stellungnahme vom 07.02.2025, ST 206, ist die Zahl der schulpflichtigen Kinder im Schulbezirk Römerstadtschule von 85 im Schuljahr 2023/2024 auf 105 im Schuljahr 2024/20 25 gestiegen, demnach um fast ein Viertel. Nach Informationen des Ortsbeirates reichen die Raumkapazitäten in der Römerstadtschule trotz des Neubaus nicht aus. Zudem soll sich die Realisierung des zweiten Bauabschnitts verzögern, weil Grundschüler der Robert-Schumann-Schule wegen dortiger Raumengpässe die Altbauräume vorübergehend im Pendelbussystem nutzen sollen. Anscheinend hält das Wachstum der Stadtteile nicht Schritt mit der Schulentwicklungsplanung, wenn selbst Neubauten schon wieder an ihre Grenzen stoßen. Der mit Stellungnahme vom 13.05.2024, ST 943, dem Ortsbeirat angekündigte Zeitplan zur Realisierung des Neubaus der Zweifeldturnhalle und der Fertigstellung der dringend benötigten Außenanlagen bis 2029 scheint schon wieder obsolet.
Dies vorausgeschickt
Begründung
Der Ettinghausen-Platz, einst Standort der letzten Synagoge in Höchst, ist ein historisch bedeutsamer Ort, dessen heutige Gestaltung seinem Erbe nicht gerecht wird. Seit Jahrzehnten werden Verbesserungen gefordert - geschehen ist bisher wenig. Der 2022 entschiedene Wettbewerb zur Neugestaltung wurde bislang nicht umgesetzt; selbst die angekündigte Interimsmaßnahme droht im Verwaltungsprozess zu versanden. Auch die Antwort des Magistrats auf die Frage vom 27.03.2025, F 3133, lässt wenig Hoffnung auf eine baldige Realisierung zu, obwohl Fördermittel aus dem Programm "Innenstadt Höchst" bereitstehen. Die kurzfristige Absage des Treffens mit der AG "Geschichte und Erinnerung" verstärkt den Eindruck mangelnder Priorisierung dieses Gedenkorts. Der Ortsbeirat fordert daher Klarheit, Transparenz und Einbindung.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen
Der Weg dieser Vorlage
Am 20. März 2025 brachte der Ortsbeirat 6 diese Anfrage ein. Der Magistrat antwortete am 7. Juli 2025 mit der Stellungnahme ST 1073. Zwischen Einbringung und Antwort vergingen rund 16 Wochen.