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Welche Hitzeschutzmaßnahmen sind in Arbeit?

Vorlagentyp: V
2 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

In Frankfurt steigen die Hitzetage und Tropennächte, was gefährlich für viele gefährdete Gruppen ist. Der Magistrat wird aufgefordert, konkrete Hitzeschutzmaßnahmen und deren Fristen für Umsetzung im Ortsbezirk 8 darzulegen, um die Gesundheit der Einwohner zu schützen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Antwort steht aus

Der Magistrat muss bis zum 12.11.2026 antworten. Noch 11 Tage.Warum?

Martin-Luther-King-Park — 11 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 06.10.2026.

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Fragen an den Magistrat

fragen wir den Magistrat, welche Hitzeschutzmaßnahmen er für den Ortsbezirk 8 plant und wann jeweils mit einer Fertigstellung zu rechnen ist.

  1. Mehr Grün, Kühle, Schatten Besonders der dicht bebaute alte Teil von Heddernheim ist eine Hitzeinsel. 1.1 Gibt es verbindliche jährliche Ziele zur Entsiegelung im größeren Maßstab, sodass mehr Grünflächen entstehen, die Kühle ausstrahlen? Wo, wie groß und bis wann? 1.2 Gibt es Zielzahlen für mehr Straßenbäume im Ortsbezirk 8 - wo, wie viele und bis wann? 1.3 Gibt es eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Ämtern, sodass bei Straßenbauarbeiten sofort geklärt werden kann, wo umstandslos ein Baum gepflanzt werden kann und wo ein Baum mittels Schutzvorrichtungen für Leitungen wie beispielsweise Wurzelführungsplatten gepflanzt werden kann? 1.4 Soll in Straßen, in denen keine Bäume gepflanzt werden können, auf andere Weise für Beschattung gesorgt werden, etwa durch große Segel oder durch mit Kletterpflanzen begrünte Gitterwände? Wo, wie und bis wann?
  2. Kühle Orte Die Stadt erfasst "Kühle Orte" als Rückzugsorte in einer Karte. Für den Ortsbezirk 8 sind die Stadtbücherei, die beiden Friedhöfe, der Martin-Luther-King-Park und das Nordwestzentrum aufgeführt. Die Friedhöfe sind aber für viele Ältere wegen des längeren Fußwegs keine Option. Das Nordwestzentrum wiederum heizt sich unter den Glasdächern stark auf. Nur einzelne Läden sind klimatisiert - etwa dm, Zara, C & A. 2.1 Plant die Stadt, mit diesen klimatisierten Geschäften zu besprechen, ob sie eine Bank in ihre Räumlichkeiten stellen, damit sich dort an Hitzetagen Menschen abkühlen können? 2.2 Wirkt der Magistrat darauf hin, dass die Stadtbücherei von Juni bis Ende August bei Hitzewellen abends länger öffnet? 2.3 Ist geplant, im Ortsbezirk 8 vulnerablen Personen kühle Orte für einen Aufenthalt über mehrere Stunden, am besten bis spätabends, anzubieten, beispielsweise im Saalbau Titusforum? Als Angebot etwa für Ältere, Familien mit kleinen Kindern, Menschen mit Vorerkrankungen. 2.4 Ist geplant, bei Hitzewellen eine klimatisierte Räumlichkeit auch zur Übernachtung für all jene zu öffnen, die nicht mehr in ihren extrem aufgeheizten Wohnungen bleiben können?
  3. Schulen, Horte und Kitas kühlen 3.1 Welche Schulen, Horte und Kitas im Ortsbezirk 8 verfügen über einen baulichen oder technischen Hitzeschutz, der eine Temperatur unter 26 Grad im Gebäude gewährleistet? 3.2 Welche Schulen, Horte und Kitas können in ihren Innenräumen dank welcher Maßnahmen bis Sommer 2027 mit erträglichen Temperaturen unter 26 Grad rechnen? 3.3 Welche Schulen, Horte, Kitas können in ihren Außenanlagen dank welcher Maßnahmen bis Sommer 2027 mit Hitzeschutz rechnen? 3.4 Nach welchen Kriterien priorisiert die Stadt Frankfurt die Umsetzung von Hitzeschutzmaßnahmen an Schulen und Kitas? 3.5 Wer ist für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen jeweils verantwortlich - ABl, Bildungsbaugesellschaft oder ein anderer Akteur? 3.6 Falls Gebäude nicht bis Sommer 2027 ertüchtigt sind, etwa durch Außenjalousien oder eine Wärmepumpe, die im Sommer kühlt - werden kurzfristig Klimageräte eingesetzt? Für welche Schulen und Kitas sind welche kurzfristigen Überbrückungsmaßnahmen geplant? 3.7 Viele Schulen haben Dächer, die sich gut eignen für Solarpaneele. Der Betrieb von Klimaanlagen mit Solarstom wäre eine umweltverträgliche und kostensparende Lösung. Wo wird es das geben?
  4. Wohnungen kühlen 4.1 Es gibt Klagen über unerträglich heiße Wohnungen in den oberen Stockwerken von Hochhäusern in der Nordweststadt. Diese Häuser gehören meist entweder der Nassauischen Heimstätte oder der ABG. Die Stadt Frankfurt ist Anteilseignerin. Wie wirkt der Magistrat auf diese Wohnungsgesellschaften ein, damit sie für Kühlung der Wohnungen in den oberen Stockwerken sorgen? 4.2 Ist der Aufbau von Kältenetzen - etwa für größere Wohnanlagen oder Schulkomplexe wie die Ernst-Reuter-Schule angedacht? Wirkt der Magistrat diesbezüglich auf das ABI oder auf Unternehmen in öffentlichem Eigentum wie ABG, Mainova und Nassauische ein? 4.3 Bis wann wird die Beratungskapazität so ausgebaut, dass sich möglichst viele Privatvermieter:innen möglichst schnell an den Einbau einer Wärmepumpe (mit einer Sommer-Kühlfunktion) wagen? 4.4 Hilfe für Mieter und Mieterinnen. In Frankfurt wohnen die meisten Menschen zur Miete. 4.4.1 Bietet die Stadt Beratung zu technischem Hitzeschutz für Mieter und Mieterinnen an? (Von Fensterfolien bis Klimaanlagen.) 4.4.2 Ist ein Fonds geplant, aus dem für Menschen, die gesundheitlich gefährdet sind und ein niedriges Einkommen haben, Klimageräte mit höchster Effizienzklasse finanziert werden könnten? Falls nicht, warum nicht? 4.5 Ist dem Magistrat bekannt, in welchen der Seniorenwohnanlagen/Pflegeheime im Ortsbezirk 8 die Bewohner:innen zuträgliche Zimmertemperaturen unter 26 Grad haben? Und wo das nicht der Fall ist - was unternehmen die Träger dafür bis wann? 4.6 Ist der Stadt Frankfurt als Mitgesellschafterin der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist bekannt, ob alle Patientenzimmer im Nordwestkrankenhaus klimatisiert sind und ob die Klimatisierung der Arbeits- und Behandlungsräume funktioniert? 4.7 Hat der Magistrat Zahlen bzw. Kenntnisse zur hitzebedingten Morbidität und Mortalität während der elftägigen Hitzekrise Ende Juni im Ortsbezirk 8?
  5. Todesfälle verhindern mittels Hitzetelefon und Hitzepatenschaften 5.1 Sind "Hitzepatenschaften" geplant, bei denen Ehrenamtliche alleinlebende chronisch kranke oder ältere Menschen durch Hitzewellen begleiten? Falls ja, bis wann? 5.2 Plant der Magistrat ein weitergehendes Hilfeangebot, wie es beispielhaft das DRK im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf im Auftrag des Bezirksamtes durchführt - von Juni bis September rund um die Uhr Beratung, Zuspruch, Kriseneinschätzung und manchmal auch Hausbesuch, nicht nur für Kranke und Ältere, sondern auch für Schwangere und junge Familien? (https://www.drk-berlin-nordost.de/angebote/aktuelle-angebote/hitzeschutztelefon .html)

Kontext

Frankfurt gehört zu den heißesten Städten in Deutschland. Die Zahl der Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad und der Tropennächte nimmt seit Jahren zu. Ende Juni 2026 dauerte eine Hitzewelle in Frankfurt elf Tage. Zeitweise herrschten 39 und 40 Grad. Verhaltenstipps (etwa morgens quer zu lüften, ausreichend zu trinken) sind sinnvoll, reichen dann aber nicht mehr. Dann hilft nur noch, sich in kühlen Räumlichkeiten mit maximal 26 Grad aufhalten zu können. Ab 26 Grad sind vor allem Kinder, Ältere und chronisch Erkrankte gesundheitlich gefährdet.

Das Ziel sollten also temperierte Innenräume und beschattete Straßen und Plätze sein. Dafür braucht es einen verbindlichen Hitzeschutzplan mit konkreten Zielen und Terminierungen. Im Frankfurter Klimawandelaktionsplan (KWAP) ist davon keine Rede.

Dies vorausgeschickt

Begründung

Frankfurt gehört zu den heißesten Städten in Deutschland. Die Zahl der Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad und der Tropennächte nimmt seit Jahren zu. Ende Juni 2026 dauerte eine Hitzewelle in Frankfurt elf Tage. Zeitweise herrschten 39 und 40 Grad. Verhaltenstipps (etwa morgens quer zu lüften, ausreichend zu trinken) sind sinnvoll, reichen dann aber nicht mehr. Dann hilft nur noch, sich in kühlen Räumlichkeiten mit maximal 26 Grad aufhalten zu können. Ab 26 Grad sind vor allem Kinder, Ältere und chronisch Erkrankte gesundheitlich gefährdet. Das Ziel sollten also temperierte Innenräume und beschattete Straßen und Plätze sein. Dafür braucht es einen verbindlichen Hitzeschutzplan mit konkreten Zielen und Terminierungen. Im Frankfurter Klimawandelaktionsplan (KWAP) ist davon keine Rede.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Juli 2026OFOF 51/8Welche Hitzeschutzmaßnahmen sind in Arbeit?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 20. August 2026Sie sind hier
    VV 111Welche Hitzeschutzmaßnahmen sind in Arbeit?
    Anfrage

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

VAnfrage des Ortsbeirats

Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.

  1. 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
  2. 2direkt an den Magistrat
  3. 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
  4. 4Magistrat antwortet (12 Wochen)

Frist: 12 Wochen

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