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Straßen zum Spielen und Bewegen freigeben

Vorlagentyp: STMagistrat
50 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Magistrat schlägt vor, temporäre Spielstraßen einzurichten, um alters- und familiengerechte Freiräume zu schaffen. Es wird betont, dass die Umsetzung von der Bereitschaft der Anwohner und der finanziellen Unterstützung des Ortsbeirats abhängt. Ziel ist es, die Nutzung öffentlicher Räume für Kinder zu fördern, während gleichzeitig die Interessen der Anwohner berücksichtigt werden.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Heideplatz — 6 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 18.05.2026.

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Stellungnahme des Magistrats

Der Magistrat hat in Zusammenarbeit mit mehreren Kooperationspartnern (Kinderschutzbund, Initiative Alte für Frankfurt, Ortsbeirat) im Jahr 2008 das Modellvorhaben "Vernetzte Spiel- und Begegnungsräume" initiiert, um im Sinne einer alters- und familiengerechteren Freiraumentwicklung neue Lösungen zur Qualifizierung des öffentlichen Frei- und Straßenraums in einem stark von Nutzungskonflikten geprägten Gründerzeitquartier zu finden und zu erproben. Grenzen des Miteinanders wurden bei dem Projekt Temporäre Spielstraßen deutlich. So fühlten sich einige Anwohnende durch den vom Kinderspiel ausgehenden Lärm belästigt und beschwerten sich bei der Stadt. Auch die Gruppe der Autofahrenden fühlte sich durch das Projekt teilweise eingeschränkt und zeigte wenig Verständnis für gesperrte Straßenabschnitte und temporär wegfallende Parkplätze. Dies zeigte sich auch in den Evaluationsergebnissen. Als störend wurden von den Nutzenden die vielen parkenden Autos angesehen. Obwohl in den Spielstraßen ein temporäres Parkverbot bestand, wurde der vorhandene Parkraum auch zu diesen Zeiten in Anspruch genommen. Als Spielorte funktionierten die temporären Spielstraßen anscheinend vor allem durch das Vorhandensein des Spielmobils. Ohne dieses Angebot sind vermutlich andere Spielorte interessanter. Dabei muss jedoch bedacht werden, dass die Straßensperrung bisher durch den Abenteuerspielplatz Riederwald e.V. übernommen wurde. Seit dem Ende der Förderung des Bundes organisiert der Ortsbeirat das Spielmobil am Heideplatz aus seinem eigenen Budget. Die Spielstraße in der Gaußstraße wurde aufgrund fehlender finanzieller Mittel aufgegeben. Es sollte aus Sicht des Magistrats jeweils geprüft werden, ob vor Ort tatsächlich Interesse an diesem Angebot besteht und ob eine Kindereinrichtung oder eine Elterninitiative die Betreuung (in diesem Fall ehrenamtlich) übernimmt. Nach dem Berliner Vorbild sollte mit diesen Kümmerern eine Kooperationsvereinbarung getroffen werden. Generell gilt es natürlich derzeit, bei derlei Überlegungen immer die aktuellen Pandemievorschriften und Kontaktbeschränkungen einzubeziehen. Bemühungen um eine Eingrenzung der Pandemie dürfen nicht untergraben werden. Bei Interesse zur Einrichtung weiterer temporärer Spielstraßen muss die komplexe Einbahnstraßenregelung in zahlreichen Wohngebieten berücksichtigt werden, die eine Umsetzbarkeit erschweren könnte. Häufig stellt sich die Situation so dar, dass ohne die Änderung der Einbahnstraßenregelung nur wenige Straßen in den Wohngebieten gesperrt werden können. Die Straßen, in denen bisher temporäre Spielstraßen eingerichtet wurden, sind kurze Netzabschnitte, die so im Netz liegen, dass sie gesperrt werden können, ohne dass Sackgassen entstehen. Der genannte Abschnitt wäre somit theoretisch geeignet. Für den Einsatz des Spielmobils, die Beschilderung, sowie für den Auf- und Abbau der Sperrung und die notwendige Öffentlichkeitsarbeit (Flyer erstellen, drucken und verteilen) entstehen Kosten. Sofern der Ortsbeirat ein Budget für die anfallenden Kosten zur Verfügung stellt und Vorschläge für entsprechende Netzabschnitte macht, kann ggf. die Einrichtung weiterer temporärer Spielstraßen erfolgen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. Mai 2020OFOF 858/3Straßen zum Spielen und Bewegen freigebenOrtsbeiratsantrag · CDU
  2. 24. September 2020OMOM 6663Straßen zum Spielen und Bewegen freigebenDirektanregung
  3. 30. April 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 50 Wochen
    STST 966Straßen zum Spielen und Bewegen freigeben
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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