Vergleich der oberirdischen Führung der A-Strecke der U-Bahnen mit den Führungen in anderen deutschen Großstädten
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Stellungnahme des Magistrats vom 13.06.2014, ST 817
Betreff: Vergleich der oberirdischen Führung der A-Strecke der U-Bahnen mit den Führungen in anderen deutschen Großstädten Die Grundlage für die Signalisierung von niveaugleichen Querungen, dazu gehören auch Querungsanlagen an unabhängigen und besonderen Bahnkörpern wie in der Eschersheimer Landstraße, sind in allen Städten die Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA). Vor dem Hintergrund dieser Norm wurde unter anderem durch die Universität Kassel - Institut für Verkehrswesen Verkehrssysteme und Planung - im Jahr 2008, das Büro Verkehrsplanung Köhler und Taubmann GmbH VKT im Jahr 2010 sowie im Rahmen einer Vertiefarbeit zum Thema Verkehrssicherheit von Stadtbahnen im Fachbereich Bauingenieurwesen und Geodäsie Institut für Verkehr Fachbereich Verkehrsplanung und Verkehrstechnik an der TU Darmstadt im Jahr 2008 die Verkehrssicherheit an Querungsstellen im Verlauf der Eschersheimer Landstraße überprüft und vergleichbaren Situationen in anderen Städten Deutschlands gegenübergestellt. In Frankfurt am Main wird seitdem, wie zum Beispiel in Köln, die Querungsstelle für Fußgänger eingefärbt und zusätzlich mit dem Verkehrszeichen 151 Straßenverkehrs-Ordnung (Bahnübergang) kenntlich gemacht. Ebenfalls kommen, wie in einigen anderen deutschen Städten, die Signalisierungsformen mit der Schaltung Doppel-Rot/Dunkel und Rot/Grün zu Fuß Gehende zum Einsatz. Um Fehlinterpretationen der zu Fuß Gehenden beim Queren der Richtungsfahrbahnen zu vermeiden, wird der Einsatz des Grünsignals im Gleisbereich jedoch sukzessive abgebaut. Trotz der genannten Untersuchungen und der daraus resultierenden bereits erfolgten Umsetzungen, kommt es leider immer wieder zu Konflikten, da querende Fußgänger und Radfahrer zu oft das rote Signal sowohl für die Gleis - als auch für die Straßenquerung bewusst missachten oder akustische Warnhinweise wie Hupen wegen getragener Kopfhörer nicht wahrnehmen. In dem angesprochenen Fall vom 06.01.2014 war es offenbar leider so, dass dieser junge Mann sich in voller Absicht vor die herankommende Bahn auf das Gleis gestellt hat. Gleichwohl ist der Magistrat bestrebt, im Verlauf der oberirdischen Führung der A-Strecke der U-Bahnen, die technischen Einrichtungen zur Sicherheit der zu Fuß Gehenden kontinuierlich zu verbessern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. Januar 2014OFOF 732/9Vergleich der oberirdischen Führung der A-Strecke der U-Bahnen mit den Führungen in anderen deutschen StädtenOrtsbeiratsantrag · FDP
- 26. Februar 2014OFOF 749/9Vergleich der oberirdischen Führung der A-Strecke der U-Bahnen mit den Führungen in anderen deutschen GroßstädtenOrtsbeiratsantrag · FDP
- 13. März 2014OMOM 2943Vergleich der oberirdischen Führung der A-Strecke der U-Bahnen mit den Führungen in anderen deutschen GroßstädtenDirektanregung
- 13. Juni 2014Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 817Vergleich der oberirdischen Führung der A-Strecke der U-Bahnen mit den Führungen in anderen deutschen GroßstädtenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab