Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigen
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Stellungnahme des Magistrats vom 10.05.2007, ST 731
Betreff:
Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigen
Der Anregung des Ortsbeirats 9 zur Erstellung einer zusätzlichen Untersuchung speziell für den Ortsbezirk 9 unter besonderer Berücksichtigung demographischer und sozialer Aspekte, um u. a. den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden, die in 10 oder 15 Jahren im Ortsbezirk 9 wohnen werden, kann aus folgenden Gründen nicht gefolgt werden:
- Eine Erarbeitung teilräumlicher Untersuchungen und Projektionen zu demo-graphischen und sozialen Aspekten ist aus Sicht einer homogenen Stadtentwicklungsplanung nur sinnvoll, wenn sie in gleicher Weise alle Teilräume der Stadt Frankfurt a.M. umfasst.
- Eine derartige, alle Teilräume umfassende Untersuchung ist schon angesichts der begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen der Stadt, angesichts des hohen Abstimmungsaufwandes zwischen mehreren beteiligten Dezernaten sowie angesichts des entsprechend langen zeitlichen Vorlaufes und der Gesamtdauer eines solchen Vorhabens gegenwärtig nicht durchführbar. Eine solche Unter-suchung hat im Dezernat Planung und Wirtschaft mit Blick auf das ungünstige Verhältnis zwischen beschriebenem Aufwand und möglichen konkreten Erkenntnissen gegenüber anderen Aufgabenschwerpunkten auch keine Priorität.
- Für eine externe Vergabe einer derart aufwändigen Untersuchung sind überdies keine Mittel im Haushalt vorhanden.
- Auch ohne solche teilraumspezifischen Befunde ist im Rahmen des dreiteiligen Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes der Stadt Frankfurt a.M. (EHZK) eine Vielzahl von Grundannahmen und Entwicklungstrends aufgezeigt, die generell bei den Handlungsempfehlungen im gesamtstädtischen wie teilräumlichen Maßstab berücksichtigt sind (vgl. EHZK "Die Stadt Frankfurt a.M. als EH-Standort unter besonderer Berücksichtigung der Nahversorgung“, Abschn. 1, S. 15 ff, sowie "EHZK, "Analyse, Trends und Positionsbestimmung des Frankfurter Einzelhandels unter besonderer Berücksichtigung der Innenstadt“, Abschn. 2, Trends und Rahmen-bedingungen für den EH, S. 12 ff).
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. Oktober 2006BB 473Vertiefende Bewertung der Nahversorgungsstruktur 2006Magistratsbericht
- 23. November 2006OFOF 218/9Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 7. Dezember 2006OAOA 260Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigen Bericht des Magistrats vom 23.10.2006, B 473Anregung
- 10. Mai 2007Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 28 WochenSTST 731Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab