Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigen
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Ziel einer Untersuchung der Nahversorgungsstruktur sollte sein, möglichst die Bedürfnisse der Bewohner vor Ort zu erkennen und Konzepte zu erstellen, die zur langfristigen Sicherung und Verbesserung der Versorgung beitragen. Die vorliegende Studie selber projiziert ihre Prognosen bis in das Jahr 2015. Der in der B473 vorgestellte dritte Teil des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts untersucht zwar nach marktforschungsüblichen Kriterien, die einen repräsentativen Querschnitt der aktuellen Bevölkerung darstellen sollen, die Strukturen, fragt jedoch nicht nach den Bedürfnissen der Menschen, die in 10 oder 15 Jahren in den entsprechenden Wohnquartieren leben werden. Auch besondere örtliche Entwicklungen und Fragen nach der momentanen und insbesondere zukünftigen sozialen Struktur werden in der Studie kaum, bzw. gar nicht berücksichtigt. Um als Handlungsleitlinie für kommunale Planungs- und Wirtschaftspolitik zu dienen, sind solche Fragestellungen jedoch unentbehrlich, da Einzelhandelsförderung kein Selbstzweck, sondern eine kommunalpolitische Pflicht zur Sicherung der Nahversorgungsstruktur ist.
Inhalt
Antrag vom 23.11.2006, OF 218/9
Betreff:
Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigen
- B 473 wird als Zwischenbericht zur Kenntnis genommen.
- Der Magistrat wird gebeten, eine zusätzliche Untersuchung für den Ortsbezirk 9 durchzuführen, bei der auch demographische und soziale Fragestellungen berücksichtigt werden.
Begründung:
Ziel einer Untersuchung der Nahversorgungsstruktur sollte sein, möglichst die Bedürfnisse der Bewohner vor Ort zu erkennen und Konzepte zu erstellen, die zur langfristigen Sicherung und Verbesserung der Versorgung beitragen. Die vorliegende Studie selber projiziert ihre Prognosen bis in das Jahr 2015.
Der in der B473 vorgestellte dritte Teil des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts untersucht zwar nach marktforschungsüblichen Kriterien, die einen repräsentativen Querschnitt der aktuellen Bevölkerung darstellen sollen, die Strukturen, fragt jedoch nicht nach den Bedürfnissen der Menschen, die in 10 oder 15 Jahren in den entsprechenden Wohnquartieren leben werden. Auch besondere örtliche Entwicklungen und Fragen nach der momentanen und insbesondere zukünftigen sozialen Struktur werden in der Studie kaum, bzw. gar nicht berücksichtigt.
Um als Handlungsleitlinie für kommunale Planungs- und Wirtschaftspolitik zu dienen, sind solche Fragestellungen jedoch unentbehrlich, da Einzelhandelsförderung kein Selbstzweck, sondern eine kommunalpolitische Pflicht zur Sicherung der Nahversorgungsstruktur ist.
Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 23.10.2006, B 473 Beratung im Ortsbeirat: 9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. Oktober 2006BB 473Vertiefende Bewertung der Nahversorgungsstruktur 2006Magistratsbericht
- 23. November 2006Sie sind hierOFOF 218/9Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 7. Dezember 2006OAOA 260Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigen Bericht des Magistrats vom 23.10.2006, B 473Anregung
- 10. Mai 2007Antwort des Magistrats · nach 28 WochenSTST 731Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. SPD, GRÜNE, FDP, LINKE.WASG und BFF gegen CDU (= Ablehnung)