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Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigen

Vorlagentyp: OFGRÜNE
28 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

Ziel einer Untersuchung der Nahversorgungsstruktur sollte sein, möglichst die Bedürfnisse der Bewohner vor Ort zu erkennen und Konzepte zu erstellen, die zur langfristigen Sicherung und Verbesserung der Versorgung beitragen. Die vorliegende Studie selber projiziert ihre Prognosen bis in das Jahr 2015. Der in der B473 vorgestellte dritte Teil des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts untersucht zwar nach marktforschungsüblichen Kriterien, die einen repräsentativen Querschnitt der aktuellen Bevölkerung darstellen sollen, die Strukturen, fragt jedoch nicht nach den Bedürfnissen der Menschen, die in 10 oder 15 Jahren in den entsprechenden Wohnquartieren leben werden. Auch besondere örtliche Entwicklungen und Fragen nach der momentanen und insbesondere zukünftigen sozialen Struktur werden in der Studie kaum, bzw. gar nicht berücksichtigt. Um als Handlungsleitlinie für kommunale Planungs- und Wirtschaftspolitik zu dienen, sind solche Fragestellungen jedoch unentbehrlich, da Einzelhandelsförderung kein Selbstzweck, sondern eine kommunalpolitische Pflicht zur Sicherung der Nahversorgungsstruktur ist.

Inhalt

Antrag vom 23.11.2006, OF 218/9

Betreff:

Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigen

  1. B 473 wird als Zwischenbericht zur Kenntnis genommen.
  2. Der Magistrat wird gebeten, eine zusätzliche Untersuchung für den Ortsbezirk 9 durchzuführen, bei der auch demographische und soziale Fragestellungen berücksichtigt werden.

Begründung:

Ziel einer Untersuchung der Nahversorgungsstruktur sollte sein, möglichst die Bedürfnisse der Bewohner vor Ort zu erkennen und Konzepte zu erstellen, die zur langfristigen Sicherung und Verbesserung der Versorgung beitragen. Die vorliegende Studie selber projiziert ihre Prognosen bis in das Jahr 2015.

Der in der B473 vorgestellte dritte Teil des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts untersucht zwar nach marktforschungsüblichen Kriterien, die einen repräsentativen Querschnitt der aktuellen Bevölkerung darstellen sollen, die Strukturen, fragt jedoch nicht nach den Bedürfnissen der Menschen, die in 10 oder 15 Jahren in den entsprechenden Wohnquartieren leben werden. Auch besondere örtliche Entwicklungen und Fragen nach der momentanen und insbesondere zukünftigen sozialen Struktur werden in der Studie kaum, bzw. gar nicht berücksichtigt.

Um als Handlungsleitlinie für kommunale Planungs- und Wirtschaftspolitik zu dienen, sind solche Fragestellungen jedoch unentbehrlich, da Einzelhandelsförderung kein Selbstzweck, sondern eine kommunalpolitische Pflicht zur Sicherung der Nahversorgungsstruktur ist.

Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 23.10.2006, B 473 Beratung im Ortsbeirat: 9

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 23. Oktober 2006BB 473Vertiefende Bewertung der Nahversorgungsstruktur 2006Magistratsbericht
  2. 23. November 2006Sie sind hier
    OFOF 218/9Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigen
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  3. 7. Dezember 2006OAOA 260Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigen Bericht des Magistrats vom 23.10.2006, B 473Anregung
  4. 10. Mai 2007Antwort des Magistrats · nach 28 WochenSTST 731Einzelhandelskonzept - demographische und soziale Faktoren berücksichtigenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 9
Sitzung 7 · 07.12.2006
TO I, TOP 8
Angenommen
Anregung OA 260 2006 1. a) Die Vorlage B 473 wird als Zwischenbericht unter Hinweis auf OA 260 zur Kenntnis genommen. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls als Zwischenbericht zur Kenntnis zu nehmen. 2. Die Vorlage OF 218/9 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
SPDGrüneFDPLinke.wasgBFF
Ablehnung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. SPD, GRÜNE, FDP, LINKE.WASG und BFF gegen CDU (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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