Höchst: Fahrradstraße im Lindenviertel
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Zusammenfassung
Der Magistrat hat die Anregung zur Einrichtung einer Fahrradstraße in der Karl-Blum-Allee abgelehnt. Die Gründe hierfür sind die unzureichende Vorfahrtsregelung und die bestehenden Aufpflasterungen, die eine komfortable Nutzung für Radfahrer nicht ermöglichen. Zudem ist die Straße bereits verkehrsberuhigt und sicher im Mischverkehr befahrbar.
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Karl-Blum-Allee — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.
- Höchst: Verkehrsberuhigung im Bereich der Internationalen Kita Karl-Blum- Allee – erhöhte Gefährdung durch Kfz-Verkehr und mündenden Fußgängertunnel19.10.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Höchst: Verkehrsberuhigung im Bereich der Internationalen Kita KarlBlumAllee – erhöhte Gefährdung durch KfzVerkehr und mündenden Fußgängertunnel09.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Was ergab die Bedarfsanayse zur E-Ladeinfrastruktur18.05.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Karl-Blum-Allee per E-MailStellungnahme des Magistrats
Nach Prüfung der Situation vor Ort kann der Anregung, in der Karl-Blum-Allee eine Fahrradstraße einzurichten, nicht zugestimmt werden. In der Karl-Blum-Allee kann der Radverkehr durch die Vorfahrtsregelung (rechts vor links an insgesamt fünf Einmündungen) und die Aufpflasterungen in den Einmündungsbereichen nicht vorfahrtsberechtigt und ausreichend komfortabel für eine Fahrradstraße geführt werden. In einer Fahrradstraße sollte dem Radverkehr, wenn möglich, Vorfahrt gewährt werden. Dies müsste entweder durch Beschilderung oder durch abgesenkte Bordsteine an den einmündenden Straßen erfolgen. In der Karl-Blum-Allee sind in den Kreuzungsbereichen Aufpflasterungen zur Temporeduzierung des Verkehrs aufgebracht. Diese wurden erst in den Jahren 2005/2006 hergestellt und müssten für eine komfortablere Führung des Radverkehrs wieder entfernt werden. Die Verkehrsberuhigung, welche durch ihre Gradlinigkeit und Verbindungsfunktion zum Schnellfahren einlädt, ist jedoch für den Fuß- und Radverkehr sowie für Anwohnende wichtig. Eine Umgestaltung wäre entsprechend aufwendig. Zusätzlich ist die Straße bereits sehr verkehrsberuhigt und für den Radverkehr sicher im Mischverkehr befahrbar. Des Weiteren müsste zunächst durch Zählungen geprüft werden, ob der Radverkehr die dominierende Verkehrsart ist oder absehbar sein wird. Derzeit wird das Radverkehrskonzept für die westlichen Frankfurter Stadtteile Höchst, Sossenheim, Nied, Griesheim, Unterliederbach, Zeilsheim und Sindlingen beauftragt, mit dessen Fertigstellung im Frühsommer 2021 gerechnet wird. Hier werden u. a. die Schulradwege mitbedacht und gegebenenfalls angepasst.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 1. November 2020OFOF 1409/6Höchst: Fahrradstraße im LindenviertelOrtsbeiratsantrag · SPD
- 1. November 2020OFOF 1422/6Höchst: Fahrradstraße im LindenviertelOrtsbeiratsantrag · SPD
- 24. November 2020OMOM 6900Höchst: Fahrradstraße im LindenviertelDirektanregung
- 22. März 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 681Höchst: Fahrradstraße im LindenviertelStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab