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Der Urselbach - besser keine Badestelle

Vorlagentyp: STMagistrat
13 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Magistrat spricht sich gegen die Nutzung des Urselbachs als Badestelle aus, da die hygienische Gewässerqualität durch zahlreiche Einleitungen gefährdet ist. Anstatt Schilder aufzustellen, wird auf die Aufklärung über Gesundheitsrisiken gesetzt, um die Bürger nachhaltig zu informieren.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Am Urselbach — 5 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 20.08.2026.

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Stellungnahme des Magistrats

Baden oder Abkühlen in natürlichen Gewässern kann mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein. Insbesondere Fließgewässer unterliegen einer Vielzahl an Nutzungen und sind unterschiedlichen Veränderungen ausgesetzt, die das Auftreten von Krankheitserregern beeinflussen können. Nicht nur am Urselbach beeinflussen zahlreiche Einleitungen aus Kläranlagen, Mischwasserentlastungen und Niederschlagsentwässerungen sowie Abschwemmungen von landwirtschaftlichen Flächen die hygienische Gewässerqualität. Bei geringer Wasserführung während der warmen Sommermonate erhöht sich der Anteil an gereinigtem Abwasser und damit die Keimbelastung noch weiter durch den abnehmenden Verdünnungseffekt. Der Urselbach ist gemäß der Europäischen Badegewässerrichtlinie 2006/7/EG nicht als Badegewässer eingestuft bzw. ausgewiesen. Mangels rechtlicher Einstufung des Urselbachs als offizielle Badestelle besteht daher weder eine Verpflichtung zur Überwachung noch zu einer besonderen Kennzeichnung. Aus Sicht des Magistrats stellt das Aufstellen von Schildern an ausgesuchten Stellen auch kein probates Mittel zur Kenntlichmachung einer möglichen Gefahr dar. Zum einen müssten die Schilder konsequenterweise auf alle städtischen Fließgewässer ausgeweitet werden, was einem Schilderwald entlang der Stadtgewässer gleichkäme und das Landschaftsbild erheblich beeinflussen würde. Zum anderen kann der Eindruck entstehen, dass es an anderen Orten ohne Beschilderung unbedenklich ist zu baden. Weiterhin haben Erfahrungen gezeigt, dass Schilder bereits nach kurzer Zeit aufgrund von Vandalismus nicht mehr lesbar sind oder sogar aus der Verankerung gerissen und ins Gewässer geworfen wurden. Aus Sicht des Magistrats ist die Aufklärung über mögliche Gesundheitsgefahren beim Verschlucken von keimbelastetem Wasser aus Fließgewässern und die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen beim Kontakt mit oberirdischen Gewässern zielführender und nachhaltiger. Zuletzt hat der Magistrat mehrfach bei sommerlichen Niedrigwassersituationen mit Entnahmeverboten auf die erhöhten Abwasseranteile in einigen Gewässern hingewiesen. Weitergehende Informationen sind auf der Internetseite des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main zu finden: https://frankfurt.de/themen/gesundheit/wasser/oberflaechengewaesser/spielen-am-b ach und https://frankfurt.de/themen/gesundheit/wasser/oberflaechengewaesser/baden-und-sc hwimmen-in-main-und-nidda

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. Oktober 2025OFOF 618/8Der Urselbach - besser keine BadestelleOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 23. Oktober 2025OMOM 7629Der Urselbach - besser keine BadestelleDirektanregung
  3. 5. Januar 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 13 Wochen
    STST 49Der Urselbach - besser keine Badestelle
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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