Gefahrenschutz und lückenlose Aufklärung bei der Lagerung und Entsorgung von kontaminiertem Erdaushub am Urselbach
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Die Anregung zielt auf die Verbesserung des Gefahrenschutzes und die lückenlose Aufklärung bezüglich der Lagerung und Entsorgung von kontaminiertem Erdaushub am Urselbach ab. Es wird eine proaktive Informationspolitik sowie Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit gefordert.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Antwort steht aus
Der Magistrat muss bis zum 12.11.2026 antworten. Noch 18 Tage.Warum?
Am Urselbach — 5 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 14.08.2026.
- Überflutungsvorsorge in Frankfurt am Main – Statusbericht und Ausblick (2026)14.08.2026 · V (Auskunftsersuchen)
- Flutmulde vor der Krebsmühle03.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Produktbereich: 12 Brandschutz und Rettungsdienst Produktgruppe: 12.01 Brandschutz Mobilen Hochwasser- bzw. Starkregenschutz an den Niddazuflüssen optimieren26.01.2026 · E (Etatantrag Stadtverordnetenversammlung)
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Die Antwort per E-Mail bekommenAnregung
Der Magistrat wird gebeten, sich umgehend bei der zuständigen Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde (Regierungspräsidium Darmstadt) sowie bei der Deutschen Bahn AG für folgende Maßnahmen einzusetzen:
- Sofortige Optimierung des Staubschutzes: Es ist baustellenseitig sicherzustellen, dass die Abdeckung der gelagerten 3.000 Tonnen kontaminierten Erdreichs (PAK und Kupfer) absolut lückenlos und windfest ist. Bei trockener Witterung sind zusätzliche Maßnahmen zur Staubbindung (z. B. Bewässerung bei Umladearbeiten) zu ergreifen, um eine Verwehung in das angrenzende Wohnquartier "An der Sandelmühle" und zum Eschersheimer Freibad strikt zu verhindern.
- Umfassende Bürgerinformation: Auch wenn formalrechtlich keine Pflicht bestehen mag, fordert der Ortsbeirat eine proaktive und transparente Informationspolitik. Die Anwohnerinnen und Anwohner im betroffenen Quartier sind über die Art der Schadstoffe, die gemessenen Konzentrationen und den genauen Zeitplan des Abtransports transparent zu informieren.
- Offenlegung aller Schadstoff-Messwerte: Der Magistrat wird gebeten, dem Ortsbeirat 8 sowie der Öffentlichkeit die exakten Laborergebnisse und Schadstoffkonzentrationen (insbesondere die mg/kg-Werte für PAK und Kupfer) der entnommenen Boden- und Mischproben unverzüglich und vollumfänglich offenzulegen, um eine verlässliche und transparente Gefährdungsabschätzung zu ermöglichen.
- Vorlage des Sanierungs- und Entsorgungskonzepts: Dem Ortsbeirat 8 ist das in der Vorbereitung befindliche Entsorgungs- und Sanierungskonzept der Deutschen Bahn für den weiteren Gewässerverlauf unmittelbar nach Fertigstellung vorzulegen.
- Bericht über weitere Bodenproben: Der Magistrat berichtet dem Ortsbeirat zeitnah über die Ergebnisse der laufenden Nachuntersuchungen im gesamten Bautrassengebiet am Urselbach.
Begründung
Im Zuge der Renaturierung des Urselbachs (Ausgleichsmaßnahme für den viergleisigen Ausbau der S6) wurden an der Mündung in die Nidda unerwartet rund 3.000 Tonnen Erdreich zutage gefördert, die hochgradig mit Kupfer und krebserregenden, erbgutverändernden Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet sind.
Diese Altlasten waren im Vorfeld in diesem spezifischen Bereich offenbar nicht bekannt und stammen mutmaßlich aus historischen Industrieablagerungen der ehemaligen VDM-Werke.
Die Baustelle liegt in direkter Nachbarschaft zur Wohnbebauung an der Straße An der Sandelmühle und unweit des Eschersheimer Freibads. Anwohnende schlagen bereits Alarm, da sich feiner Staub aus dem Baustellenbereich über das Quartier verteilt. Die Aussage des Regierungspräsidiums, eine Information der Anlieger sei "formalrechtlich nicht erforderlich", widerspricht dem berechtigten Sicherheits- und Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger bei potenziell gesundheitsgefährdenden Stoffen grundlegend.
Da konkrete numerische Messwerte der entnommenen Mischproben von den Behörden und der Deutschen Bahn bislang unter Verschluss gehalten werden, herrscht in der Bevölkerung große Verunsicherung. Um Vertrauen zu schaffen und Gefahren für die Gesundheit der Anwohner sowie der Badegäste im Freibad auszuschließen, ist eine sofortige Offenlegung der Messwerte, ein lückenloser Staubschutz und ein transparentes Sanierungskonzept zwingend erforderlich.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. August 2026OFOF 32/8Gefahrenschutz und lückenlose Aufklärung bei der Lagerung und Entsorgung von kontaminiertem Erdaushub am UrselbachOrtsbeiratsantrag · SPD
- 20. August 2026Sie sind hierOMOM 511Gefahrenschutz und lückenlose Aufklärung bei der Lagerung und Entsorgung von kontaminiertem Erdaushub am UrselbachDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats