Mehr Polizeipräsenz und Kontrollen im Bahnhofsbereich
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Stellungnahme des Magistrats vom 29.02.2016, ST 426
Betreff: Mehr Polizeipräsenz und Kontrollen im Bahnhofsbereich Die Zustände im Bahnhofsgebiet sind der Stadtpolizei des Ordnungsamtes sowie den anderen Sicherheitsbehörden hinlänglich bekannt. Aus diesem Grund bildet dieser Bereich seit vielen Jahren einen dauerhaften Überwachungsschwerpunkt. Durch Zusammenschlüsse wie im Projekt OSSIP (Offensive Sozialarbeit, Sicherheit, Intervention, Prävention), findet eine enge Zusammenarbeit zwischen Landes-, Bundes- und Stadtpolizei sowie Sozialbetreuern statt. Bei der Überwachung des Bahnhofsgebietes werden kontinuierlich Entwicklungen beobachtet, neue Gegebenheiten reflektiert und entsprechend mit geeigneten Maßnahmen reagiert. Hierüber verständigen sich die Behörden regelmäßig und stimmen ihre Vorgehensweisen ab. Werden Missstände gemeldet, wonach sich an bestimmten Plätzen die Situation verschärft hat, werden die Streifendienste in diesen Bereichen erhöht. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Klientel ihr Verhalten den Gegebenheiten anpasst und ihre Aufenthaltsorte immer dorthin verlegt, wo gerade weniger kontrolliert wird. Für den Diebstahl an der Blumenverkäuferin ist die Landespolizei zuständig, daher wurde diese über das Polizeipräsidium zu diesem Vorfall befragt. Wie uns von dort zwischenzeitlich mitgeteilt wurde, ist diese Begebenheit bei den zuständigen Dienststellen nicht bekannt. Eine Recherche ist ohne die Angabe von Personalien der Geschädigten und des Datums des Vorfalls nicht möglich, weiterhin kann zu laufenden Verfahren keine Auskunft gegeben werden. Ebenso kann bis zur Veröffentlichung der Kriminalitätsstatistik 2015 keine Aussage zur Kriminalitätsentwicklung des vergangenen Jahres getroffen werden. Auch die Landespolizei beschreibt die enge Zusammenarbeit mit den übrigen Sicherheitsbehörden und teilt mit, dass sie der Situation im Bahnhofsviertel bereits mit unterschiedlichen Maßnahmen begegnet. In der jüngsten Vergangenheit wurden diese Maßnahmen nochmals verstärkt. Darüber hinaus setzt die Landespolizei zurzeit einen Polizeivollzugsbeamten mit den Aufgaben eines Schutzmannes vor Ort im Bahnhofsgebiet ein. Dieser steht jederzeit als polizeilicher Ansprechpartner zur Verfügung.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. November 2015OFOF 689/1Mehr Polizeipräsenz und Kontrollen im Bahnhofsviertel!Ortsbeiratsantrag · CDU
- 3. November 2015OMOM 4676Mehr Polizeipräsenz und Kontrollen im BahnhofsbereichDirektanregung
- 29. Februar 2016Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 426Mehr Polizeipräsenz und Kontrollen im BahnhofsbereichStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab