Buslinie 69
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Stellungnahme des Magistrats vom 08.02.2011, ST 269
Betreff: Buslinie 69 Zu 1.) Das Fahrzeug mit dem Kennzeichen F-VV 3655 ist das Ersatzfahrzeug. Es handelt sich um ein gebrauchtes Fahrzeug, das für den Betrieb auf der Buslinie 69 umgerüstet wurde. zu 2.) Das Ersatzfahrzeug verfügt über eine grüne Plakette, mit der die Umweltzone der Stadt Frankfurt am Main uneingeschränkt befahren werden kann. zu 3.) Das Ersatzfahrzeug erfüllt die Anforderungen fast vollständig, lediglich die Ausstattung unterscheidet sich in einigen Punkten geringfügig von der in neueren Fahrzeugen. So verfügt das Fahrzeug nicht über Linienverlaufsanzeigen, die Haltestangen sind im Türbereich nicht taktil und der Innenraum ist weniger kontrastreich.
Zu 4.) Das Regelfahrzeug und das Ersatzfahrzeug verfügen über eine Kneeling-Vorrichtung.
Zu 5.) Die Fahrzeuge unterliegen einer regelmäßigen Instandhaltung seitens der Betreiberfirma. Es wird sichergestellt, dass sich die zum Einsatz kommenden Busse in einem verkehrssicheren Zustand befinden und für den Betrieb gerüstet sind. Bereits Anfang März 2010 wurde das Fahrzeug durch einen Mitarbeiter von traffiQ kontrolliert. Die Kontrolle ergab, dass die seinerzeit kritisierten Mängel inzwischen behoben waren. Eine zweite Kontrolle im Juli 2010 brachte keine Hinweise auf Mängel. Insofern kann davon ausgegangen werden, dass das Fahrzeug auch für den Winter gerüstet ist. zu 6.) Beide Mängel sind bekannt. Die Betreiberfirma hat eine möglichst schnelle Behebung der Mängel zugesagt. zu 7.) Bei der Befragung handelte es sich um die so genannte "RMV-Verbunderhebung“, die in den letzten Wochen großflächig durchgeführt wurde. Es handelte sich dabei nicht um die Qualitätsbefragungen, die regelmäßig von der lokalen Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main – traffiQ – durchgeführt werden. Die Qualitätsbefragungen von traffiQ werden von qualifizierten Kräften durchgeführt, die umfangreich geschult werden und die Zufriedenheit der Kunden differenziert erfassen. Auch auf der Linie 69 werden einmal im Quartal Befragungen durchgeführt, die in die Gesamtbewertung des Busbündels A einfließen. Befragungen von Fahrgästen werden nicht für einzelne Linien ausgewertet, sondern nur bündelbezogen, da nur so ein statistisch abgesichertes, repräsentatives und damit aussagekräftiges Ergebnis erreicht werden kann. Im Bündel A wurden in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2010 die, auf das Fahrpersonal bezogenen Merkmale positiv beurteilt (z.B. Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft mit der Note 2,2). Das Kriterium der Pünktlichkeit wurde durch die Fahrgäste mit der Note 2,5 bewertet. Auch die fahrzeugbezogenen Merkmale wie Temperatur, Sauberkeit, usw. werden von den Fahrgästen des Bündels durchweg positiv beurteilt. Auch die Anzahl der liniengenau erfassten Fahrgastbeschwerden stützt diesen Befund. Im Zeitraum Januar 2010 - September 2010 wurden für die Linie 69 insgesamt zehn Beschwerden vorgetragen. Diese betrafen in 4 Fällen die Freundlichkeit des Personals, in drei Fällen den Fahrstil, in zwei Fällen Betriebsabläufe und in einem Fall die Funktionsfähigkeit des Fahrzeugs. Vertraulichkeit: Nein
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Oktober 2010OFOF 1320/9Buslinie 69Ortsbeiratsantrag · SPD
- 2. Dezember 2010VV 1473Buslinie 69Anfrage
- 2. Dezember 2010OFOF 1343/9Buslinie 69Ortsbeiratsantrag · fraktionslos
- 8. Februar 2011Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 15 WochenSTST 269Buslinie 69Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab