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Terminvergabe in den Ämtern im Nordwestzentrum

Vorlagentyp: STMagistrat
43 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der Terminvergabe in den Bürgerämtern des Nordwestzentrums. Es wird festgestellt, dass die Nachfrage nach Dienstleistungen die verfügbaren Termine übersteigt, was auf verschiedene Faktoren zurückzuführen ist. Der Magistrat plant, die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhöhen, um die Situation zu verbessern.

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Stellungnahme des Magistrats

In den Bürgerämtern hatte sich das Missverhältnis zwischen der Nachfrage nach Dienstleistungen und dem Terminangebot zugespitzt. Termine waren nach der Freischaltung schnell vergriffen, obwohl das Bürgeramt seine Servicezeiten bereits auf das innerhalb der tariflichen Arbeitszeit zu leistende Maximum erweitert hatte.

Dies hatte u.a. folgende Gründe:

- Missverhältnis zwischen Dienstleistungsumfang und Mitarbeitenden im Bedienbereich, Stellenplananträge bleiben seit mehreren Jahren unberücksichtigt

- stetig erweitertes / verändertes Aufgabenspektrum

- wachsende Mobilität "nach" Corona

- hoher Zuzug von aus der Ukraine Geflüchteten.

Bei einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Dienstleistungsnachfrage und verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sollten jederzeit freie Termine verfügbar sein. Es bedarf also keiner Erweiterung des Systems der Terminvergabe, sondern einer ausgewogenen und ausreichenden Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Online-Terminvergabe war zu jederzeit rund um die Uhr erreichbar. Stornierte Termine wurden und werden sofort wieder verfügbar. Eine Terminbuchung war - freie Termine vorausgesetzt - jederzeit möglich.

Die Terminbuchungssoftware umfasst auch eine Erinnerungsfunktion. Am Vortag erhalten alle Besucherinnen und Besucher, sofern Sie freiwillig ihre E-Mail-Adresse eingegeben haben, eine Terminerinnerung.

Leider -das zeigt die Erfahrung- werden 10 Prozent aller gebuchten Termine nicht wahrgenommen und verfallen. Das sind pro Woche rund 1.000 Termine.

Obwohl diese Zahl hoch und für alle Beteiligten ärgerlich ist, so ist sie im interkommunalen Vergleich doch niedrig. In Städten mit einem auf Langfristigkeit ausgelegten Terminbuchungssystem verfällt durchschnittlich jeder vierte Termin (Ergebnis regelmäßiger interkommunaler Vergleiche). Zugleich sind dort Termine über viele Wochen ausgebucht; eine kurzfristige Lösung kann nicht angeboten werden.

Andere Städte beneiden uns daher für die vergleichsweise niedrige Quote ausgefallener Termine und die Steuerungsmöglichkeiten, die Resultat des gut planbaren Buchungszeitraums sind.

Das Bürgeramt arbeitet dennoch daran, den Bürgerservice stetig auszubauen und das Dienstleistungsangebot damit zu verbessern.

Mittlerweile hat sich die Terminsituation im Bürgeramt erheblich entspannt, was auch der Terminbuchung durchaus zugutekommt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 14. Februar 2022STST 334Mehr Kundenservice im Bürgeramt NordwestStellungnahme
  2. 20. April 2022OFOF 164/8Terminvergabe in den Ämtern im NordwestzentrumOrtsbeiratsantrag · SPD
  3. 5. Mai 2022VV 393Terminvergabe in den Ämtern im NordwestzentrumAnfrage
  4. 9. Dezember 2022Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 43 Wochen
    STST 2699Terminvergabe in den Ämtern im Nordwestzentrum
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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