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Künftiger Betrieb der On-Demand-Busse "KNUT"

Vorlagentyp: STMagistrat
74 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat plant den Betrieb der On-Demand-Busse "KNUT" in den Nachtstunden, um den ÖPNV im Frankfurter Norden zu verbessern. Es sollen nur Fahrten mit geringer Nachfrage ersetzt werden, um ökologische und wirtschaftliche Effizienz zu gewährleisten. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Mobilität für alle Fahrgäste, insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen, zu fördern.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

KNUT soll die Buslinien 28, 29, 39 und 63 nicht während des gesamten Betriebszeitraums von KNUT zwischen 18.00 und 6.00 Uhr ersetzen. Es sollen nur jene Fahrten des nächtlichen Busverkehrs ersetzt werden, die eine so schwache Nachfrage haben, dass ein Linienverkehr mit großen Fahrzeugen weder ökologisch noch wirtschaftlich sinnvoll ist. Da die Nachfrage bei den Buslinien im Frankfurter Norden während der Nachtstunden unterschiedlich stark nachlässt, ergibt sich eine Differenzierung bei den potenziell durch KNUT zu ersetzenden Buslinien. Demnach würden die Linien 28 und 29 zwischen 0:00 Uhr und 5:00 Uhr ersetzt und die etwas stärker genutzten Linien 39 und 63 zwischen 1:00 Uhr und 4:00 Uhr. Der Tarif für On-Demand-Verkehre wie KNUT ist ein RMV-Tarif. RMV-Kundinnen und -Kunden, also auch diejenigen mit Wochen- und Monatskarten, Schüler-, Senioren- sowie Landestickets, bezahlen nur den Komfortzuschlag und den Arbeitspreis; der Grundpreis entfällt. Dafür erhalten sie im Gegensatz zum regulären Angebot die Fahrt bis zu einer virtuellen Haltestelle in unmittelbarer Nähe der gewünschten Zieladresse. Es dient zur Kenntnis, dass in Bezug auf die Barrierefreiheit außerdem vorgesehen ist, neue Fahrzeuge zu beschaffen, die über eine Rollstuhlrampe sowie feste Trittstufen zum erleichterten Einstieg verfügen werden. Damit würde mit KNUT auch in den Nachtstunden weiterhin den Mobilitätsbedürfnissen von mobilitätseingeschränkten Personen (wie auch Fahrgästen mit großem Gepäck) nachgekommen. Der Magistrat weist daher die Aussage zurück, dass es sich bei diesem Vorhaben um eine Verschlechterung des ÖPNV-Angebotes im Frankfurter Norden handelt. Im Gegenteil würde mit diesem attraktiven Angebot in den Abend- und Nachtstunden der Umstieg auf den ÖPNV befördert. Die Fortführung von KNUT hängt maßgeblich von der Bereitstellung von Landesmitteln ab, die jedoch noch nicht gesichert sind. Der RMV steht hierzu aktuell in Verhandlungen mit dem Land Hessen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 15. April 2024OFOF 508/12Künftiger Betrieb der On-Demand-Busse „Knut“Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 26. April 2024OMOM 5449Künftiger Betrieb der On-Demand-Busse „KNUT“Direktanregung
  3. 8. November 2024Sie sind hier
    STST 1928Künftiger Betrieb der On-Demand-Busse „KNUT“
    Stellungnahme
  4. 5. Mai 2025OFOF 1062/10„KNUT“ ersetzt zeitweise nachts auch die Buslinien 39 und 63 hier: Zusatzkosten für Fahrgäste vermeidenOrtsbeiratsantrag · CDU
  5. 20. Mai 2025OMOM 6966„KNUT“ ersetzt zeitweise nachts auch die Buslinien 39 und 63 hier: Zusatzkosten für Fahrgäste vermeidenDirektanregung
  6. 12. September 2025Antwort des Magistrats · nach 74 WochenSTST 1559KNUT ersetzt zeitweise nachts auch die Buslinien 39 und 63 hier: Zusatzkosten für Fahrgäste vermeidenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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