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Keine Förderung privat organisierter Schüberbetreuung

Vorlagentyp: STMagistrat
62 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 03.02.2014, ST 183

Betreff: Keine Förderung privat organisierter Schüberbetreuung Der Vorschlag B 236 wurde abgelehnt, da er die Bereitstellung einer Starthilfe für eine Eigeninitiative zur Schaffung von Betreuungsplätzen für Grundschulkinder beinhaltete. Diese sollte für einen Zeitraum von 1,5 Jahren gegeben werden und zur Anmietung und Renovierung von Räumlichkeiten und ggf. pädagogischem Personal bei anfänglicher Unterbelegung zur Verfügung stehen. Eine Anschubfinanzierung, wie beschrieben, wird für einen dauerhaften Betrieb einer Betreuungseinrichtung als nicht ausreichend erachtet, da gerade die laufenden Personalkosten in einer realistischen Kostenkalkulation so hohe Elternentgelte vorsehen müssten, die nur von sehr wenigen Eltern gezahlt werden können. Vor dem Hintergrund der Ganztagsschulentwicklung werden durch die Stadt Frankfurt Betreuungsangebote für Schulkinder nur noch am Ort der Grundschule ausgebaut. Dies sichert eine inhaltliche und strukturelle Vernetzung zwischen Unterricht, Förderung und Betreuung mit dem Ziel eines rhythmisierten Tagesablaufs. Es wurde eine Verdoppelung des Ausbauprogramms der Erweiterten Schulischen Betreuung in den Grundschulen von 300 auf 600 Plätzen beschlossen, sodass damit insbesondere in den Schulbezirken, in denen der Versorgungsgrad für Schulkinder noch unter dem stadtweiten Mittel von 53% liegt, für Entspannung gesorgt werden kann. Gemessen an dem durchschnittlichen Gesamtversorgungsgrad von 53% für Schulkinder in Frankfurt liegt die Versorgungsrate in den oben genannten Grundschulbezirken weit über dem Durchschnitt. Dies stellt sich im Einzelnen folgendermaßen dar: Schwarzburgschule (Versorgungsgrad 84%) 208 Hortplätze in 7 Hort-Einrichtungen. In der Schule selbst gibt es zusätzlich weitere 20 Betreuungsplätze bis 14:00 Uhr. Für das Schuljahr 2014/2015 hat sich die Schwarzburgschule für das Landesprogramm ganztägig arbeitende Schulen beworben. Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main unterstützt diese Bewerbung. Es ist davon auszugehen, dass das Hessische Kultusministerium dem Vorschlag des Stadtschulamtes folgt und die Schule ab dem kommenden Schuljahr mit der ersten Ausbaustufe, Profil 1 (3 mal die Woche 07:30-14:30 Uhr) beginnen kann. Merianschule (Versorgungsgrad 88%) 141 Hortplätze in 4 Hort-Einrichtungen. In der Schule selbst gibt es weitere 75 Plätze in der Erweiterten Schulischen Betreuung. Darüber hinaus arbeitet die Merianschule seit 2002/2003 als "Schule mit Ganztagsangeboten". Im Schuljahr 2010/2011 wurde sie vom Land Hessen im Rahmen des "Ganztagprogramm nach Maß" in das Profil 2 aufgenommen (tgl. Angebote bis 16:00/17:00 Uhr). Comeniusschule (Versorgungsgrad 80%) 297 Hortplätze in 8 Hort-Einrichtungen. (Bestandserhebung des Magistrats 01.11.2012)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 23. November 2012MM 262Frankfurter Bürgerhaushalt 2013Magistratsvortrag
  2. 2. April 2013OFOF 388/3Keine Förderung privat organisierter SchülerbetreuungOrtsbeiratsantrag · CDU
  3. 18. April 2013VV 722Keine Förderung privat organisierter SchülerbetreuungAnfrage
  4. 22. Juli 2013STST 1119Keine Förderung privat organisierter SchülerbetreuungStellungnahme
  5. 3. Februar 2014Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 62 Wochen
    STST 183Keine Förderung privat organisierter Schüberbetreuung
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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