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Private Solarstromerzeuger unterstützen

Vorlagentyp: STMagistrat
56 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat unterstützt den Ausbau von privaten Solarstromerzeugern und beschreibt den Anmeldeprozess für Photovoltaikanlagen. Ziel ist es, die Nutzung erneuerbarer Energien in Frankfurt zu fördern und den Bürgerinnen und Bürgern eine klare Anleitung zur Anmeldung ihrer Anlagen zu geben.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Die Fragen werden getrennt beantwortet:

Zu 1.

Der Magistrat begrüßt den Ausbau Erneuerbarer Energien. Als stadtnaher Versorger baut die Mainova AG eigenes Portfolio an Erneuerbaren Energien-Anlagen stetig aus. Die Netzdienste Rhein-Main GmbH (NRM) optimiert und digitalisiert den Anmeldeprozess privater Photovoltaikanlagen, um eine zügige Nutzung der installierten PV-Anlagen in Frankfurt sicherzustellen.

Zu 2.

Bürgerinnen und Bürger, die eine private Photovoltaikanlage in Betrieb nehmen möchten, wenden sich an einen Elektrofachbetrieb oder an einen Anlagenerrichter. Nach Fertigstellung der Planung durch den Fachbetrieb sollte die PV-Anlage bereits bei NRM angemeldet werden.

Der Anmeldeprozess beinhaltet insgesamt vier Schritte:

  1. Nach einer Online-Anmeldung (von PV-Anlagen: www.nrm-netzdienste.de/de/einspeisungen/strom/einspeisung-eeg/online-anmeldung; von Plug-In Anlagen: https://www.nrm-netzdienste.de/de/einspeisungen/strom/plug-in-pv-anlagen) durch den Antragssteller oder beauftragten Elektroinstallateur, führt die NRM eine Netzverträglichkeitsprüfung unter Berücksichtigung der örtlichen Netzstruktur durch.
  2. Sofern keine Netzausbaumaßnahmen notwendig sind, erteilt die NRM eine Einspeisezusage. Damit kann die betreffende PV-Anlage errichtet werden.
  3. Sobald die Anlage betriebsbereit ist, erfolgt die Fertigmeldung seitens des Antragsstellers.
  4. Nach Einreichung sämtlicher Unterlagen kann die Zählersetzung von der Mainova ServiceDienste GmbH durchgeführt werden.

Zu 3.

Die Dauer einer Anmeldung einer PV-Anlage ist abhängig von deren Einspeiseleistung, der entsprechenden Netztopologie am Netzverknüpfungspunkt, der Einhaltung des aufgezeigten Anmeldeprozesses sowie der Qualität und dem Zeitpunkt der eingereichten Unterlagen. Derzeit gibt es ein hohes Anmeldeaufkommen von Einspeiseanlagen unterschiedlichster Betriebs- und Förderungsarten. Dadurch kommt es insbesondere bei komplexem Anlagenaufbau und hohen Anlageleistungen zu einer längeren Bearbeitungsdauer.

Zu 4.

Mainova empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern sowie den beauftragten Elektroinstallateuren die Planung frühzeitig zu beginnen, den vorgegebenen Anmeldeprozess einzuhalten und auf Datenkonsistenz zu achten. Es ist zu berücksichtigen, dass jede Änderung oder Korrektur durch den Anlagenerrichter bzw. Elektrofachbetrieb zu Verzögerungen im Anmeldeprozess führt.

Zu 5.

Zu Informationen über den Betrieb von PV-Anlagen können sich die Bürgerinnen und Bürger zunächst an Ihren Elektrofachbetrieb bzw. Anlagenerrichter wenden.

Des Weiteren finden private Solarstromerzeuger generelle Informationen auf der Homepage der NRM unter folgendem Link: www.nrm-netzdienste.de/de/einspeisungen/strom/einspeisung-eeg.

Bei Fragen zur EEG-Einspeisung können sich Anlagenbetreiber gerne an folgende E-Mail-Adresse wenden: EinspeisungEEG@nrm-netzdienste.de

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 25. September 2023OFOF 445/12Private Solarstromerzeuger unterstützenOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 13. Oktober 2023OMOM 4604Private Solarstromerzeuger unterstützenDirektanregung
  3. 21. Oktober 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 56 Wochen
    STST 1781Private Solarstromerzeuger unterstützen
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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