Keine öffentlichen Toiletten am Mainufer - obwohl die Stadt nicht einmal dafür bezahlen müsste!
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Stellungnahme des Magistrats vom 20.01.2017, ST 174
Betreff: Keine öffentlichen Toiletten am Mainufer - obwohl die Stadt nicht einmal dafür bezahlen müsste!
Zu 1.), 2.), 3.) Bereits seit Jahren werden aufgrund der Hochwasserproblematik mobile Toiletten am Mainufer aufgestellt. Der Bereich zwischen Nizza und Spielplatz an der Untermainbrücke wird gegenwärtig durch mobile WCs auf der westlichen Seite der Untermainbrücke (eine Damen/Herren-Kabine, eine behindertengerechte Kabine) abgedeckt. Die landläufig als "Dixi" bezeichneten Modelle haben sich im Alltagsbetrieb, insbesondere auch vor dem Hintergrund der Vandalismusproblematik bewährt. Aktuell gibt es eine Testphase mit acht "Dixi"- Toiletten an der Untermainbrücke und am Holbeinsteg (je vier an der Nordseite und Südseite des Mains). Aus stadtgestalterischer Sicht stellt die Aufstellung von temporären WCs jedoch keine Dauerlösung für das unter Denkmalschutz stehende Mainufer dar, wird aber zur zeitnahen Überbrückung von Engpässen eingesetzt. Der Magistrat prüft weiterhin ansprechende Lösungen für temporäre WC-Anlagen. Zu 4) Geeignete Örtlichkeiten für die Errichtung von Toilettenanlagen sind am denkmalgeschützten Mainufer generell kaum vorhanden. Seitens des Magistrats wird aktuell geprüft, welche Standorte sich unter Berücksichtigung der technischen Möglichkeiten und baurechtlichen Bestimmungen eignen könnten. In den nächsten Monaten wird die stillgelegte Toilette neben dem Restaurant Nizza instandgesetzt und renoviert. Ein Betrieb durch den Pächter ist grundsätzlich besprochen. Ebenso ist beabsichtigt, auf Straßenniveau am Nizza eine sogenannte Systemtoilette zu realisieren. Der Magistrat ist darüber hinaus stets bestrebt, mit bestehenden gastronomischen Einrichtungen im Bereich des nördlichen Mainufers Verhandlungen über die Zurverfügungstellung von WC-Anlagen als Vertragstoiletten zu führen. Am Eisernen Steg neben dem Kartenverkauf der Primus-Linie und im Literaturhaus direkt an der Ignatz-Bubis-Brücke gibt es bereits Vertragstoiletten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. August 2016OFOF 99/1Keine öffentlichen Toiletten am Mainufer - obwohl die Stadt nicht einmal dafür bezahlen müsste!Ortsbeiratsantrag · SPD
- 30. August 2016VV 120Keine öffentlichen Toiletten am Mainufer - obwohl die Stadt nicht einmal dafür bezahlen müsste!Anfrage
- 20. Januar 2017Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 174Keine öffentlichen Toiletten am Mainufer - obwohl die Stadt nicht einmal dafür bezahlen müsste!Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab