Sossenheim: Projekt "mitSprache" an der Henri-Dunant-Schule weiterführen
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Stellungnahme des Magistrats vom 30.09.2013, ST 1449
Betreff: Sossenheim: Projekt "mitSprache" an der Henri-Dunant-Schule weiterführen In Frankfurt besteht stadtweit Unterstützungsbedarf für Chancengleichheit und Förderung aller Frankfurter Kinder und ihrer Familien. Das Projekt mitSprache ist in der bisherigen Form jedoch nicht in der Lage, diesen Bedarf sachlich abzudecken. Dies zeigen schon die Zahlen: Das Projekt erreicht nur 7 von 154 öffentlichen Schulen und lediglich 5 von rund 680 Kindertagesstätten. Es ist jedoch nicht vertretbar, dauerhaft lediglich exemplarisch einzelne Einrichtungen zu unterstützen und damit nur punktuell Probleme aufzufangen, die letztlich struktureller Art, zum Teil auch Aufgabe der Landespolitik sind. Die Mittel des Projektes mitSprache in Höhe von aktuell 300.000 Euro werden auch zukünftig für die stadtweite Unterstützung von Chancengleichheit und Bildungsteilhabe eingesetzt. Das Amt ist aktuell damit befasst, gemeinsam mit anderen städtischen Stellen und dem Staatlichen Schulamt an breiter wirkenden Konzepten zu arbeiten. Die Henri-Dunant-Schule und benachbarte Eduard-Spranger-Schule sowie die anderen bisher am Modell mitSprache beteiligten Einrichtungen werden im Schuljahr 2013/14 zur Sicherung der nachhaltigen Wirksamkeit der entwickelten Strukturen und Projekte mit einem Anschlusscoaching unterstützt: jeder ehemaligen Projekteinrichtung wird ein Budget von Beratungsstunden zur Verfügung gestellt. Dies kann in Absprache mit der ehemaligen pädagogischen Moderatorin sowie mit dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten niederschwellig in Form einer Beratung der Einrichtungsleitung sowie entsprechender Arbeitsgruppen oder über Konzeptions- und Supervisionstage für den weiteren Prozess der Schul- und Kita-Entwicklung genutzt werden. Gerade im Bereich der Deutschförderung und der Begleitung von Schulen bei der Aufgabe interkultureller Öffnung ist die Stadt Frankfurt nicht der einzige und vor allem nicht der primäre Akteur. Notwendig ist auf Seiten des Landes Hessen (Kultusministerium) ein stringentes Konzept für den Umgang mit kultureller und sprachlicher Vielfalt an Schulen. Dazu gehört ein ausreichendes Kontingent an Stellen für die Förderung von Deutsch als Zweitsprache sowie durchgängige Aus- und Weiterbildung des Lehrpersonals zu Themen wie Diversity, Deutsch als Zweitsprache und Mehrsprachigkeit. Die konkrete Umsetzung der Stundenzuweisung für Deutsch als Zweitsprache (DAZ-Stunden) und Stunden im Zusammenhang des sog. Sozialindex für die Stadt Frankfurt und somit die Frankfurter Schulen verfolgen das Amt für multikulturelle Angelegenheiten sowie das Dezernat für Integration und stehen dazu im Kontakt mit dem Staatlichen Schulamt Frankfurt und dem Hessischen Kultusministerium.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 14. Mai 2013OFOF 730/6Sossenheim: Projekt .mitSprache. an der Henri-Dunant-Schule weiterführenOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, GRÜNE
- 16. Mai 2013OAOA 381Sossenheim: Projekt „mitSprache“ an der Henri-Dunant-Schule weiterführenAnregung
- 30. September 2013Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 1449Sossenheim: Projekt "mitSprache" an der Henri-Dunant-Schule weiterführenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab