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eungesheimTitel/Betreff: Unterlassung diffamierender und abschreckender Wohngebietsdarstellungen in Stellungnahmen, Berichten und Informationen durch den Magistrat

Vorlagentyp: STMagistrat
13 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

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Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 09.01.2012, ST 13

Betreff:

Unterlassung diffamierender und abschreckender Wohngebietsdarstellungen in Stellungnahmen, Berichten und Informationen durch den Magistrat

Im Bericht des Magistrats B 268 vom 27.05.2001 wird erläutert, warum der Magistrat die Errichtung einer öffentlichen WC-Anlage am S-Bahnhof Frankfurter Berg nicht befürwortet.

Bei der Beurteilung des unmittelbaren stadträumlichen Umfeldes des vorgeschlagenen WC-Standortes wurde in Bezug auf den Betrieb einer öffentlichen Toilette erwähnt, dass ein schwieriges Wohngebiet in unmittelbarer Nähe liegt. Damit war keinesfalls eine verallgemeinernde und für den Ortsbezirk negative Bewertung abgegeben worden. Vielmehr wurde eine sachliche Feststellung im Rahmen des Prüfungsauftrages getroffen. Eine hochverdichtete Hochhausbebauung zum Wohnen führt dazu, dass vorhandene öffentliche Toiletten von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen gern als Treffpunkt oder Ort zum Abhängen besetzt werden. Damit sind im WC-Betrieb in der Regel Beeinträchtigungen und Einschränkungen der Betriebsbereitschaft verbunden. Gleiches gilt im Übrigen auch für öffentliche WC-Anlagen in der Nähe von Schulen.

Allgemein weist der Magistrat darauf hin, dass es schwierige Wohngebiete überall gibt. Sei es in kleinen oder großen Städten. Sie treten auch in Frankfurt in allen Stadtteilen auf und sind Teil des urbanen Lebens. Die Unterschiedlichkeit der Wohngebiete zeigt, wie vielfältig die Lebensvorstellungen der Menschen sein können und welche Beziehung sie jeweils zu ihrem Wohnumfeld pflegen. Die Stadtgesellschaft entwickelt sich weiter und verändert sich rasant - auch durch Initiativen vor Ort. So können sich vormals schwierige Wohngebiete zu unauffälligen Wohnlagen entwickeln oder aus vormals ruhigen Wohngebieten schwierige Wohngebiete werden. Ganz verschwinden werden sie jedoch nie.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 8. Oktober 2011OFOF 101/10eungesheimFraktion: SPDTitel/Betreff: Unterlassung diffamierender und abschreckender Wohngebietsdarstellungen in Stellungnahmen, Berichten und Informationen durch den MagistratOrtsbeiratsantrag
  2. 25. Oktober 2011OMOM 490Unterlassung diffamierender und abschreckender Wohngebietsdarstellungen in Stellungnahmen, Berichten und Informationen durch den MagistratDirektanregung
  3. 9. Januar 2012Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 13 Wochen
    STST 13eungesheimTitel/Betreff: Unterlassung diffamierender und abschreckender Wohngebietsdarstellungen in Stellungnahmen, Berichten und Informationen durch den Magistrat
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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