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Ehrenamtliches Engagement kann die Stadtverwaltung nicht dauerhaft entlasten! Zur Zukunft der Stadteilbibliothek Bockenheim

Vorlagentyp: STMagistrat
173 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat plant, die Stadtbücherei Bockenheim durch Anmietung zusätzlicher Flächen zu erweitern, um den gestiegenen Nutzerzahlen gerecht zu werden. Dies soll die Leseförderung und medienpädagogische Angebote im Stadtteil verbessern, ohne zusätzliche Kosten oder Personal zu verursachen.

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Stellungnahme des Magistrats

Die in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegenen Nutzerzahlen der Stadtbücherei Bockenheim machen es notwendig, dem Stadtteil mehr Leseplätze und Gruppenarbeitsräume für medienpädagogische Angebote zur Verfügung zu stellen. Mit dieser Maßnahme werden mehr Veranstaltungen gerade auch im Bereich Leseförderung möglich. Aus diesem Grund hat der Magistrat beschlossen, die mit dem Umzug der Gesellschaft für Jugendbeschäftigung (gjb) frei gewordenen Flächen für die Stadtbücherei Bockenheim anzumieten. Diese erhält dadurch die Möglichkeit, ihr Angebot für den Stadtteil Bockenheim mit seinen stetig wachsenden Kinderzahlen deutlich zu optimieren. Die wiederum freiwerdenden bisherigen Flächen der Stadtbücherei werden voraussichtlich von der GFFB gemeinnützige GmbH (Gemeinnützige Frankfurter Frauen-Beschäftigungsgesellschaft) angemietet, der dort den Aufbau einer Agentur für haushaltsnahe Dienstleistungen plant, mit der Menschen mit geringem Einkommen, insbesondere Seniorinnen und Senioren sowie Alleinerziehende, in ihren Privathaushalten unterstützt werden sollen. Diese Dienstleistungsagentur ist ein Qualifizierungsprojekt für erwerbslose Menschen, die fachlich und sprachlich auf eine Tätigkeit in Privathaushalten vorbereitet werden sollen. Es dient auch dazu, den Bereich der haushaltnahen Dienstleistungen, wo nötig, in versicherungspflichtige Beschäftigung zu überführen. Die Stadtbücherei und der Träger haben sich bereits auf eine enge räumliche, organisatorische sowie konzeptionelle Zusammenarbeit verständigt. Der Magistrat begrüßt dieses Kooperationsprojekt, durch das eine Bildungs- und Begegnungsstätte im Herzen Bockenheims geschaffen werden wird, in der auch Sprachförderung und Leseförderung gemeinsam angeboten werden. Es fallen keine zusätzlichen Kosten an, da alle benötigten Mittel für die Renovierung bereits im Haushalt 2018 verankert sind und die höheren Mietkosten aus vorhandenen Mitteln der Stadtbücherei getragen werden. Es wird auch kein zusätzliches Personal benötigt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 17. März 2017STST 626Bockenheimer Bibliothek wieder als städtische Einrichtung führenStellungnahme
  2. 23. Mai 2018OFOF 566/2Ehrenamtliches Engagement kann die Stadtverwaltung nicht dauerhaft entlasten! Zur Zukunft der Stadteilbibliothek BockenheimOrtsbeiratsantrag · LINKE.
  3. 11. Juni 2018OMOM 3335Ehrenamtliches Engagement kann die Stadtverwaltung nicht dauerhaft entlasten! Zur Zukunft der Stadteilbibliothek BockenheimDirektanregung
  4. 13. Juli 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 173 Wochen
    STST 1299Ehrenamtliches Engagement kann die Stadtverwaltung nicht dauerhaft entlasten! Zur Zukunft der Stadteilbibliothek Bockenheim
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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