Vorgesehenes Flüchtlingsheim gegenüber der Friedberger Warte
Zusammenfassung
Der Magistrat plant den Bau eines Flüchtlingsheims im Nordend, um die Unterbringung von Geflüchteten und Wohnungslosen dezentral zu gestalten. Der Standort bietet gute Anbindungen und Infrastruktur, was die Integration der Bewohner:innen erleichtert. Die Erfahrungen zeigen, dass nach der Eröffnung eines Heims das Zusammenleben in der Nachbarschaft gut funktioniert.
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Thema Stadtplanung verfolgenStellungnahme des Magistrats
Zu
- Es ist Ziel des Magistrats, Unterkünfte für Geflüchtete und Wohnungslose möglichst dezentral und über das gesamte Stadtgebiet verteilt zu errichten. Das Nordend ist gut geeignet, da es dort bisher kaum Unterkünfte gibt, im Gegensatz zu anderen Vierteln, die zum Teil schon seit vielen Jahren mehrere Unterkünfte beherbergen. Der Standort ist außerdem deshalb geeignet, da es Einkaufsmöglichkeiten, Kitas etc. im direkten Umfeld gibt und die Unterkunft gut an den ÖPNV angebunden ist. Dies erleichtert die Integration der Bewohnenden erheblich. Zu
- Keine. Die langjährige Erfahrung zeigt, dass die direkt anliegende Nachbarschaft vor Inbetriebnahme einer Unterkunft Sorgen und Ängste äußert. Dies ist in verschiedenen Frankfurter Stadtteil zu beobachten. Nach der Eröffnung einer Unterkunft funktioniert das Zusammenleben in den Stadtteilen jedoch immer gut und geräuschlos. Dafür sorgen nicht zuletzt die Betreiber der Unterkünfte mit ihrem Personal. Sie unterstützen nicht nur die Bewohner:innen, sondern sind auch Ansprechpartner:innen für Nachbar:innen, Ehrenamtliche, Initiativen etc. Zu
- Die Stabsstelle Unterbringungsmanagement und Geflüchtete ist permanent auf der Suche nach geeigneten Flächen und Gebäuden im gesamten Stadtgebiet, da nach wie vor zu wenig bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht und deshalb geeignete Liegenschaften für Geflüchtete und Wohnungslose dringend gebraucht werden. Viele davon lassen sich jedoch nicht realisieren, zumeist aus baurechtlichen oder finanziellen Gründen. Zu
- Siehe Frage
- Die Außenfläche bei der Homburger Landstraße entspricht den gesetzlichen Anforderungen, sie ist im Verhältnis zur Bebauung ausreichend groß. Zu
- Die Öffentlichkeit und der unmittelbar betroffene Ortsbeirat 10, zu dem die Liegenschaft zählt, wurden früher als sonst üblich in Kenntnis gesetzt. Dies geschah zu dem Zeitpunkt, als auf dem Gelände bereits sichtbare Abrissarbeiten liefen und der Magistrat daher proaktiv auf den Ortsbeirat zuging. Normalerweise erfolgt die Information an die Ortsbeiräte erst nach erteilter Baugenehmigung, da erst dann ausreichende und valide Informationen zur geplanten Liegenschaft vorliegen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 17. Juni 2025VV 1211Vorgesehenes Flüchtlingsheim gegenüber der Friedberger WarteAnfrage
- 4. August 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 7 WochenSTST 1267Vorgesehenes Flüchtlingsheim gegenüber der Friedberger WarteStellungnahme
- 19. August 2025OFOF 1103/10Nachlese zur Infoveranstaltung zum Flüchtlingsheim an der Friedberger Warte am 23.06.2025Ortsbeiratsantrag · FDP
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab