Mehr Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger am südlichen Mainufer
Zusammenfassung
Der Magistrat reagiert auf die Bedenken des Ortsbeirats bezüglich der Verkehrssicherheit für Fußgänger:innen am südlichen Mainufer. Es wird betont, dass Radfahrer:innen willkommen sind, jedoch auf ein rücksichtvolles Miteinander hingewiesen werden soll. Ziel ist es, die Attraktivität des Radwegs zu erhöhen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern.
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Thema Fahrradfahren verfolgenStellungnahme des Magistrats
Der Ortsbeirat weist darauf hin, dass es Radfahrer:innen gibt, die auf dem südlichen Mainufer subjektiv empfunden zu schnell bzw. objektiv betrachtet rücksichtslos unterwegs sind und dementsprechend den Fußverkehr gefährden könnten. Auf diesem öffentlichen Weg gilt das gleichberechtigte miteinander von Fuß- und Radverkehr. Es handelt sich hier um einen für den innerstädtischen Radverkehr bedeutsame Verbindung und darüber hinaus um eine Strecke des Mainradweges und Radfahrer:innen sollten im öffentlichen Raum grundsätzlich willkommen sein. Auch ist die in Rede stehende Strecke hinsichtlich ihrer tatsächlichen Verkehrsunfallbelastung vollkommen unauffällig. Dem beschriebenen individuellen Fehlverhalten ist mit straßenverkehrsbehördlichen Mitteln nicht wirksam zu begegnen.
Eine (physische) Trennung kommt nicht in Betracht. Gerade die Flexibilität, zu entscheiden, auf welcher Seite des Weges man läuft oder mit dem Rad unterwegs ist, sollte weiterhin gewährleistet sein. Der Magistrat erwägt jedoch, wie bereits am Niddauferweg geschehen mit Hilfe des Schriftzugs "Rücksicht macht Wege breit" auf das zwingend notwendige, rücksichtsvolle Miteinander aufmerksam zu machen.
Darüber hinaus verfolgt der Magistrat das verkehrsplanerische Ziel, durch eine weitere Attraktivierung des Radwegs auf dem Hochkai, weitere Anreize für dessen stärkere Nutzung zu schaffen. Die jeweils dort verlegten Zählschleifen weisen aktuell eine ausgeglichene Frequentierung beider Radverkehrsverbindungen aus.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. Januar 2023OFOF 636/5Mehr Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger am südlichen MainuferOrtsbeiratsantrag · LINKE.
- 24. Februar 2023OMOM 3613Mehr Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger am südlichen MainuferDirektanregung
- 5. Juni 2023Sie sind hierSTST 1248Mehr Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger am südlichen MainuferStellungnahme
- 8. Februar 2024OFOF 1025/5Mehr Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger am südlichen MainuferOrtsbeiratsantrag · LINKE.
- 23. Februar 2024VV 879Mehr Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger am südlichen MainuferAnfrage
- 3. Juni 2024Antwort des Magistrats · nach 73 WochenSTST 1065Mehr Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger am südlichen MainuferStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab