Zeitnahe Umsetzung von Verkehrssicherungsmaßnahmen und Barrierefreiheit am Fluchtweg und Zebrastreifen vor dem Lessing-Gymnasium in der Fürstenbergerstraße 166
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Zusammenfassung
Die Anregung fordert die zeitnahe Umsetzung von Maßnahmen zur Verkehrssicherung und Barrierefreiheit am Fluchtweg und Zebrastreifen vor dem Lessing-Gymnasium. Es wird auf die gravierenden Sicherheitsrisiken hingewiesen, die durch das Blockieren des Zugangs durch Fahrräder und E-Roller entstehen.
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Fürstenbergerstraße — 6 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 04.09.2026.
- Öffentlichen Bücherschrank im Grüneburgpark aufstellen04.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Zeitnahe Umsetzung von Verkehrssicherungsmaßnahmen und Barrierefreiheit am Fluchtweg und Zebrastreifen vor dem Lessing-Gymnasium in der Fürstenbergerstraße 16604.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Beginn der Parkraumbewirtschaftung rund um den Palmengarten transparent darstellen17.08.2026 · V (Auskunftsersuchen)
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Neues zu Fürstenbergerstraße per E-MailAnregung
Der Magistrat wird gebeten, noch in der laufenden Legislaturperiode ausreichende Maßnahmen zur Verkehrssicherung des zentralen Fluchtwegs zum Sammelplatz am Fußgängerüberweg des Lessing Gymnasiums zu erarbeiten und umzusetzen. Diese beinhalten u. a.: - frische Markierung des Zebrastreifens zur Erhöhung der Sichtbarkeit; - Versetzung des Verkehrszeichens 350 (Fußgängerüberweg) im zulässigen Rahmen; - Erweiterung des Bürgersteigs bis zum Fußgängerüberweg, da die Anwohner und Schüler den Unterschied zwischen Kopfsteinpflaster als erlaubte Abstellfläche und Kopfsteinpflaster als Zugang zum Fußgängerüberweg gegenwärtig schwer erkennen. Hierzu u. U. Entfernung des Kopfsteinpflasters, damit entsprechende farbliche Kennzeichnungen möglich sind; - klare Abgrenzung des Zugangs von der angrenzenden Fahrradabstellfläche (z. B. durch eine Erweiterung des Gehwegs bis zum Fußgängerüberweg, Markierungen, Bordabsenkungen, Materialwechsel oder bauliche Leitelemente); - dauerhafte Sicherstellung, dass der Zugang frei von abgestellten Fahrrädern, Lastenrädern oder Elektrokleinstfahrzeugen bleibt; - Entfernung oder Verkürzung des Drängelgitters, um dort weniger Abstellanreize zu bieten; - Entwicklung und Umsetzung weiterer geeigneter Maßnahmen, die aus Sicht des Straßenverkehrsamts geeignet sind, das Problem nachhaltig in den Griff zu bekommen.
Begründung
Bereits vor einem Jahr hatte die Schulleitung auf das gravierende Problem und das Sicherheitsrisiko hingewiesen, dass Fahrräder und E-Roller regelmäßig den Zugang zum Zebrastreifen blockieren, der vor dem Lessing-Gymnasium nicht an einen Gehweg, sondern an eine nicht als solche erkennbare Sperrfläche grenzt. Ein Verkehrsschild ist ebenfalls sehr ungünstig mitten auf der Sperrfläche platziert, die gleichzeitig auch Fluchtweg ist. Zudem parken vielfach Anwohner mit ihren Lastenrädern in diesem Bereich. Personen mit Kinderwagen oder Rollstuhl können die entstehenden Engstellen häufig nur schwer oder gar nicht passieren. Zudem werden querende Personen von Fahrzeugführenden erst spät wahrgenommen, was die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigt. Sowohl der Fahrradkeller als auch die regulären zusätzlichen Radbügel haben etwas Abhilfe geschaffen, doch ist das Problem bislang nicht gelöst. Auch regelmäßige Schülerinformationen durch die Schulleitung blieben wirkungslos, zumal diese außerhalb der Schule und auch gegenüber Anwohnern keine Weisungsbefugnis hat. Da es sich bei der kurzen Sperrfläche und den Zebrastreifen um einen Fluchtweg handelt, besteht hier ein erhebliches Sicherheitsrisiko, das umgehend baulich behoben werden sollte. Die Schule hatte mehrere Vorschläge zur Verbesserung gemacht, doch letztlich muss hier eine bauliche Lösung mit klarer farblicher Kennzeichnung geschaffen werden. Besonders kritisch ist die Situation im Hinblick auf den Schulbetrieb: Eine der beiden Sammelstellen des Lessing-Gymnasiums in Evakuierungsfällen befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Im Ernstfall müssen mehrere hundert Schülerinnen und Schüler innerhalb weniger Minuten diesen Fußgängerüberweg erreichen und sicher queren können. Die derzeitige Gestaltung stellt hierfür ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und widerspricht den Anforderungen an sichere Schulwege sowie an den vorbeugenden Gefahren- und Bevölkerungsschutz. Eine klare, barrierefreie und eindeutig erkennbare Wegeführung würden die Verkehrssicherheit deutlich verbessern und Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr reduzieren und den Anforderungen an Inklusion und Sicherheit im Schulumfeld gerecht werden. Bisherige Anfragen bei der Stadt und ein Hinweis an das Ordnungsamt haben noch keine Ergebnisse erbracht. Bei der letzten Anfrage beim Straßenverkehrsamt wurde nach einem regen E-Mail-Austausch abschließend auf die Zuständigkeit des Amts für Straßenbau und Erschließung hingewiesen. Foto 1: Fahrräder und E-Roller blockieren regelmäßig den Zugang zum Zebrastreifen, der vor dem Lessing-Gymnasium nicht an einen Gehweg, sondern an eine nicht als solche erkennbare Sperrfläche grenzt. Ein Verkehrsschild ist ebenfalls sehr ungünstig mitten auf der Sperrfläche platziert, die gleichzeitig auch Fluchtweg ist. Foto 2: Falsch abgestellte Räder im Vorfeld des Zebrastreifens, der Teil des offiziellen Fluchtweges ist. Grüne Markierung: Versetzung des Fußgängerüberweg-Schildes. Foto 3: Mögliche farbliche Kennzeichnung der Rettungswegzone. Foto 4: Entfernung des Drängelgitters, um dort gar keine Abstellmöglichkeiten zu bieten
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. Dezember 2025OFOF 1343/2Zeitnahe Umsetzung von Verkehrssicherungsmaßnahmen und Barrierefreiheit am Fluchtweg und Zebrastreifen vor dem Lessing-Gymnasium in der Fürstenbergerstraße 166Ortsbeiratsantrag · CDU
- 19. Januar 2026Sie sind hierOMOM 8019Zeitnahe Umsetzung von Verkehrssicherungsmaßnahmen und Barrierefreiheit am Fluchtweg und Zebrastreifen vor dem Lessing-Gymnasium in der Fürstenbergerstraße 166Direktanregung
- 4. September 2026Antwort des Magistrats · nach 37 WochenSTST 1270Zeitnahe Umsetzung von Verkehrssicherungsmaßnahmen und Barrierefreiheit am Fluchtweg und Zebrastreifen vor dem Lessing-Gymnasium in der Fürstenbergerstraße 166Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme