Zeitnahe Umsetzung von Verkehrssicherungsmaßnahmen und Barrierefreiheit am Fluchtweg und Zebrastreifen vor dem Lessing-Gymnasium in der Fürstenbergerstraße 166
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Umsetzung von Verkehrssicherungsmaßnahmen und Barrierefreiheit am Fluchtweg vor dem Lessing-Gymnasium. Grund dafür sind Sicherheitsrisiken durch blockierte Zugänge und unklare Verkehrsführungen, die vor allem während des Schulbetriebs zu Problemen führen. Die Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr reduzieren.
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Fürstenbergerstraße — 9 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.
- Zwei neue Parkplätze in der Fürstenbergerstraße19.10.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Sicherheit in der Hammanstraße und Fürstenbergerstraße09.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Zeitnahe Umsetzung von Verkehrssicherungsmaßnahmen und Barrierefreiheit am Fluchtweg und Zebrastreifen vor dem Lessing-Gymnasium in der Fürstenbergerstraße 16604.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Fürstenbergerstraße per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, noch in der laufenden Legislaturperiode ausreichende Massnahmen zur Verkehrssicherung des zentralen Fluchtwegs zum Sammelplatz am Fussgängerüberweg des Lessing-Gymnasiums zu erarbeiten und umzusetzen. Diese beinhalten u.a.:
Frische Markierung des Zebrastreifens zur Erhöhung der Sichtbarkeit
Versetzung des Verkehrszeichens 350 StVO ("Fußgängerüberweg") im zulässigen Rahmen
Erweiterung des Bürgersteigs bis zum Fußgängerüberweg, da die Anwohner und Schüler den Unterschied zwischen Kopfsteinpflaster als erlaubte Abstellfläche und Kopfsteinpflaster als Zugang zum Fußgängerüberweg gegenwärtig schwer erkennen. Hierzu u.U. Entfernung des Kopfsteinpflasters, damit entsprechende farbliche Kennzeichnungen möglich sind
Klare Abgrenzung des Zugangs von der angrenzenden Fahrradabstellfläche (z. B. durch eine Erweiterung des Gehwegs bis zum Fußgängerüberweg, Markierungen, Bordabsenkungen, Materialwechsel oder bauliche Leitelemente)
Dauerhafte Sicherstellung, dass der Zugang frei von abgestellten Fahrrädern, Lastenrädern oder Elektrokleinstfahrzeugen bleibt
Entfernung oder Verkürzung des Drängelgitters, um dort weniger "Abstellanreize" zu bieten
Entwicklung und Umsetzung weiterer geeigneter Massnahmen, die aus Sicht des Strassenverkehrsamtes geeignet sind, das Problem nachhaltig in den Griff zu bekommen.
Begründung
Vor einem Jahr schon hatte die Schulleitung auf das gravierende Problem und Sicherheitsrisiko hingewiesen, dass Fahrräder und E-Roller regelmäßig den Zugang zum Zebrastreifen blockieren, der vor dem Lessing-Gymansium nicht an einen Gehweg, sondern an eine nicht als solche erkennbare Sperrfläche grenzt. Ein Verkehrsschild ist ebenfalls sehr ungünstig mitten auf der Sperrfläche platziert, die gleichzeitig auch Fluchtweg ist. Zudem parken vielfach Anwohner mit ihren Lastenrädern in diesem Bereich. Personen mit Kinderwagen oder Rollstuhl, können die entstehenden Engstellen häufig nur schwer oder gar nicht passieren. Zudem werden querende Personen von Fahrzeugführenden erst spät wahrgenommen, was die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigt. Sowohl der Fahrradkeller als auch die regulären zusätzlichen Radbügel haben etwas Abhilfe geschaffen, doch ist das Problem bislang nicht gelöst. Auch regelmäßige Schülerinformationen durch die Schulleitung blieben wirkungslos, zumal diese außerhalb der Schule und auch gegenüber Anwohnern keine Weisungsbefugnis hat. Da es sich bei der kurzen Sperrfläche und den Zebrastreifen um einen Fluchtweg handelt, besteht hier ein erhebliches Sicherheitsrisiko, das umgehend baulich behoben werden sollte. Die Schule hatte mehrere Vorschläge zur Verbesserung gemacht, doch letztlich muß hier eine bauliche Lösung mit klarer farblicher Kennzeichnung geschaffen werden. Besonders kritisch ist die Situation im Hinblick auf den Schulbetrieb: Eine der beiden Sammelstellen des Lessing-Gymnasiums für Evakuierungsfälle befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Im Ernstfall müssen mehrere hundert Schülerinnen und Schüler innerhalb weniger Minuten diesen Fußgängerüberweg erreichen und sicher queren können. Die derzeitige Gestaltung stellt hierfür ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar und widerspricht den Anforderungen an sichere Schulwege sowie an den vorbeugenden Gefahren- und Bevölkerungsschutz. Eine klare, barrierefreie und eindeutig erkennbare Wegeführung würden die Verkehrssicherheit deutlich verbessern und Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr reduzieren und den Anforderungen an Inklusion und Sicherheit im Schulumfeld gerecht werden. Bisherige Anfragen bei der Stadt und ein Hinweis an das Ordnungsamt haben noch keine Ergebnisse erbracht. Bei der letzte Anfrage beim Straßenverkehrsamt wurde nach einem regen E-Mailaustausch abschließend auf die Zuständigkeit des Amts für Straßenbau und Erschließung hingewiesen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. Dezember 2025Sie sind hierOFOF 1343/2Zeitnahe Umsetzung von Verkehrssicherungsmaßnahmen und Barrierefreiheit am Fluchtweg und Zebrastreifen vor dem Lessing-Gymnasium in der Fürstenbergerstraße 166Ortsbeiratsantrag · CDU
- 19. Januar 2026OMOM 8019Zeitnahe Umsetzung von Verkehrssicherungsmaßnahmen und Barrierefreiheit am Fluchtweg und Zebrastreifen vor dem Lessing-Gymnasium in der Fürstenbergerstraße 166Direktanregung
- 4. September 2026Antwort des Magistrats · nach 37 WochenSTST 1270Zeitnahe Umsetzung von Verkehrssicherungsmaßnahmen und Barrierefreiheit am Fluchtweg und Zebrastreifen vor dem Lessing-Gymnasium in der Fürstenbergerstraße 166Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung Linke