Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium Riedberg
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Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium Riedberg zu prüfen. Dies ist notwendig, da es morgens zu chaotischen Zuständen kommt, wenn über 1.000 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig ankommen und Konflikte zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmern entstehen.
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Friedrich-Karl-Klausing-Straße — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 08.05.2026.
- Barrierefreier Übergang an der Friedrich-Karl-Klausing-Straße/Ecke Altenhöferallee08.05.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Straßenlaternen vollständig erfassen20.10.2025 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Zebrastreifen mit Eigenleben am Riedberg11.11.2022 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Friedrich-Karl-Klausing-Straße per E-MailAnregung
Der Magistrat wird gebeten, die mit dem Rad ankommenden Schülerinnen und Schüler auf der Westseite der Altenhöferallee auf Höhe des Gymnasiums Riedberg besser vor dem Autoverkehr zu schützen. Hierzu ist zu prüfen und zu berichten, ob folgende Maßnahmen umgesetzt werden können:
- Die vier Parkplätze entlang der Altenhöferallee an dieser Stelle entfallen (rote Kreuze im Bild). Stattdessen sollen dort weitere Fahrradstellplätze oder alternativ Grünflächen geschaffen werden.
- Der Radweg soll weitergeführt werden und erst hinter den entfallenden Parkplätzen enden. Konflikte zwischen Rad- und Fußverkehr am Zebrastreifen sollen durch eine Abzweigung, die über den letzten entfallenen Parkplatz direkt zu den Fahrradstellplätzen auf dem Gelände des Gymnasium Riedberg führt, entfallen.
- Durch bauliche Maßnahmen soll verhindert werden, dass Autofahrende auf dem Radweg anhalten oder geöffnete Türen die Radfahrenden gefährden ('Dooring'). Zwischen Radweg und Fahrbahn können Poller, ein Zaun oder ein schmaler Grünstreifen errichtet werden, die verhindern, dass Türen von Autos auf der Fahrbahn auf der Beifahrerinnen- und Beifahrerseite auf den Radweg geöffnet werden.
- Es soll verstärkt Kontrollen in der Zeit kurz vor Schulbeginn geben. Falschparken und Behindern von Radfahrenden soll konsequent geahndet werden.
Begründung
Morgens kurz vor acht Uhr kommen über 1.000 Schülerinnen und Schüler nahezu gleichzeitig an der Schule an. Gerade auf der Altenhöferallee und am dortigen Kreisel gibt es viele Konflikte zwischen den Verkehrswegen von Radfahrenden, zu Fuß Gehenden und Schülerinnen und Schüler, die mit dem Auto gebracht werden, und führen zu teils chaotischen Zuständen. Auslöser der meisten Probleme sind Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen und auf dem Radweg, auf dem Fußgängerinnen- und Fußgängerüberweg oder sogar im Kreisel anhalten. Das verursacht einen Rückstau, der vor allem in den kälteren Monaten über die Einmündung der Friedrich-Karl-Klausing-Straße hinaus reicht. Von den Autos, die in diesem Rückstau stehen, werden die Türen rücksichtslos auf den Radweg geöffnet und Schülerinnen und Schüler steigen auf den Radweg aus. Dies ist eine enorme Gefährdung für die Radfahrenden. Die Parkplätze vor dem Gymnasium verschärfen das Problem. Autos fahren oft rücksichtslos über den Radweg, um ein- oder auszuparken. Um die Fahrradstellplätze vor der Schule, die durch die Nähe zum A-Trakt überwiegend von Fünft- und Sechstklässlern genutzt werden, sicher zu erreichen, weichen viele Radfahrende auf die Gehwege und Fußgängerinnen- und Fußgängerüberwege aus. Das gefährdet wiederum Fußgängerinnen und Fußgänger. Es besteht dringend Handlungsbedarf. Die sinnvollste Lösung ist es, die Verkehrswege zu trennen, die Radfahrenden auf dem Radweg durch bauliche Maßnahmen vor Autotüren zu schützen und ihnen einen sicheren alternativen Weg zu den Fahrradstellplätzen anzubieten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Januar 2021OFOF 687/12Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium RiedbergOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 19. Februar 2021Sie sind hierOMOM 7221Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium RiedbergDirektanregung
- 11. Juni 2021STST 1224Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium RiedbergStellungnahme
- 9. September 2022OFOF 282/12Bericht des Umsetzungsstandes gemäß Stellungnahme ST 1224 „Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium Riedberg“Ortsbeiratsantrag · GRÜNE, Volt
- 9. September 2022VV 474Bericht des Umsetzungsstandes gemäß Stellungnahme ST 1224 „Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium Riedberg“Anfrage
- 9. Januar 2023Antwort des Magistrats · nach 105 WochenSTST 56Bericht des Umsetzungsstandes gemäß Stellungnahme ST 1224 "Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium Riedberg"Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats