Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium Riedberg
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium Riedberg. Dies ist notwendig, da es morgens zu chaotischen Zuständen kommt, wenn über 1000 Schüler*innen gleichzeitig ankommen und Konflikte zwischen verschiedenen Verkehrsteilnehmern entstehen. Ziel ist es, Radfahrende besser vor dem Autoverkehr zu schützen und die Verkehrswege zu trennen.
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Friedrich-Karl-Klausing-Straße — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.
- Straßenlaternen endlich vollständig erfassen19.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Barrierefreier Übergang an der Friedrich-Karl-Klausing-Straße/Ecke Altenhöferallee08.05.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Straßenlaternen vollständig erfassen20.10.2025 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Neues zu Friedrich-Karl-Klausing-Straße per E-MailAntrag
Der Magistrat wird gebeten, die mit dem Rad ankommenden Schüler*innen auf der Westseite der Altenhöferallee auf Höhe des Gymnasiums Riedberg besser vor dem Autoverkehr zu schützen. Folgende Maßnahmen sollen hierzu umgesetzt werden:
- Die vier Parkplätze entlang der Altenhöferallee an dieser Stelle entfallen (rote Kreuze im Bild). Stattdessen sollen dort weitere Fahrradstellplätze oder alternativ Grünflächen geschaffen werden.
- Der Radweg soll weitergeführt werden und erst hinter den entfallenden Parkplätzen enden. Konflikte zwischen Rad- und Fußverkehr am Zebrastreifen sollen durch eine Abzweigung über den letzten entfallenen Parkplatz direkt zu den Fahrradstellplätzen auf dem Gelände des Gymnasium Riedberg führen.
- Durch bauliche Maßnahmen soll verhindert werden, dass Autofahrende auf dem Radweg anhalten oder geöffnete Türen die Radfahrenden gefährden ("Dooring"). Zwischen Radweg und Fahrbahn können Poller, ein Zaun oder ein schmaler Grünstreifen errichtet werden, die verhindern, dass Türen von Autos auf der Fahrbahn auf der Beifahrer*innenseite auf den Radweg geöffnet werden.
- Es soll verstärkt Kontrollen in der Zeit kurz vor Schulbeginn geben. Falschparken und Behindern von Radfahrenden soll konsequent geahndet werden.
Begründung
Morgens kurz vor acht Uhr kommen über 1000 Schüler*innen nahezu gleichzeitig an der Schule an. Gerade auf der Altenhöferallee und am dortigen Kreisel gibt es viele Konflikte zwischen den Verkehrswegen von Radfahrenden, zu Fuß gehenden und Schüler*innen, die mit dem Auto gebracht werden und führen zu teils chaotischen Zuständen. Auslöser der meisten Probleme sind Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen und auf dem Radweg, auf dem Fußgänger*innenüberweg oder sogar im Kreisel anhalten. Das verursacht einen Rückstau, der vor allem in den kälteren Monaten über die Einmündung der Friedrich-Karl-Klausing-Straße hinaus reicht. Von Autos, die in diesem Rückstau stehen, werden die Türen rücksichtslos auf den Radweg geöffnet und Schüler*innen steigen auf den Radweg aus. Dies ist eine enorme Gefährdung für die Radfahrenden. Die Parkplätze vor dem Gymnasium verschärfen das Problem. Autos fahren oft rücksichtslos über den Radweg um ein- oder auszuparken. Um die Fahrradstellplätze vor der Schule, die durch die Nähe zum A-Trakt überwiegend von Fünft- und Sechstklässlern genutzt wird, sicher zu erreichen, weichen viele Radfahrende auf die Gehwege und Fußgänger*innenüberwege aus. Das gefährdet wiederum Fußgänger*innen. Es besteht dringend Handlungsbedarf. Die sinnvollste Lösung ist es, die Verkehrswege zu trennen, die Radfahrenden auf dem Radweg durch bauliche Maßnahmen vor Autotüren zu schützen und ihnen einen sicheren alternativen Weg zu den Fahrradstellplätzen anzubieten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Januar 2021Sie sind hierOFOF 687/12Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium RiedbergOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 19. Februar 2021OMOM 7221Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium RiedbergDirektanregung
- 11. Juni 2021STST 1224Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium RiedbergStellungnahme
- 9. September 2022OFOF 282/12Bericht des Umsetzungsstandes gemäß Stellungnahme ST 1224 „Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium Riedberg“Ortsbeiratsantrag · GRÜNE, Volt
- 9. September 2022VV 474Bericht des Umsetzungsstandes gemäß Stellungnahme ST 1224 „Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium Riedberg“Anfrage
- 9. Januar 2023Antwort des Magistrats · nach 105 WochenSTST 56Bericht des Umsetzungsstandes gemäß Stellungnahme ST 1224 "Mehr Sicherheit für Radfahrende am Gymnasium Riedberg"Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme