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Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonend

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 12
103 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat wird gebeten, die Bewässerung auf dem Riedberg nachhaltig und ressourcenschonend zu gestalten. Dies ist notwendig, um die Bäume und Grünanlagen in Zeiten von Trockenheit zu schützen und die Nutzung von Trinkwasser zu vermeiden.

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Anregung

Der Magistrat wird gebeten, die künftige Bewässerung auf dem Riedberg ressourcenschonend und damit nachhaltiger für Bäume und Grünanlagen durchzuführen und dem Ortsbeirat hierüber Bericht zu erstatten.

Begründung

Aktuell ist das Bewässern der Bäume auf dem Riedberg vonseiten des Grünflächenamtes an eine Firma vergeben, die im Auftrag des Grünflächenamtes bis zu 100 Liter Trinkwasser jedem Baum zukommen lässt. Dies ist notwendig, damit die Stadtbäume, die aus dem Boden und auch durch Regen nur wenig Wasser erhalten, den Sommer und Trockenperioden überstehen können. Es ist zweifelsfrei festzustellen, dass dies weder nachhaltig noch ressourcenschonend ist, wenn Trinkwasser aus den Hydranten in dieser Menge auf dem Riedberg und evtl. stadtweit dafür verwendet wird. Der Riedberg zeichnet sich durch ein einzigartiges Oberflächenwasserkonzept aus. Demnach werden große Teile des Regenwassers in einem zentralen Regenrückhaltebecken - dem allgemein bekannten Kätcheslachweiher - gespeichert. Dieser setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Einem kleinen Absetzbecken mit einem ständigen Wasserstand von 2.243 Kubikmetern und einem Speichervolumen von 831 Kubikmetern sowie dem großen Becken mit einem ständigen Wasservolumen von 14.575 Kubikmetern und einem Speichervolumen von 9.426 Kubikmetern. Diese technischen Daten ergeben sich aus dem Fertigstellungsjahr 2004. Da diese Becken nicht nur die Funktion der Regenrückhaltung, sondern auch als Löschwasserentnahmestelle haben, sollte in diesen immer trockener werdenden Zeiten versucht werden, diese Becken in die Bewässerung der Bäume des Riedbergs einzubeziehen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. Mai 2020OFOF 586/12Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonendOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 28. August 2020Sie sind hier
    OMOM 6453Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonend
    Direktanregung
  3. 27. November 2020STST 2094Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonendStellungnahme
  4. 17. Mai 2021STST 1104Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonendStellungnahme
  5. 29. Oktober 2021STST 1999Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonendStellungnahme
  6. 25. April 2022Antwort des Magistrats · nach 103 WochenSTST 978Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonendStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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