Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonend
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, die Bewässerung auf dem Riedberg nachhaltig und ressourcenschonend zu gestalten. Dies ist notwendig, um die Stadtbäume während Trockenperioden zu unterstützen und um die Verwendung von Trinkwasser zu vermeiden. Die Umsetzung soll durch die Nutzung von Regenwasser erfolgen.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, die künftige Bewässerung auf dem Riedberg ressourcenschonend, damit nachhaltiger, für Bäume und Grünanlagen durchzuführen und dem Ortsbeirat hierüber Bericht zu erstatten.
Begründung
Aktuell ist das Bewässern der Bäume auf dem Riedberg von Seiten des Grünflächenamtes an eine Firma vergeben, die im Auftrag des Grünflächenamtes bis zu 100 l Trinkwasser jedem Baum zukommen lässt. Dies ist notwendig, damit die Stadtbäume, die aus dem Boden und auch Regen nur wenig Wasser erhalten, den Sommer und Trockenperioden überstehen können. Es ist zweifelsfrei festzustellen, dass dies weder nachhaltig noch ressourcenschonend ist, wenn Trinkwasser aus den Hydranten in dieser Menge auf dem Riedberg und evtl. stadtweit dafür verwendet wird. Der Riedberg zeichnet sich durch ein einzigartiges Oberflächenwasserkonzept aus. Demnach werden große Teile des Regenwassers in einem zentralen Regenrückhaltebecken - dem allgemein bekannten Kätcheslachweiher - gespeichert. Dieser setzt sich aus zwei Teilen zusammen, einem kleinen Absetzbecken mit einem ständigen Wasserstand von 2.243 3 und einem Speichervolumen von 831 m3 und dem großen Becken mit einem ständigen Wasservolumen von 14.575 m3 und einem Speichervolumen von 9.426 m3. Diese technischen Daten ergeben sich aus dem Fertigstellungsjahr 2004. Da diese Becken nicht nur die Funktion von Regenrückhaltung, sondern auch als Löschwasserentnahmestelle haben, sollte in diesen immer trockener werdenden Zeiten versucht werden, diese Becken in die Bewässerung der Bäume des Riedbergs einzubeziehen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. Mai 2020Sie sind hierOFOF 586/12Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonendOrtsbeiratsantrag · SPD
- 28. August 2020OMOM 6453Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonendDirektanregung
- 27. November 2020STST 2094Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonendStellungnahme
- 17. Mai 2021STST 1104Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonendStellungnahme
- 29. Oktober 2021STST 1999Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonendStellungnahme
- 25. April 2022Antwort des Magistrats · nach 103 WochenSTST 978Bewässerung auf dem Riedberg - nachhaltig und ressourcenschonendStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme