Lärmemissionen der Stadtbahn-Wendeanlage "Nieder-Eschbach" reduzieren
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Lärmemissionen der Stadtbahn-Wendeanlage "Nieder-Eschbach" zu prüfen. Die Anwohner klagen seit Jahren über steigende Lärmpegel, die durch den Betrieb der Anlage verursacht werden. Ziel ist es, die Lebensqualität der Anwohner zu verbessern.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Wohnen verfolgenAnregung
Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob und welche geeigneten Maßnahmen ergriffen werden können, um die derzeit bestehenden Lärmemissionen der Stadtbahn-Wendeanlage "Nieder-Eschbach" zu reduzieren und damit die Anwohner zu entlasten.
Begründung
Seit vielen Jahren beklagen die Anwohner den stetig steigenden Lärmpegel durch den Betrieb der Stadtbahn-Wendeanlage. Immer mehr und längere Züge, Nachtverkehre und ein sich verändernder Technikeinsatz ziehen in immer weiter zunehmendem Maße mehr Lärm nach sich. Dabei fallen insbesondere die folgenden Lärmquellen ins Gewicht:
- Rumpeln über Weichen (ließe sich mittels des Einsatzes von leiseren Drehherzweichen reduzieren);
- Je nach Wetterlage Quietschen aufgrund enger Radien (eine Gleis-Befeuchtung wäre hilfreich);
- Singende Wechselrichter im hohen Frequenzbereich (wird insbesondere von jüngeren Menschen wahrgenommen und als störend empfunden);
- Laufende Klimaanlagen, von denen meist jede eine andere Tonart anstimmt (Rauschen, Brummen, Fiepen). Dem Ortsbeirat als auch den betroffenen Anwohnern leuchtet ein, dass eine Bahn nicht geräuschlos betrieben werden kann und wichtiger Bestandteil des ÖPNV ist. Es ist aber auch festzustellen, dass die Stadtbahn-Wendeanlage erst nach dem Siedlungsbau implantiert wurde und die damaligen Hausbesitzer kein Mitspracherecht hatten. Unabhängig davon haben die Anlieger ein Recht auf den höchstmöglichen Schutz vor Lärmemissionen, insbesondere wenn diese nach heutigem Stand der Technik vermeidbar sind.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 27. Januar 2020OFOF 260/15Lärmemissionen der Stadtbahn-Wendeanlage „Nieder-Eschbach“ reduzierenOrtsbeiratsantrag · BFF
- 14. Februar 2020Sie sind hierOMOM 5756Lärmemissionen der Stadtbahn-Wendeanlage „Nieder-Eschbach“ reduzierenDirektanregung
- 13. Juli 2020Antwort des Magistrats · nach 24 WochenSTST 1297Lärmemissionen der Stadtbahn-Wendeanlage „Nieder-Eschbach“ reduzierenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme Aktenzeichen: 92 0