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Lärmemissionen der Stadtbahn-Wendeanlage "Nieder-Eschbach" reduzieren

Vorlagentyp: OFBFF
24 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Ortsbeirat beantragt, Maßnahmen zur Reduzierung der Lärmemissionen der Stadtbahn-Wendeanlage "Nieder-Eschbach" zu prüfen. Dies geschieht aufgrund der Beschwerden der Anwohner über den steigenden Lärmpegel, der durch den Betrieb der Wendeanlage verursacht wird. Ziel ist es, den Anwohnern einen höheren Schutz vor vermeidbaren Lärmemissionen zu bieten.

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Antrag

Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, ob und welche geeigneten Maßnahmen ergriffen werden können, um die derzeit bestehenden Lärmemissionen der Stadtbahn-Wendeanlage "Nieder-Eschbach" zu reduzieren und damit die Anwohner zu entlasten.

Begründung

Seit vielen Jahren beklagen die Anwohner den stetig steigenden Lärmpegel durch den Betrieb der Wendeanlage. Immer mehr und längere Züge, Nachtverkehre und ein sich verändernder Technikeinsatz ziehen in immer weiter zunehmendem Maße mehr Lärm nach sich. Dabei fallen insbesondere die folgenden Lärmquellen ins Gewicht: 1) Rumpeln über Weichen (ließe sich mittels des Einsatzes von leiseren Drehherzweichen reduzieren). 2) Je nach Wetterlage Quietschen aufgrund enger Radien (eine Gleis-Befeuchtung wäre hilfreich). 3) Singende Wechselrichter im hohen Frequenzbereich (wird insbesondere von jüngeren Menschen wahrgenommen und als störend empfunden). 4) Laufende Klimaanlagen, von denen meist jede eine andere Tonart anstimmt (Rauschen, Brummen, Fiepen). Dem Ortsbeirat als auch den betroffenen Anwohnern leuchtet ein, dass eine Bahn nicht geräuschlos betrieben werden kann und wichtiger Bestandteil des ÖPNV ist. Es ist aber auch festzustellen, dass die Wendeanlage erst nach dem Siedlungsbau implantiert wurde und die damaligen Hausbesitzer kein Mitspracherecht hatten. Unabhängig davon haben die Anlieger ein Recht auf den höchstmöglichen Schutz vor Lärmemissionen, insbesondere wenn diese nach heutigem Stand der Technik vermeidbar sind.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 27. Januar 2020Sie sind hier
    OFOF 260/15Lärmemissionen der Stadtbahn-Wendeanlage „Nieder-Eschbach“ reduzieren
    Ortsbeiratsantrag · BFF
  2. 14. Februar 2020OMOM 5756Lärmemissionen der Stadtbahn-Wendeanlage „Nieder-Eschbach“ reduzierenDirektanregung
  3. 13. Juli 2020Antwort des Magistrats · nach 24 WochenSTST 1297Lärmemissionen der Stadtbahn-Wendeanlage „Nieder-Eschbach“ reduzierenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 15
Sitzung 38 · 14.02.2020
TO I, TOP 8
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 5756 2020 Die Vorlage OF 260/15 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
1 CDUFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung 1 CDU und FREIE WÄHLER

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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