Zukunft der denkmalgeschützten Praunheimer Werkstätten - temporäre Heimat für Flüchtlinge und zentraler Baustein des Rahmenplans zur Entwicklung des Praunheimer Ortskerns
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Anregung an den Magistrat vom 01.12.2015, OM 4792 entstanden aus Vorlage: OF 601/7 vom 01.12.2015
Betreff: Zukunft der denkmalgeschützten Praunheimer Werkstätten - temporäre Heimat für Flüchtlinge und zentraler Baustein des Rahmenplans zur Entwicklung des Praunheimer Ortskerns Anfang 2016 werden die ehemaligen und denkmalgeschützten Praunheimer Werksstätten zur vorübergehenden Heimat für bis zu 200 Menschen. Der Ortsbeirat begrüßt die vielfältigen Bemühungen des Magistrats für eine angemessene Unterbringung geflüchteter Menschen und unterstützt auch die Unterbringung im Gebäude der ehemaligen Praunheimer Werkstätten. Dabei ist die Unterbringung im Saal, dem Verbindungstrakt zur Werkstatt sowie dem Werkstattgebäude nur als temporäre Notlösung gedacht, während im vorderen Verwaltungstrakt auch dauerhaft Wohnungen für Flüchtlinge etc. eingerichtet werden sollen. Das Gebäude ist zugleich ein zentraler Baustein des Rahmenplans zur Entwicklung des Praunheimer Ortskerns, der in einer Planungswerkstatt durch die Bevölkerung entwickelt worden ist, und sollte in seiner denkmalgeschützten Grundstruktur erhalten bleiben. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat gebeten, beim Umbau und Betrieb folgende Aspekte zu beachten:
- Um- und Einbauten, die zum Wohle der Flüchtlinge vorgenommen werden, sollten die im Rahmenplan vorgeschlagenen späteren Nutzungen nicht gefährden. Dazu gehören insbesondere folgende Nachnutzungen/Projekte:
- a)Nutzung des Saals als multifunktionaler Veranstaltungsort für die Bürgerinnen und Bürger;
- b)künstlerische Nutzung der Werkstattgebäude;
- c)H eimat für den Jugendclub Praunheim;
- d)Gastronomische Teilnutzung;
- e)Öffnung des Geländes zur Nidda.
- Die denkmalgeschützte Grundstruktur des Gebäudes wird nicht zerstört und bestehende Wände im Werkstattgebäude nicht herausgerissen.
- Die Arbeit des Jugendclubs und die künstlerische Nutzung sollten nach Möglichkeit bereits in die anstehende Zwischennutzung integriert werden - auch um auf diese Weise ein Kennenlernen und gemeinsame Aktivitäten zwischen der Praunheimer Bevölkerung und den neuen Bewohnerinnen und Bewohner zu ermöglichen.
- Sobald es die Situation zulässt, sollte das Gebäude wieder für die im Rahmenplan angedachten Nutzungen zur Verfügung stehen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 7
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats
Der Weg dieser Vorlage
Am 1. Dezember 2015 richtete der Ortsbeirat diese Direktanregung an den Magistrat. Sie geht auf OF 279/7 zurück — Ortsbeiratsantrag von SPD, CDU, beschlossen am 23. April 2018. Der Magistrat antwortete am 14. März 2016 mit der Stellungnahme ST 488. Zwischen Einbringung und Antwort vergingen rund 15 Wochen.
Weitere Vorlagen in diesem Verfahren
- OFBezugOF 279/7 — Umsetzung des Rahmenplans Praunheim unter Berücksichtigung der zukünftigen Nutzung der ehemaligen Praunheimer Werkstätten · Ortsbeiratsantrag
- OFBezugOF 376/7 — Zukunft der ehemaligen Praunheimer Werkstätten · Ortsbeiratsantrag
- OFBezugOF 423/7 — Zukunft der ehemaligen Praunheimer Werkstätten - Es ist Zeit, den Rahmenplan Praunheim umzusetzen · Ortsbeiratsantrag
- OFBezugOF 460/7 — Zukunft der ehemaligen Praunheimer Werkstätten · Ortsbeiratsantrag