Personalmangel aktiv entgegenwirken
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat 3 fordert den Magistrat auf, aktiv gegen den Personalmangel in der städtischen Verwaltung vorzugehen. Dies soll durch proaktive Personalsuche und Verbesserung der Arbeitsbedingungen geschehen, um die Attraktivität der Stadt Frankfurt als Arbeitgeber zu erhöhen.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenAnregung
Der Ortsbeirat stellt fest, dass der in der städtischen Verwaltung vorherrschende Personalmangel zur Vernachlässigung von Pflichtaufgaben der Stadtverwaltung führt. Dies ist nicht zuletzt in der Beantwortung der Vorlagen der Ortsbeiräte spürbar, die oft gar nicht oder erst lang nach der Dreimonatsfrist erfolgt. Auch in Ämtern, wie den Bürgerämtern oder der Ausländerbehörde, ist offenbar geworden, dass Pflichtaufgaben nicht mehr nachgekommen werden kann, was zu existenzbedrohenden Situationen Frankfurter Bürgerinnen und Bürger führen kann. Des Weiteren ist die personelle Unterbesetzung auch beim Grünflächenamt zu spüren, das mit der Sanierung von Spielplätzen nicht hinterherkommt. Das Ordnungsamt kann die Meldungen über Falschparker nicht mehr bearbeiten und der Sanierungsstau durch die Unterbesetzung des Amtes für Bau und Immobilien ist ebenfalls auf Personalmangel zurückzuführen. Um all dies zu verhindern, müssen die bestehenden Stellen in der kommunalen Verwaltung zu 100 Prozent besetzt werden. Wenn auch noch Krankenstand aufgefangen werden soll, ist sogar eine Überbesetzung notwendig.
Dies vorausgeschickt, wird der Magistrat gebeten, dem eklatanten Personalmangel in der städtischen Verwaltung aktiv entgegenzuwirken. Hierzu gehört proaktive Personalsuche genauso wie die Verbesserung von Arbeitsbedingungen, um das Arbeiten bei der Stadt Frankfurt attraktiver zu machen. Gleichzeitig sollen Aus- und Weiterbildungen noch stärker gefördert werden.
Begründung
Der Ortsbeirat stellt fest, dass der in der städtischen Verwaltung vorherrschende Personalmangel zur Vernachlässigung von Pflichtaufgaben der Stadtverwaltung führt. Dies ist nicht zuletzt in der Beantwortung der Vorlagen der Ortsbeiräte spürbar, die oft gar nicht oder erst lang nach der Dreimonatsfrist erfolgt. Auch in Ämtern, wie den Bürgerämtern oder der Ausländerbehörde, ist offenbar geworden, dass Pflichtaufgaben nicht mehr nachgekommen werden kann, was zu existenzbedrohenden Situationen Frankfurter Bürgerinnen und Bürger führen kann. Des Weiteren ist die personelle Unterbesetzung auch beim Grünflächenamt zu spüren, das mit der Sanierung von Spielplätzen nicht hinterherkommt. Das Ordnungsamt kann die Meldungen über Falschparker nicht mehr bearbeiten und der Sanierungsstau durch die Unterbesetzung des Amtes für Bau und Immobilien ist ebenfalls auf Personalmangel zurückzuführen. Um all dies zu verhindern, müssen die bestehenden Stellen in der kommunalen Verwaltung zu 100 Prozent besetzt werden. Wenn auch noch Krankenstand aufgefangen werden soll, ist sogar eine Überbesetzung notwendig.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. Juni 2023OFOF 555/3Personalmangel aktiv entgegenwirkenOrtsbeiratsantrag · LINKE.
- 13. Juli 2023Sie sind hierOMOM 4271Personalmangel aktiv entgegenwirkenDirektanregung
- 28. August 2023Antwort des Magistrats · nach 9 WochenSTST 1838Personalmangel aktiv entgegenwirkenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats