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Ottostraße begrünen - Verkehrsfläche für neue Stadtbäume nutzen

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 1
2 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Die Anregung zielt darauf ab, die Ottostraße in eine Einbahnstraße umzuwandeln und die entstandenen Flächen zur Begrünung zu nutzen. Dies soll durch das Pflanzen von großkronigen Bäumen zur Verbesserung des Stadtklimas und der Lebensqualität in einem stark versiegelten Stadtbereich beitragen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Antwort steht aus

Der Magistrat muss bis zum 10.11.2026 antworten. Noch 16 Tage.Warum?

Ottostraße — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 19.10.2026.

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Anregung

Der Magistrat wird aufgefordert,

  1. die Ottostraße zwischen der Poststraße und Niddastraße als Einbahnstraße in Fahrtrichtung von der Poststraße zur Niddastraße auszuweisen;
  2. die dadurch entbehrlich werdenden Verkehrs- und Aufstellflächen auf der westlichen Straßenseite dem Kraftfahrzeugverkehr zu entziehen und für eine dauerhafte Begrünung umzugestalten;
  3. auf den gewonnenen Flächen mehrere großkronige und klimaangepasste Bäume im Rahmen des Programms "10.000 neue Stadtbäume bis 2030" zu pflanzen;
  4. die bestehenden Taxistellplätze unter Berücksichtigung des tatsächlichen Bedarfs neu zu ordnen und auf das erforderliche Maß zu begrenzen.

Bei der Umgestaltung sind ausreichend große und möglichst zusammenhängende Baumstandorte mit wasserdurchlässigen Flächen sowie geeigneten Möglichkeiten zur Aufnahme und Speicherung von Niederschlagswasser vorzusehen.

Begründung

Das östliche Gallus und das Umfeld des Hauptbahnhofs gehören zu den besonders dicht bebauten, stark versiegelten und nur unzureichend begrünten Bereichen Frankfurts. Die hohen Temperaturen während der sommerlichen Hitzeperioden zeigen deutlich, wie dringend dort zusätzliche Bäume, Schatten und entsiegelte Flächen benötigt werden.

Die Ottostraße bietet die Möglichkeit, ohne Beeinträchtigung ihrer Erschließungsfunktion einen Teil der heute vom Kraftfahrzeugverkehr beanspruchten Fläche für eine klimaangepasste Gestaltung zurückzugewinnen. Für die Verbindung zwischen Poststraße und Niddastraße ist eine Fahrspur grundsätzlich ausreichend. Die westliche Straßenseite wird gegenwärtig überwiegend als Aufstellfläche für Taxis genutzt. Dabei stehen die Fahrzeuge teilweise über längere Zeit mit laufenden Motoren im Straßenraum und verursachen zusätzliche Abgase, Lärm und Wärme.

Durch digitale Vermittlungsangebote und On-Demand-Verkehre haben sich die Anforderungen an die Bereitstellung von Fahrzeugen deutlich verändert. Große, dauerhaft vorgehaltene Aufstellflächen an besonders wertvollen innerstädtischen Standorten sollten deshalb regelmäßig auf ihre tatsächliche Notwendigkeit überprüft werden. Öffentlicher Straßenraum ist begrenzt und muss entsprechend den heutigen Anforderungen an Klimaanpassung, Gesundheit und Aufenthaltsqualität neu verteilt werden.

Mehrere großkronige Bäume könnten die Ottostraße sichtbar aufwerten, Schatten spenden, die Umgebungstemperatur senken, Schadstoffe binden und Regenwasser aufnehmen. Gleichzeitig würde eine bislang nahezu vollständig versiegelte Verkehrsfläche zu einem wichtigen Baustein einer grüneren Verbindung zwischen Hauptbahnhof, Gallus und Innenstadt.

Die Umgestaltung wäre damit ein konkretes und weithin sichtbares Beispiel dafür, wie das Programm "10.000 neue Stadtbäume bis 2030" gerade dort umgesetzt werden kann, wo neue Bäume am dringendsten benötigt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 2. August 2026OFOF 66/1Ottostraße begrünen – Verkehrsfläche für neue Stadtbäume nutzenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 18. August 2026Sie sind hier
    OMOM 424Ottostraße begrünen – Verkehrsfläche für neue Stadtbäume nutzen
    Direktanregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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