Inflationsausgleich und Energiekostenzuschuss für die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Zusammenfassung
Der Antrag fordert einen monatlichen Inflationsausgleich und Energiekostenzuschuss für die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Frankfurt. Dies soll helfen, die steigenden Kosten zu decken und die Qualität der Angebote für Kinder und Jugendliche zu sichern. Ziel ist es, Kinder- und Jugendarmut zu bekämpfen und die OKJA zu stärken.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenAnregung
Der Magistrat wird gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) im Nordend und ganz Frankfurt schnellstmöglich einen monatlichen Inflationsausgleich und einen monatlichen Energiekostenzuschuss erhalten.
Begründung
Die AG Protest der offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen hat einen offenen Brief an den Ortsbeirat 9 gerichtet. Hierin heißt es: "Die freien Träger, die im Auftrag der Stadt Angebote in der OKJA umsetzen, sind auf auskömmliche Zuschüsse der Stadt Frankfurt angewiesen. Die Ausgaben für die Träger steigen stetig, eine Zuschusserhöhung an die freien Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit hat zwischen 2016 und 2020 nicht stattgefunden. Die tarifbedingten Personalkostensteigerungen seit 2016 belaufen sich insgesamt auf 2,24 Millionen Euro, dazu kommen steigende Mieten und Mietnebenkosten, höhere Sachkosten und neue Herausforderungen für die OKJA durch die wachsende Stadt Frankfurt - es fehlen mittlerweile über 30 Vollzeitstellen! Dieses strukturelle Defizit fällt zulasten der Kinder und Jugendlichen Frankfurts aus." Dieses Problem betrifft nicht nur den Ortsbeirat 9, sondern ist für ganz Frankfurt von Bedeutung. Um ernsthaft Kinder- und Jugendarmut zu bekämpfen, ist dies ein erster Schritt. Durch einen Inflationsausgleich und Energiekostenzuschuss kann zumindest das bestehende Niveau der OKJA erhalten werden. Für einen Ausbau der OKJA im Verhältnis zur wachsenden Stadt und zunehmenden Kinder- und Jugendarmut müssen in Zukunft weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. November 2022OFOF 427/3Inflationsausgleich und Energiekostenzuschuss für die Offene Kinder- und JugendarbeitOrtsbeiratsantrag · LINKE.
- 23. März 2023Sie sind hierOMOM 3795Inflationsausgleich und Energiekostenzuschuss für die Einrichtungen der Offenen Kinder- und JugendarbeitDirektanregung
- 22. Mai 2023Antwort des Magistrats · nach 26 WochenSTST 1084Inflationsausgleich und Energiekostenzuschuss für die Einrichtungen der Offenen Kinder- und JugendarbeitStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats